Freizeit/Veranstaltungen

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Freizeit

Angebote des Altenheims

Bei uns gibt es während des ganzen Jahres ein vielfältiges, für Sie kostenloses Freizeitprogramm. Es wird von unseren eigenen MitarbeiterInnen regelmäßig angeboten.

  • Gedächtnistraining
  • Gymnastik & Bewegung
  • Ausflüge
  • Beschäftigungstherapie
  • Biografische Arbeit
  • Ökumenische Singgruppe
  • Individuelle Betreuung

Außerdem finden das ganze Jahr über Ausflüge, besondere Veranstaltungen, Feste und Konzerte statt.

  Eingang   St. Elisabeth   Kraichbach

Möglichkeiten in der näheren Umgebung

Das Altenheim St. Elisabeth e.V. liegt direkt am Kraichbach, eingebettet zwischen Ebert-Park und Gelände der Landesgartenschau. Durch die ruhige und zentrale Lage bieten sich den BewohnerInnen alle Einkaufsmöglichkeiten für die Bedürfnisse des täglichen Lebens.

  • Spaziergänge durch den Ebert-Park, am Kraichbach entlang und durch das Landesgartenschaugelände.
  • Kulturveranstaltungen der Stadt Hockenheim (Konzerte, Ausstellungen, Märkte, usw.)
  • Bushaltestelle ca. 100 Meter vom Haus entfernt; der Bahnhof in Hockenheim ist in 10 - 20 Minuten zu Fuß erreichbar.
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Veranstaltungen

Neben den werktäglichen Angeboten der Abteilung Betreuung wird wöchentlich eine Veranstaltung in unserem Haus durchgeführt. Nachstehend können Sie einen Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender werfen und die Veranstaltungen der vergangenen Monate nachlesen.

Veranstaltungskalender
Januar 2018
   Dienstag,   2. Jan. 2018, 15.30 Uhr: Spielenachmittag, Stationen 1 + 4
   Dienstag,   9. Jan. 2018, 10.30 Uhr: Krippenbesichtigung, kath. Kirche St. Georg
   Dienstag, 16. Jan. 2018, 15.30 Uhr: Spielenachmittag, Stationen 2 + 3
   Dienstag, 23. Jan. 2018, 14.30 Uhr: Bratapfelfest, Erdgeschoss
   Dienstag, 30. Jan. 2018, 16.00 Uhr: Diavortrag Unterwasserwelt v. roten Meer mit H. Eisenbeiß, Cafeteria
Februar 2018
   Dienstag,   6. Febr. 2018, 16.00 Uhr: Närrische Singstunde auf Station, Stationen 1 + 4
   Donnerstag,   8. Febr. 2018, 14.33 Uhr: Schmutziger Donnerstag, Erdgeschoss
   Dienstag, 13. Febr. 2018, 15.00 Uhr: Quartalsgeburtstag November, Dezember und Januar, Cafeteria
   Dienstag, 20. Febr. 2018, 16.00 Uhr: Musikalischer Nachmittag mit H. Wöhr und H. Klee, Erdgeschoss
   Dienstag, 27. Febr. 2018, 15.00 Uhr: Einkaufsmöglichkeit Bekleidungshaus Witt-Weiden, Erdgeschoss
März 2018
   Dienstag,   6. März 2018, 16.00 Uhr: Bingonachmittag, Cafeteria
   Dienstag, 13. März 2018, 14.30 Uhr: Frühlingsfest, Erdgeschoss
   Dienstag, 20. März 2018, 15.30 Uhr: Diavortrag Oberstdorf mit Dora Weimar, Cafeteria
   Dienstag, 27. März 2018, 15.30 Uhr: Osterspaziergang, Erdgeschoss
April 2018
   Dienstag,   3. April 2018, 16.00 Uhr: Bingonachmittag, Cafeteria
   Dienstag, 10. April 2018, 16.00 Uhr: Vortrag über das Hockenheimer Storchenpaar von Fam. Picke, Cafeteria
   Dienstag, 17. April 2018, 16.00 Uhr: Besuch der aktiven Senioren der Liedertafel zum Frühlingslieder singen, Foyer
   Dienstag, 24. April 2018, 16.00 Uhr: Lustige Geschichten mit Musik von J. Diller, Cafeteria
Mai 2018
   Dienstag,   1. Mai 2018,   Feiertag
   Dienstag,   8. Mai 2018, 14.30 Uhr: Tanzfest, Foyer
   Dienstag, 15. Mai 2018, 15.00 Uhr: Quartalsgeburtstag Februar, März und April, Cafeteria
   Dienstag, 22. Mai 2018, 16.00 Uhr: HSV Singkeis eröffnet die Freiluftsaison, Seebühne
   Dienstag, 29. Mai 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 1
Juni 2018
   Dienstag,   5. Juni 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 4
   Dienstag, 12. Juni 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 3
   Dienstag, 19. Juni 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 1
   Dienstag, 26. Juni 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 4
Juli 2018
   Dienstag,   3. Juli 2018, 16.00 Uhr: Grillfest, hinter dem Haus
   Dienstag, 10. Juli 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 3
   Dienstag, 17. Juli 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 1
   Dienstag, 24. Juli 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 4
   Dienstag, 31. Juli 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 3
August 2018
   Dienstag,   7. Aug. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 1 + 4
   Dienstag, 14. Aug. 2018, 15.00 Uhr: Quartalsgeburtstag Mai, Juni und Juli, Cafeteria
   Dienstag, 21. Aug. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 3
   Dienstag, 28. Aug. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 1
September 2018
   Dienstag,   4. Sept. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 4
   Dienstag, 11. Sept. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 3
   Sonntag, 16. Sept. 2018, 10.45 Uhr: Tag der Begegnung, Erdgeschoss
   Dienstag, 18. Sept. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Station 1
   Dienstag, 25. Sept. 2018, 15.30 Uhr: Spaziergang, Stationen 2 + 4
Oktober 2018
   Dienstag,   2. Okt. 2018, 16.00 Uhr: Musikalischer Nachmittag mit Herrn Kralev, Cafeteria
   Dienstag,   9. Okt. 2018, 14.30 Uhr: Erntedankfest, Erdgeschoss
   Donnerstag, 11. Okt. 2018, 14.00 Uhr: Seniorennachmittag, Stadthalle
   Dienstag, 16. Okt. 2018, 16.00 Uhr: Diavortrag Frau Weimar, Cafeteria
   Dienstag, 23. Okt. 2018, 16.00 Uhr: Vortrag Hockenheim mit alten Postkarten, Herr Losert, Cafeteria
   Dienstag, 30. Okt. 2018, 16.00 Uhr: Bingo, Cafeteria
November 2018
   Dienstag,   6. Nov. 2018, 15.00 Uhr: Bekleidungshaus Witt-Weiden, Foyer
   Donnerstag,   9. Nov. 2018, 10.00 Uhr: St. Martin mit Kindern des Kindergartens St. Josef, Stationen 1 bis 4
   Dienstag, 13. Nov. 2018, 15.00 Uhr: Quartalsgeburtstag August, September, Oktober, Cafeteria
   Montag, 19. Nov. 2018, 10.30 Uhr: Patronatsfest, Kapelle
   Dienstag, 20. Nov. 2018, 16.00 Uhr: Besuch der aktiven Senioren der Liedertafel, Foyer
   Dienstag, 27. Nov. 2018, 16.00 Uhr: Lesung mit Josef Diller, Cafeteria
Dezember 2018
   Sonntag,   2. Dez. 2018, 14.00 Uhr: Adventsmarkt, Erdgeschoss
   Dienstag,   4. Dez. 2018, 15.00 Uhr: Adventsfeier, Stationen 1 + 4
   Donnerstag,   6. Dez. 2018, 10.00 Uhr: Nikolausbesuch, Stationen 1 bis 4
   Dienstag, 11. Dez. 2018, 15.00 Uhr: Adventsfeier, Stationen 2 + 3
   Donnerstag, 20. Dez. 2018, 14.30 Uhr: Weihnachtsfeier, Foyer
   Sonntag, 23. Dez. 2018, 16.30 Uhr: Posaunenchor Ketsch, Foyer

Bei Regen finden keine Spaziergänge statt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen wie auch bei Angeboten auf Stationen bieten wir eine gemütliche Stunde z.B. mit Spielen, Basteln, Musik, Waffeln backen oder Lesungen in der Cafeteria an.

Wir freuen uns, wenn Sie sich als Angehörige aktiv bei unseren Veranstaltungen einbringen möchten. Bitte sprechen Sie die Mitarbeiter der Abteilung Betreuung darauf an.

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Artikel und Bilder

Tag der Begegnung am 16.09.2018 - Ein rundum gelungenes Fest

Der Tag der Begegnung im Altenheim St. Elisabeth hat einen festen Platz im Hockenheimer Veranstaltungsangebot. Er findet traditionell an einem Sonntag im September statt. Bei herrlichem Spätsommerwetter folgte auch in diesem Jahr eine große Besucherzahl der Einladung in die Karlsruher Straße.

Der Saal war gut besetzt und auch an den Tischgruppen vor dem Haus fanden sich schon Gäste ein, als Heimleiter Markus Hübl um 10.45 Uhr das Fest eröffnete. Er begrüßte die Anwesenden und Mitwirkenden, erläuterte den Programmablauf und wies darauf hin, dass nach dem großen Erfolg im letzten Jahr auch in diesem Jahr eine Tombola stattfinde. Die Gewinne waren vor der Kapelle aufgebaut, daneben eine Bilderwand, auf der man einen Eindruck von der tiergestützten Therapie im Haus gewinnen konnte. Ihr soll der Erlös der Tombola zugutekommen.

Das Programm eröffnete der MGV Liedertafel mit Dirigent Rudi Hüttler. Der Männerchor trug die Lieder "Das Morgenrot", "Mala moja", "Im grünen Wald", "Trinklied", "Abendfrieden", "Weit geh'n die Gedanken" und "Nun ade" vor.

Genau wie der Männerchor der Liedertafel war der katholische Kirchenchor dem Fest treu verbunden. Dieser hat sich aber inzwischen leider aufgelöst. Umso größer war die Freude, dass der evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Kantor Samuel Cho in ökumenischer Solidarität diesen Part übernahm. Sie brachten die Lieder "Groß ist der Herr", "Wisset ihr nicht", "Besuche das Glück", "Herr, ich sehe deine Welt" und "Schau auf die Welt" zu Gehör.

Es steht zu hoffen, dass sich die Sängerinnen und Sänger nicht zu sehr durch den zunehmenden Geräuschpegel gestört fühlten. Zu den aufmerksamen Zuhörern stießen jetzt immer mehr Neuankömmlinge und bildeten schon lange Schlangen an der Bonkasse und an der Essensausgabe, wo Chefkoch Guido Richter wieder die bewährten Schlachtgerichte mit Sauerkraut und Püree, aber auch Seeteufel mit Pestorisotto anbot.

Auch die Getränkeausgabe war gut besucht und es dauerte nicht lange, bis sich die Besucher dem reichhaltigen Kuchenangebot zuwandten und auch dort am Kaffeestand die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun hatten.

Alleinunterhalter Jan Nemec begleitete das rege Treiben am Keyboard mit bekannten Melodien.

Einen Glanzpunkt des Nachmittags bot wieder der Seemannschor der Marinekameradschaft Hockenheim, dessen Leiter Wolfgang Rahner das Publikum zum Mitsingen der altbekannten Seemannslieder animierte. Nach der Begrüßung mit dem Lied "Moin Moin" nahmen die Sänger und Sängerinnen die Anwesenden mit auf eine Reise von der Ostsee zur Nordsee, nach Helgoland und weiter bis nach Bali und Shanghai, wobei Rahner es trefflich verstand, durch seine lebhafte und humoristische Moderation von einem Lied zum anderen überzuleiten.

Seit einem Jahr wird der Chor durch die Mitwirkung von Frauen verstärkt. Als "Mädchen aus Piräus" im Lied "Ein Schiff wird kommen" hatte Sängerin Anja ihr gelungenes Solo-Debüt.

Zum Ausklang zeigten die Teilnehmer der Sitztanzgruppe mit zwei Tänzen, was sie in den Gruppenstunden mit Betreuerin Birgit Ruder eingeübt haben.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Tische von den Tombolagewinnen schon total leergeräumt. Auch dieses Jahr hat das Gewinnspiel großen Anklang gefunden. Der Erlös wird dabei helfen, dass Therapiehund Candy weiter regelmäßig zu den Bewohnern kommen kann. (ag)

  Liedertafel   Tombola   Evangelischer Kirchenchor   Marinekameradschaft   Sitztanz

Petrus meinte es gut beim Grillfest des Altenheims St. Elisabeth am 03.07.2018

Petrus hatte zum diesjährigen Grillfest des Altenheims St. Elisabeth der Sonne besonders eingeheizt. Doch im Schatten der dicht an dicht gestellten Sonnenschirme hinter dem Haus war gut sitzen und mit dem Duft des Grillgutes, das Guido Richter mit seinem Küchenteam vorbereitet hatte, verbreitete sich zünftige Feierstimmung. Noch stärker als der Appetit auf leckeres Gegrilltes war bei diesem hochsommerlichen Wetter der Durst. Hausmeister Jochen Hurst hinter dem Ausschank hatte alle Hände voll zu tun. Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Angehörige standen bei ihm Schlange, um die über 80 Bewohner, die sich eingefunden hatten, reichlich mit Getränken zu versorgen.

Die musikalische Grundversorgung mit flotten Weisen hatte Harald Wein übernommen. Wie immer wunderbar begleitete er das gesamte Grillfest mit bekannten Schlagern und Melodien, die zum Mitsingen einluden.

Ergänzt wurde das musikalische Programm vom Chor der Ehrenamtlichen des St. Elisabeth, die wieder einmal gelungen ihr Können vortrugen und nicht nur wegen des guten Gesangs schon lange nicht mehr aus dem Altenheim wegzudenken sind. Unermüdlich begleiten sie Feste und Ausflüge, was das Leben ungemein bereichert.

Daniela Scherz drückte den Dank aller Zuhörer aus. Das Publikum wisse es sehr zu würdigen, dass ein so schöner musikalischer Rahmen das Grillfest begleitet. Dann ließen sich alle zusammen Würstchen, Hähnchenbrust, Frikadellen und Nudelsalat schmecken.

Und so saß man noch lange fröhlich zusammen, genoss das Abendbrot im Freien, unterhielt sich und lauschte den munteren Gassenhauern und Ohrwürmern. (mh)

  Bewohner   Harald Wein   Chor der Ehrenamtlichen

Die Freiluftsaison ist eröffnet

Ende Mai wird traditionell die Freiluftsaison im Altenheim Sankt Elisabeth eröffnet. Dann finden sich wieder jeden Dienstag die vielen Helfer des Hauses im Foyer ein und die "Karawane" von Bewohnern und Ehrenamtlichen zieht durch Hockenheim. Bei den Spaziergängen wird immer ein schattiges Plätzchen gesucht, an dem dann gesungen und erzählt wird.

Am Dienstag, den 22.05.2018 war es wieder soweit und es wurde ein Spaziergang zur Seebühne geplant, wo der HSV Singkreis auftreten sollte. Morgens schien das Wetter perfekt für den Ausflug zu sein, jedoch wurden ab nachmittags schwere Gewitter vorhergesagt. So entschied man sich kurzerhand, die Veranstaltung ins Foyer zu verlegen. Die Bewohner waren enttäuscht aber freuten sich trotzdem auf einen schönen musikalischen Nachmittag. Um 16:00 Uhr war das Foyer bis auf den letzten Platz besetzt. Die Aufbauarbeiten waren abgeschlossen und Daniela Scherz begrüßte die Sängerinnen und Sänger des HSV Singkreises unter der Leitung von Herrn Achim Ehm.

Sofort sprang die gute Stimmung auf die Bewohner über, als das Lied "Der Mai ist gekommen" erklang. Frau Heide Schifer kündigte die Lieder mit kleinen liebevollen Versen an und so ging es weiter mit "Veronika der Lenz ist da" und "Mein kleiner grüner Kaktus". Es wurde geschunkelt, mitgesungen und bei den "Tulpen aus Amsterdam" sah man den Bewohnern die Freude in den Gesichtern an. Das Lied "Das ist die Berliner Luft" hatte man schon lange nicht mehr gehört und doch kannten viele diese Melodie. Die Zugaben wurden gern angenommen und so ging mit den Liedern "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" und dem "Badener Lied" ein schöner Nachmittag zu Ende.

Mit großem Beifall wurde der Singkreis verabschiedet und man hofft natürlich auf ein Wiedersehen und vielleicht klappt im nächsten Jahr die Eröffnung der Freiluftsaison auf der Seebühne. (ds)

  HSV Singkreis   HSV Singkreis

Jung und Alt feiern gemeinsam ein stimmungsvolles Tanzfest

Am Dienstag, den 8.05.2018 feierten die Bewohner des Altenheimes Sankt Elisabeth das traditionelle Tanzfest. Bei herrlichem Wetter versammelten sich Bewohner, Angehörige, Gäste der Tagespflege und ehrenamtliche Helfer im frühlingshaft geschmückten Foyer. Zu Beginn begrüßte Daniela Scherz alle Anwesenden und gemeinsam wurde das Lied "Der Mai ist gekommen" gesungen. Zu Gast war Frau Norma Gärtner, die für die musikalische Begleitung am Klavier zuständig war.

Anschließend hatte die Sitztanzgruppe des Hauses unter der Leitung von Birgit Ruder ihren ersten Auftritt. Mit blauen Tüchern wurde zum Lied "Wo die Nordseewellen spülen an den Strand" der Sitztanz aufgeführt. Die Bewohner ließen es sich nicht nehmen, mitzusingen und mitzumachen.

Nach so einem schwungvollen Auftakt sorgte nun Felicitas Merz für ein Schmunzeln in den Gesichtern der Bewohner. Sie trug die Geschichte über einen Hut vor, der einfach nicht verschwinden wollte und zum Schluss doch seinen Platz fand. Nach dem Lied "Hopsa Schwabenliesel" gab es Kaffee mit leckerem Erdbeerkuchen und Sahne. Die Bewohner ließen es sich schmecken und bedankten sich beim Küchenteam.

Der nächste Höhepunkt stand nun an, denn zu Besuch waren die Vorschulkinder des Sankt Josefs Kindergartens mit ihren Erzieherinnen. Natürlich sorgen die Kinder immer für lächelnde Gesichter bei den Bewohnern. Sie führten einen Tanz und gemeinsam wurde das Mitmachlied "Brüderchen komm tanz mit mir" gesungen. Da die Stimmung so gut war, holte Daniela Scherz die ehrenamtlichen Helfer nach vorne und gemeinsam wurde das Lied "Zeigt her eure Füße" gesungen. Jung und Alt hatten sichtlich ihren Spaß daran. Die Kinder wurden anschließend mit dem "Auf Wiedersehenlied" verabschiedet und eines war sicher, das war nicht das letzte Mal, dass die Kinder zu Besuch waren.

Die Sitztanzgruppe machte sich nun auf ihren zweiten Auftritt bereit. Zu dem schwungvollen Song "Warum kann unser Altenheim sonntags keine Disco sein" wurde ein Tanz aufgeführt, der bei allen Gästen gut ankam und mit viel Applaus gewürdigt wurde. Mit den Liedern "Zum Tanze da geht ein Mädel" und "Der Kuckuck und der Esel" ging es weiter im Programm. Einen spontanen Soloauftritt legte die Bewohnerin Frau Anna Husak aufs Parkett. Das Lied "Du kannst nicht immer 17 sein" wurde von ihr kurzer Hand umgedichtet, vorgesungen und getanzt. Die Stimmung war ausgelassen und so passte das brasilianische Tanzlied, vorgetragen von Ulla Walzberg, wunderbar ins Programm.

Mit einem Quiz über verschiedene Tänze kam man langsam zum Schluss eines schönen Nachmittages. Mit dem Lied "Ein schöner Tag ward uns beschert" läutete Daniela Scherz das Ende ein und bedankte sich bei allen Helfern, ohne die so ein Fest nicht möglich wäre. (ds)

  Tanzfest

Lustige Geschichten mit Musik von J. Diller am 24.04.2018

Mit heiteren Geschichten, Gedichten und Musik unterhielt Josef Diller die Bewohner des Altenheims St. Elisabeth bei einer Zusammenkunft in der Cafeteria.

Im Mittelpunkt stand das Thema Abschied vom Winter und Hinübergehen in den Frühling. Die Monate April und Mai mit ihren charakteristischen Merkmalen wurden in lustiger Form beschrieben. So macht der "April was er will". In einem Gedicht ist die Rede vom blauen Himmel, bald aber schauen die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein. Nun kommt er gar mit Schnee und schneit in den Blütenbaum. Gerade in diesem Frühjahr war dies trefflich festzustellen. Beim Ei, Symbol der Fruchtbarkeit, stellt sich seit jeher immer wieder die Frage neu, was war zuerst, Henne oder Ei, wie es Eduard Mörike in einem Gedicht prägnant formuliert.

Am Ende des Monats April - im Übergang auf den ersten Mai - gibt es als alten Brauch die Hexennacht. Davon las Josef Diller eine heitere Geschichte, die die Bewohner zum Lachen brachte. Die Bräuche wurden in ihrer eigentümlichen Art beschrieben. Bekannte Dichter wie Heinrich v. Fallersleben, Theodor Fontane, Theodor Storm beschreiben das Geschehen im Frühling. Mit Frühlingsgefühlen erreichen die Menschen in ihrem Gemüt Fröhlichkeit.

Zwischendurch wurden mit musikalischer Begleitung Frühlingslieder gesungen, die den alten Menschen besondere Freude bereiteten. Auch ein heiteres Ratespiel regte das Interesse der Zuhörer an. Blitzschnell kamen die Antworten auf die gestellten Fragen. Dabei ist auffallend, dass Gedichte und Lieder bei den Senioren noch bestens im Gedächtnis vorhanden sind, die sie vor Jahrzehnten in der Schule auswendig  gelernt hatten.

Dass an diesem Nachmittag die Sonne strahlend durch die Fenster des Hauses schien, machte das Zusammensein noch zu einem besonderen Erlebnis. Zum Schluß dankte Daniela Scherz im Auftrag der Heimleitung Josef Diller für die jahrelange Verbundenheit mit dem Haus St. Elisabeth und für diese gelungene Veranstaltung. (mj)

  Lesung J. Diller   Lesung J. Diller

Besuch der aktiven Senioren der Liedertafel am 17.04.2018

Die aktiven Senioren der Liedertafel singen unter der Leitung von Rudi Hüttler im Altenheim St. Elisabeth für und mit den Bewohnern Gedichte und Geschichten auf die Jahreszeit abgestimmt.

Mit bunten Liedern freudig den Frühling begrüßt

"Schon den ganzen Tag freuen sich die Heimbewohner auf das Singen zusammen mit der Gruppe der aktiven Senioren", unterstrich in ihren Grußworten Daniela Scherz vom Betreuungsteam des Altenheims St. Elisabeth. Diese Freude kam auch in vielen strahlenden und erwartungsvollen Gesichtern der älteren Mitmenschen zum Ausdruck.

In großer Runde saßen die Heimbewohner und die Gäste der Tagespflege erwartungsvoll zusammen und sangen kräftig die bekannten Frühlingslieder mit.

Da kommt Freude auf

Zunächst trafen die aktiven Senioren, die in großer Zahl erschienen waren, alte Bekannte. Manches Zwiegespräch wurde geführt und bei den vorgetragenen Liedern sah man in den Blicken aller Teilnehmer Freude aufkommen. Und man muss sich schon wundern, wie die alten Menschen noch aus dem "Altgedächtnis" heraus mitsingen können bei Liedern wie "Der Kuckuck und der Esel" oder "Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt", teilen die Liedertafel-Senioren mit.

Die Sonne schien erwartungsvoll durch die Fenster und es war eine schöne, kurzweilige Zeit. Der Frühling war ja in den letzten Tagen richtig explodiert und gerade diese wunderbar blühende Natur wurde in allen Facetten besungen, aber auch an die munter zwitschernde Vogelwelt wurde in vielen Liedern gedacht.

Manche Freudenträne wurde bei den Heimbewohnern vergossen, denn jedes einzelne Lied hat sicher auch seine eigene menschliche Geschichte und rief bestimmt einige schöne Lebenserinnerungen wach.

Zur Jahreszeit passende Gedichte und Geschichten, vorgetragen von Rudi Hüttler, Hans Kleber, Klaus Naber, Dietrich Hinterleitner und Klaus Transier, rundeten das gemeinsame Programm ab.

Die Singgemeinschaft der aktiven Senioren der Liedertafel stand unter dem sicheren Dirigat von Rudi Hüttler. Auf der Melodica begleitete Felicitas Merz.

Mit dem Lied "Ein schöner Tag ward uns beschert" wurde der Abschied eingeläutet und die aktiven Senioren der Liedertafel sagten zu, auch im Spätjahr zum Herbstliedersingen im Altenheim St. Elisabeth gerne wieder zu erscheinen. (zg)

  Liedertafel

Abschied vom dienstältesten Mitarbeiter

Nach 31 Jahren und 6 Monaten ging Ludwig Hurst, der dienstälteste Mitarbeiter des Altenheims St. Elisabeth in den wohlverdienten Ruhestand. Er begann am 1.9.1986 noch vor Eröffnung des Heims seine Arbeit als Hausmeister.

Bei der Abschiedsfeier für den allseits geschätzten Mitarbeiter würdigte Heimleiter Markus Hübl dessen unermüdlichen Einsatz nicht nur während der Arbeitszeit sondern bei Notfällen auch abends oder an den Wochenenden und betonte, dass nicht nur angenehme Arbeiten zu verrichten waren. Dafür sprach er ihm seinen herzlichen Dank aus, denn dies war und sei nicht selbstverständlich. Auch erinnerte er daran, dass Ludwig Hurst 10 Jahre lang als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung die Kollegen gut vertreten hat.

"Vermissen werden wir sicherlich Ihre immer korrekte Arbeitsweise, Ihr Pflichtbewusstsein, Ihr großes handwerkliches Geschick und Ihre kreativen Ideen, wenn man mit einem Problem zu Ihnen kam.
Ich möchte Ihnen an dieser Stelle herzlich im Namen des Altenheimes St. Elisabeth für Ihre vielen Jahre der Mitarbeit danken, Sie haben immer zum Wohle des Hauses gehandelt und man konnte sich immer auf Sie verlassen. Herr Hurst, Sie werden Bewohnern, Mitarbeitern und mir sehr fehlen."

Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschte er ihm von Herzen alles Gute, dass sich seine ganz persönlichen Hoffnungen und Wünsche in Bezug auf den Ruhestand erfüllen mögen und überreichte dem künftigen Ruheständler einen Geschenkkorb und überdies ein "Ruhestandskissen" und eine gut gefüllte "Rentnerüberlebensbox".

Pflegedienstleiterin Sonja Nirmaier und Qualitätsbeauftragte Susanne Hübl erläuterten in launigen Versen den Inhalt dieser Box.

Nach Dankesworten des Geehrten wurde das kalte Büffet eröffnet, das Küchenleiter Guido Richter mit seinem Team vorbereitet hatte.

Doch die Hauptperson der Veranstaltung kam noch lange nicht zur Ruhe: Ludwika Duscha, Mitglied der Mitarbeitervertretung, überreichte ein Geschenk im Namen aller Kollegen, Daniela Scherz und ihre Mitarbeiter von der Betreuung hatten ihre Wünsche ebenfalls in Gedichtform gepackt und Kollegen von allen Stationen und aus allen Abteilungen kamen, um sich zu verabschieden.

Der scheidende Hausmeister ließ es sich nicht nehmen, als Dank für jede Station und Abteilung eine von seiner Ehefrau selbstgebackene Linzertorte zu überreichen. (ag)

  Frühlingsfest   Frühlingsfest

Den Frühling herbei gesungen, Frühlingsfest am 13.03.2018

Am Dienstag, den 13.03.2018 lud das Altenheim Sankt Elisabeth zum Frühlingsfest ein. Nahezu alle Bewohner, Angehörige, Gäste der Tagespflege sowie die ehrenamtlichen Helfer versammelten sich im frühlingshaft geschmückten Foyer. Die Tische leuchteten in hellen frischen Farben und die bunten Primeln waren ein Blickfang für alle im Raum.

Pünktlich um 14:30 Uhr begrüßte Daniela Scherz alle Besucher und kündigte gleich den ersten Höhepunkt des Festes an. Die Kinder des Parkkindergartens waren zu Gast mit ihren Erzieherinnen und begeisterten die Bewohner mit Frühlingsliedern und einem Frühlingstanz mit bunten Tüchern. Danach stärkten sich alle mit Kuchen und Kaffee auch die Kinder hatten viel Freude daran, mit den Bewohnern zusammen Zeit zu verbringen.

Nach dem Kaffee hatte die Sitztanzgruppe des Hauses ihren Auftritt. Die Kinder schauten begeistert zu, wie die Bewohner den Tanz zum Lied "Tulpen aus Amsterdam" aufführten. Da die Kinder so fasziniert waren, lud Daniela Scherz noch zum gemeinsamen Singen ein. So wurden dann die Lieder "Alle Vögel sind schon da" und "Ein Vogel wollte Hochzeit feiern" gesungen. Jung wie alt hatte sichtlich Spaß und ein Lächeln im Gesicht.

Daniela Scherz bedankte sich im Namen von allen und verabschiedete die Kinder mit ihren Erzieherinnen. Die Bewohner klatschten und sangen ihr "Auf Wiedersehenlied" und eins war klar, den Kindern hat es so gut gefallen, dass sie gar nicht den Heimweg antreten wollten und auf jeden Fall werden sie nicht das letzte Mal zu Gast im Altenheim Sankt Elisabeth gewesen sein.

Die Betreuungskräfte des Hauses trugen noch Gedichte und Geschichten zum Thema Frühling vor. Gemeinsam sang man noch einige Frühlingslieder, die begleitet wurden von Norma Gärtner am Klavier. Nach einem Quiz zum Thema Frühling bedankte sich Daniela Scherz bei den Helfern für das schöne Fest und alle hofften, dass der Frühling jetzt endlich Einzug hält. (ds)

  Frühlingsfest

Die Götter zu Gast am Schmutzigen Donnerstag am 08.02.2018

Der schmutzige Donnerstag ist ein unbestrittener Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Altenheims Sankt Elisabeth. Jedes Jahr freuen sich die Bewohner, Tagespflegegäste, Mitarbeiter und Angehörige auf die Katholische Frauengemeinschaft Hockenheim (Kfd). Das Foyer wurde schön geschmückt und die Bewohner konnten an liebevoll gedeckten Tischen Platz nehmen. Pünktlich um 14.33 Uhr zog der Elferrat als griechische Götter verkleidet ins Foyer. Die Stimmung sprang sofort auf alle Anwesenden über und so klatschten alle begeistert beim Tanz der Götter. Sitzungspräsidentin Sabine Oberling begrüßte die Gäste in ihrer charmanten Art, mit einem dreifachen A-hoi und gab das Mikrofon an Daniela Scherz weiter, die kurz das Programm als gereimtes Gedicht vortrug. Nach der Begrüßung lud Harald Wein an der Gitarre zum Schunkeln und Mitsingen ein. Der Elferrat ging durch die Reihen und es wurde getanzt und geklatscht, die Stimmung war großartig. Die Küche des Hauses sorgte mit Kaffee und Früchtebowle dafür, dass keiner auf dem Trockenen saß und selbstverständlich durften auch nicht die begehrten Berliner fehlen. Nach dieser Stärkung hatte die Sitztanzgruppe des Hauses ihren Auftritt. Mit dem Lied "Komm, hol das Lasso raus" kam Bewegung in den Saal und alle machten mit. Sabine Oberling nahm das zum Anlass, die erste Rakete zu zünden und den Sitztänzerinnen einen Orden zu verleihen.

Mit Begeisterung wurde das Tanzmariechen Kristin Wulf vom KV Reilingen "Die Käskuche" begrüßt. Ein Raunen und Staunen ging durch das Foyer beim Zuschauen des exzellent dargebotenen Auftrittes. Zwischendurch gab es eine Schunkelrunde von Harald Wein und man blickte nur in freudige Gesichter. Ein nächster Höhepunkt war Sofia Nowak, die erst 15 jährige begeisterte die Bewohner mit den Liedern "Mein Herz brennt" von Beatrix Egli und dem Schlager "Atemlos" von Helene Fischer. Alle Anwesenden waren begeistert von dieser Darbietung und dem Mut der jungen Frau. Sie wurde selbstverständlich mit eine Rakete und einen Orden verabschiedet. Erstmals auf der Bühne waren das Prinzenpaar vom Sankt Elisabeth, Daniela Scherz und Martin Kern von der Betreuung. Standesgemäß wurde die Prinzessin auf dem geschmückten Rollator reingefahren und die Gäste empfangen die beiden mit tobendem Applaus. In der Büttenrede wurde die Männergrippe unter die Lupe genommen und mit der Frauengrippe verglichen. Natürlich sorgte das für Gelächter und weiter ging es in mit dem Mann und der Frau ab 40. Augenzwinkernd wurden über die Wehwehchen berichtet und schließlich bedankte man sich bei den Bewohnern, die für jeden Spaß zu haben sind. Das Prinzenpaar wurde mit einer Rakete verabschiedet und man hofft, sie im nächsten wieder zu sehen. Der Elferrat zog nun wieder durch die Reihen, um mit den Bewohnern gemeinsam zu singen und zu schunkeln. Harald Wein spielte ein Stimmungslied nach dem anderen und es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Nach zwei Stunden Heiterkeit endete der schmutzige Donnerstag im Altenheim Sankt Elisabeth. Die Elferratspräsidentin verabschiedete und bedankte sich bei allen Anwesenden und versprach, auch im nächsten Jahr wieder mit den Bewohnern ausgelassen den schmutzigen Donnerstag zu feiern. (ds)

  Fasching   Fasching   Fasching

Das neue Jahr würdevoll begrüßt

Anfang Januar begrüßten die Bewohner des Altenheims Sankt Elisabeth die Sternsinger im Haus. In den folgenden zwei Wochen standen Spiel- und Spaßnachmittage auf dem Programm.

Gern wurde auch die traditionelle Krippenbesichtigung von den Bewohnern angenommen. Jedes Jahr im Januar versammeln sich die Ehrenamtlichen des Hauses, um die Bewohner in die Sankt Georg Kirche zu begleiten. Herr Dieter Klee erklärte sich bereit, die gesungenen Lieder an der Orgel zu begleiten, und Frau Erika Geiler gab ihr Wissen von der Krippe an die Bewohner weiter.

Am Dienstag, den 23.1.2018 versammelten sich alle Bewohner, die Gäste der Tagespflege und die Ehrenamtlichen des Hauses zum alljährlichen Bratapfelfest. Im liebevoll gestalteten Foyer eröffnete Daniela Scherz das Fest und gemeinsam wurde das Lied "In einem kleinen Apfel" gesungen. Danach gab es wissenswertes über den Apfel und das Gedicht "Iss Äpfel", vorgetragen von Martin Kern. Nach diesem schönen Anfang wurde mit viel Applaus Herr Roberto Cerato begrüßt. Er ist ein gern gesehener Gast und singt für die Bewohner alte Schlager und begleitet sie mit der Gitarre. Nach dem "Schneewalzer" und "Rote Rosen" kamen die heißbegehrten Bratäpfel aus der Küche. Diese wurden vom hauseigenen Küchenteam unter der Leitung von Guido Richter und Thomas Neuhaus zubereitet. Weiter ging es mit der Sitztanzgruppe, die den Sitztanz Schlittenfahrt vorführten. Die Geschichte vom Hänschen Apfelkern wurde von Reinhard Schopp vorgetragen und Roberto Cerato spielte bis zum Ende altbekannte Lieder. Daniela Scherz bedankte sich bei allen Beteiligten für das gelungene Fest und mit dem gemeinsam gesungenen "Auf Wiedersehenlied" ging ein schöner Nachmittag zu Ende. (ds)

  Bratapfelfest   Bratapfelfest

Dezember im Altenheim St. Elisabeth

In der Adventszeit erfreut das Team der Betreuung die Bewohner des Hauses St. Elisabeth mit vielen besinnlichen, aber auch traditionellen Veranstaltungen. Das ganze Haus ist weihnachtlich geschmückt, die Adventskränze leuchten auf den Stationen und die Bewohner werden so auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmt.

Der Nikolaus kam am 6. Dezember und brachte den Bewohnern des Hauses und den Besuchern der Tagespflege kleine Geschenke mit und jeder einzelne wurde herzlich begrüßt. Die Bewohner sangen ein Nikolauslied und freuten sich sehr über den Inhalt der Nikolaustüten. Auf den Stationen fanden in der Woche darauf die Adventsfeiern statt. Das Team der Betreuung deckte die Tische feierlich und man machte es sich gemütlich bei Stollen und leckeren Gebäck. Es wurden Geschichten erzählt, Gedichte vorgetragen und man schwelgte in Erinnerungen. Gemeinsam sang man anschließend Weihnachtslieder, die von Ulla Walzberg mit der Gitarre begleitet wurden.

Freudig wurden die Kinder des Friedrich-Heun-Kindergartens begrüßt, die am Dienstag, den 12.12.17 ins Haus kamen. Sie sangen für die Bewohner "Oh Tannenbaum" und klingelten mit ihren Glöckchen das Klingglöckchen Lied. Die Bewohner bekamen selbstgebastelte Tannenbäumchen überreicht und so mancher war sichtlich gerührt über diese liebe Geste.

Am 19.12.17 kam Manfred Wöhr in das Altenheim Sankt Elisabeth. Er erfreut seit vielen Jahren mit seiner Geige die Bewohner. Es wurden traditionelle Weihnachtslieder gespielt, die gerne mitgesungen wurden.

Seit vielen Jahren ist es nun schon Tradition, dass der evangelische Posaunenchor aus Ketsch an einen Adventssonntag die Bewohner erfreut. Gemeinsam wurde gesungen und die Stimmen der Bewohner hallten mit den Posaunenklängen durch das ganze Haus.

Der Höhepunkt der Weihnachtszeit ist im Altenheim Sankt Elisabeth die große Weihnachtsfeier der Bewohner aller Stationen und der Tagespflegegäste. Die Tische waren festlich geschmückt und Norma Gärtner spielte zur Einstimmung Weihnachtslieder am Keyboard. Nach der Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl begeisterte Jan Homan mit einem Gedicht und dem Lied "Weihnachten" alle Bewohner. Eine schöne Erinnerung aus ihrer Kindheit mit ihrer ersten Apfelsine erzählte die Bewohnerin Anna Husak. Danach stärkte man sich bei Kaffee, Gebäck und Christstollen. Erika Geiler spielte dann "Es wird schon glei dumpa" und den "Trommler" mit ihrer Feenharfe, bevor der Chor der Ehrenamtlichen eingeläutet wurde. Mit "Jingle Bells" und "Feliz Navidad", unter der Begleitung von Ulla Walzberg mit ihrer Gitarre, wurde es schwungvoll und die Bewohner bedankten sich mit großem Beifall. Zum Schmunzeln war die Geschichte vom Christkind und dem Finanzamt sowie das Gedicht der Weihnachtsmaus, vorgetragen von Reinhard Schopp und Martin Kern. Mit den Weihnachtswünschen von Daniela Scherz, die durch das Programm führte, kam man langsam zum Schluss der Feier, die traditionell mit dem Lied "Stille Nacht, Heilige Nacht" endet. Heimleiter Markus Hübl überreichte jedem Bewohner ein kleines Weihnachtsgeschenk, verbunden mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage. (ds)

  Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier

Adventsbasar im Altenheim St. Elisabeth am 03.12.2017

Bei wunderbarem Winterwetter fand auch in diesem Jahr am 1. Adventswochenende im Altenheim St. Elisabeth wieder ein wunderschöner Adventsbasar statt.

Während draußen leise der Schnee rieselte, luden innen liebevoll geschmückte Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauses Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Besucher des Hauses zum Adventsbasar am Sonntag zum Verweilen ein. Während der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Glühwein und Punsch durchs Haus zog, konnte man sich an den Verkaufsständen schon mit den ersten Weihnachtsgeschenken eindecken. Neben einem Stand mit selbst hergestellten Gegenständen, wie Wichteln, Laternen, bemalten Gläsern, Papiersternen, Holzengeln, Weihnachtskarten, Tannenbäumen, Plätzchen, Linzertorte und Marmelade gab es einen weiteren externen Stand, der Schmuck aus Naturprodukten anbot. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, so gab es außer Glühwein, Punsch, Kaffee und anderen Getränken auch Waffeln und verschiedene Kuchen sowie Schnitzelbrötchen. Es herrschte reger Andrang, was auf die schönen Stände mit ihren Produkten und natürlich auch auf das abwechslungsreiche Programm zurückzuführen ist.

Wunderbar musikalisch umrahmt wurde der Adventsbasar nämlich von der Sängerin Annja Knauf, die von Gerd Offenloch und Thomas Fritzler begleitet wurde. Gemeinsam mit dem Publikum wurden Lieder wie "Amazing Grace", "Mache Dich auf und werde Licht", "Da wohnt ein Sehnen tief in uns", "Oh Du Fröhliche" und "Hallelujah" gesungen. Des Weiteren hatte das Trio zwei eigene Kompositionen, "Wahre Weihnacht" und "Zeit im Aus" mitgebracht, die sofort Gefallen beim Publikum fanden. Heimleiter Hübl dankte dem Trio besonders herzlich, dass sie auch dieses Jahr mit Ihrem Auftritt einen schönen musikalischen Höhepunkt für den 1. Advent gesetzt hatten. Das Trio versprach, gerne wieder im Altenheim aufzutreten, was alle Anwesenden begeisterte.

Als der Adventsbasar zu Ende ging, sah man Gäste und Bewohner mit freudigen Gesichtern, so dass die Beteiligten sich sicher sein konnten, der Aufwand hatte sich wieder gelohnt. (mh)

  Adventsbasar   Adventsbasar   Adventsbasar

Patronatsfeier im Zeichen der Rose am 20.11.2017

Am Montag, den 20.11.2017 fand das Patronatsfest im Altenheim Sankt Elisabeth statt. Die Heilige Elisabeth von Thüringen gilt als Vorbild für alle Mitarbeiter des Altenheimes. Im Foyer und in der Kapelle fanden sich die Bewohner, Gäste, Mitarbeiter und Gemeindemitglieder ein, um der heiligen Elisabeth zu gedenken.

Auch in diesem Jahr begann das Patronatsfest mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Dekan Jürgen Grabetz und Pfarrer i.R. Ernst Kneis. Nach der Eucharistiefeier erinnerte Heimleiter Markus Hübl daran, dass das Altenheim in der Wahl seines Namens die Tradition des "St. Elisabeth" weiterführt, das etwa 100 Jahre lang in der Hirschstraße existierte und legte ein Rosengesteck an der Statue der Heiligen Elisabeth neben dem Eingang zum Heim nieder. Daniela Scherz berichtete allen Anwesenden von der Legende des Rosenwunders und erzählte in einem Diavortrag über das Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth, die ungarische Königstochter, die schon als Kind auf die Wartburg geholt wurde, dort aufwuchs, heiratete und als junge Mutter und Witwe schließlich von ihrem Schwager der Burg verwiesen wurde. Sie schloss sich dem 3. Orden des Hl. Franz von Assisi an und gründete in Marburg ein Hospiz, wo sie selbst, erst 24-jährig verstarb. Nach ihrem Vorbild wurden viele Mädchen auf den Namen Elisabeth getauft. Im Altenheim Sankt Elisabeth wohnen derzeit 7 Bewohner, die gemeinsam mit Elisabeth Namenstag feiern. Jeder von Ihnen bekam als kleinen Glückwunsch eine Rose überreicht. Mit dem Lied "Das Brot, das wir teilen" ging das Patronatsfest zu Ende und alle Bewohner und Gäste trafen sich zum Abschluss an den feierlich gedeckten Tafeln, um gemeinsam Mittag zu essen.

  Patronatsfest   Patronatsfest

Singen bringt Freude - Die aktiven Senioren der Liedertafel zu Besuch im Altenheim Sankt Elisabeth am 14.11.2017

Zu einem festen Programmpunkt im Veranstaltungskalender des Altenheimes Sankt Elisabeth, gehört der Besuch der aktiven Senioren der Liedertafel.

Die Sänger und Sängerinnen erschienen zahlreich im Foyer. Die Bewohner freuten sich sehr auf die musikalische Darbietung. Nach einer kurzen Begrüßung durch Daniela Scherz hielt Herr Klaus Transier eine kurze Ansprache und schon wurde das erste Lied "Die Gedanken sind frei" angestimmt. Gemeinsam sang man viele bekannte Volkslieder wie z.B. "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach", "Freut euch des Lebens", "Hoch auf dem gelben Wagen" und "Sah' ein Knab ein Röslein" stehn.

Umrahmt wurde das Programm durch Gedichte und Geschichten rund um den Herbst, die von den Sängern und Sängerinnen vorgetragen wurden.

Es war ein sehr kurzweiliger Nachmittag, der allen Anwesenden sehr viel Freude bereitet hat. Mit dem Lied "Der Mond ist aufgegangen" verabschiedeten sich die aktiven Senioren der Liedertafel und wünschten allen Bewohnern eine schöne Adventszeit. Die Bewohner bedankten sich mit großen Applaus und dem "Auf Wiedersehen Lied" und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. (ds)

  Liedertafel   Liedertafel

Eine traditionelle und musikalische Woche im Altenheim Sankt Elisabeth

Am Dienstag, den 7.11.17 waren alle Bewohner des Altenheim Sankt Elisabeth zu einem musikalischen Nachmittag eingeladen. Gemeinsam verzauberten Herr Manfred Wöhr und Herr Dieter Klee die Bewohner. Nach einer kurzen Begrüßung durch Daniela Scherz stimmte Herr Manfred Wöhr mit seiner Geige ein Begrüßungslied an. Begleitet wurde er durch Herrn Dieter Klee am Klavier. Beide haben sichtlich Spaß an der Musik und das schlägt auf die Bewohner über. Bei dem Herbstlied "Bunt sind schon die Wälder" haben alle Bewohner mit eingestimmt und es hallte durchs ganze Haus. Für alle war es ein Ohrenschmaus, den bekannten Werken wie z.B. von Ludwig von Beethoven und Johann Strauß zu lauschen. Es war nicht zu übersehen, dass die Bewohner jedes dieser Stücke kannten und mitsummten oder sich bewegten. Bei den Volksliedern wie "Freiheit, die ich meine", "Die Gedanken sind frei", "Am Brunnen vor den Tore" und "Freut euch des Lebens" konnten alle ohne Text mitsingen. Mit "Der Mond ist aufgegangen" ging ein wunderschöner musikalischer Nachmittag zu Ende. Zu sehen war das auch in den Gesichtern der Bewohner, die alle ein Lächeln auf Gesicht hatten. Die beiden Musiker wurden mit lautem Applaus und einem herzlichen Dankeschön verabschiedet und natürlich hoffen alle auf eine Wiederholung dieses schönen Nachmittages.

Ein herzliches Wiedersehen gab es am Donnerstag, den 9.11.17 mit den Kindern des Kindergartens Sankt Josef. Traditionell kommen die Kinder mit ihren Erzieherinnen zu Sankt Martin in das Altenheim Sankt Elisabeth und erfreuen die Bewohner und die Gäste der Tagespflege. Jung und Alt hatten sichtlich Freude an den gesungenen Liedern. Für große Bewunderung sorgten die schönen teilweise selbst gebastelten Lampione mit ihren Lichtern. Maulwürfe, Schnecken, Pinguine und andere Laternen wurden den Bewohnern voller Stolz vorgeführt. Die Kinder besuchten alle Stationen und sangen bekannte Lieder wie "Laterne, Laterne", "Ich geh mit meiner Laterne" und dem Sankt Martinslied. Natürlich stimmten die Bewohner bei den altbekannten Liedern mit ein. Frau Daniela Scherz bedankte sich im Namen aller Bewohner für diese tolle Aufführung bei den Kindern und deren Erzieherinnen und natürlich wollen alle diese Tradition aufrechterhalten.

  Manfred Wöhr und Dieter Klee   Manfred Wöhr und Dieter Klee

Herbstliche Lesung mit Josef Diller am 24.10.2017

Wenn die warme Jahreszeit sich dem Ende zuneigt, es draußen langsam kälter und die Tage kürzer werden, ist dies ein untrügliches Zeichen, dass der Herbst beginnt.

Für Josef Diller ein Grund, im Altenheim St. Elisabeth eine Lesung mit Geschichten, Gedichten und Musik, eine Lesung zum Herbst zu präsentieren. Der Übergang zwischen Sommer und Winter. Nun färben sich die Blätter der Bäume bunt, viele Früchte sind jetzt reif - es ist Erntezeit. Wie Frühling und Sommer kann man sich den Empfindungen des Herbstes nicht entziehen.

Warum sich Blätter verfärben und von den Bäumen fallen und sich im Herbst Nebel bilden, erklärte der Referent. Gedichte stimmten auf das Geschehen ein. Die Verse von A. H. Hoffmann von Fallersleben, Wilhelm Busch, Theodor Storm stießen auf großes  Interesse und vermittelten herbstliche Stimmung.

Josef Diller hatte Heiteres, Tiefgründiges und Nachdenkliches aus Literatur und Musik für diese Lesung zusammengetragen. Auch weshalb man vom Altweibersommer spricht, wurde erklärt. Damit meint man die Tage im September und Oktober, die noch schön sonnig und recht warm sind. Aber was hat das mit alten Frauen zu tun? Genau genommen nichts, der Begriff ist vielmehr mit einer bestimmten Tierart verbunden, nämlich mit den Spinnen. Denn im September und Oktober weben junge Spinnen lange Fäden. "Weiben" ist auch ein veralteter Ausdruck für weben.

Der Herbstanfang ist für viele Tiere eine aktive und anstrengende Zeit, denn jetzt müssen sie Vorbereitungen für den Winter treffen. Einige von ihnen legen Vorräte an, andere müssen sich satt fressen, um sich so auf den langen Winterschlaf vorzubereiten.

Herbst ist auch Kürbiszeit. Jedes Jahr kann man viele dieser Früchte in verschiedenen Farben und Formen bestaunen und natürlich auch essen.

Der Herbst kennt auch viele Feiertage wie: Erntedankfest, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen/Allerseelen, einem Fest an dem die Gräber der Verstorbenen auf den Friedhöfen geschmückt werden und im November der Martinstag, der bei den Kindern sehr beliebt ist. Sie können ihre selbstgebastelten Laternen zeigen.

Josef Diller hatte eine ganze Reihe von Volksliedern ausgesucht. Zwischendurch sangen die Zuhörer immer wieder bekannte Herbstlieder, die große Freude bereiteten.

Zum Schluß dankte Daniela Scherz im Namen der Heimbewohner für den schönen, informativen und unterhaltsamen Nachmittag. (mj)

  J. Diller   J. Diller

Der Herbst ist da, Erntedankfest am 10.10.2017

Ende September enden die Gruppenspaziergänge im Altenheim Sankt Elisabeth. Der Herbst hält Einzug und traditionell wird Anfang Oktober das Erntedankfest gefeiert. Am Dienstag, den 10.10.2017 fanden sich die Bewohner und Gäste an den liebevoll dekorierten Tischen im Erdgeschoss ein. Nach einer musikalischen Einstimmung durch Frau Gärtner, begrüßte Frau Scherz von der Betreuung alle Anwesenden. Gäste waren die Vorschulkinder des Parkkindergartens, die extra für diesen Mittag ein kleines Programm einstudiert haben. Begonnen wurde mit dem Lied "Der Herbst ist da", das die Bewohner gemeinsam mit den Kindern gesungen haben. Nach einem Fingerspiel der Kinder gab es dann den leckeren Zwiebelkuchen mit neuem Wein. Das Küchenteam unter der Leitung von Guido Richter hatte den ganzen Morgen gebacken und den Bewohnern schmeckte es und sie bedankten sich mit Beifall für die Küche.

Nach der Pause führten die Kinder einen schönen Herbsttanz auf und sangen noch ein Lied. Herzlich verabschiedeten die Bewohner sich von den Kindern mit dem "Auf Wiedersehen Lied". Herr Homann las nun die Geschichte vom alten Apfelbaum vor, die bei den Bewohnern gut ankam. Mit dem Lied "Danke für diesen Guten Morgen" dachte man auch an die Menschen, denen es nicht so gut geht. Frau Scherz sprach ein paar nachdenkliche Worte über unsere heutige Gesellschaft, die die Bewohner sehr berührte. Mit dem Kartoffellied und einem auf pfälzisch vorgetragenen Gedicht durch Herrn Schopp kam man langsam zum Ende des Nachmittages. Spontan sang Ulla Walzberg noch ein französisches Herbstlied und eine Bewohnerin stimmte zum guten Schluss noch das Lied "Ein schöner Tag" an. Somit ging ein gemütlicher Nachmittag im Altenheim Sankt Elisabeth zu Ende. (ds)

  Bewohner   Bewohner   Bewohner   Bewohner

Altenheim feierte Tag der Begegnung, 17.09.2017

Eine Straße weißer Zelte leuchtete am Sonntag den Besuchern des Altenheims St. Elisabeth vor dem Haus entgegen, denn man hatte sich gut gerüstet für den großen Tag. Galt es doch, den jährlichen "Tag der Begegnung" mit der Hockenheimer Bevölkerung zu feiern. Da wollte man es nicht den Launen des Wetters überlassen, ob man auch im Freien sitzen konnte oder nicht. Doch letztendlich war das Wetter auch zum Feiern aufgelegt und so wurde im Innenbereich und auch außen in den Zelten gefeiert.

Es begrüßte Heimleiter Markus Hübl die zahlreich erschienenen Gäste im Foyer und stellte das Tagesprogramm vor. Auch in diesem Jahr hatte man bewusst eine Tombola veranstaltet, die der im Haus angebotenen tiergestützten Therapie zu Gute kommt. Die Therapeutin Frau Sabine Schlusina aus Brühl kommt regelmäßig mit ihrer Hündin Candy in die Einrichtung und erfreut eine Gruppe von Bewohnern. Hier kann man eine starke positive Veränderungen bzw. Verbesserungen bei den BewohnerInnen feststellen. Daher hat sich die Heimleitung auch entschieden, diese Therapieform weiter anzubieten. So war es schon fast selbstverständlich, dass die Lose weggingen "wie die warmen Semmeln", zumal 100 attraktive Preise zum Gewinnen einluden.

Dirigiert von Rudi Hüttler eröffnete der Männerchor der "Liedertafel 1874 e. V." das Fest mit dem Sängergruß "Das Morgenrot – am kühlen Morgen" Es folgten die Lieder "Der Lindenbaum", "Im grünen Wald. Ein wandernder Geselle", "Mala moja", "Hörst Du, wie die Brunnen rauschen" und das Abschlusslied "Nun ade". Im Anschluss daran sang der Kirchenchor "Cäcilia" unter Leitung von Vera Pfannenstiel, der in diesem Jahr tatkräftig von Reilinger Kirchenchormitgliedern unterstütz wurde. Mit dem Kanon "Wir feiern im St. Elisabeth…" begann der Auftritt. Es folgten die Lieder "Sierra Madre del Sur", "Erlaube mir feines Mädchen", "Über den Wolken", "Die Rose" und als Abschluss "Gott mag segnen".

Musikalisch so schwungvoll eingestimmt nahm das Fest seinen Lauf. Inzwischen war der Andrang am Getränkestand schon groß. Auch Koch Guido Richter mit seinem Team konnte nicht über mangelnde Nachfrage klagen. Das traditionell angebotene Wellfleisch mit Sauerkraut und Püree fand wieder reichlich Abnehmer. Dem Wetter zum Trotze waren zur Mittagszeit nicht nur alle Plätze im Altenheim, sondern auch alle Plätze in den Zelten belegt, was wieder für die Beliebtheit des Festes spricht. Viel Nachfrage war auch von Anbeginn an der sehr reichhaltigen Kuchentheke, und mancher Gast, der nicht den ganzen Tag bleiben konnte oder wollte, deckte sich hier schon vormittags mit Kuchen für den Nachmittagskaffee zuhause ein. Unnötig zu erwähnen, dass an dieser Theke nachmittags Hochbetrieb herrschte.

Doch nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Musiker Jan Nemec sorgte auf dem Keyboard während des ganzen Tages für den musikalischen Gesamtrahmen und sein abwechslungsreiches Repertoire entführte die Gäste in die letzten Jahrzehnte. Im Eingangsbereich des Hauses wurde durch Texte und Fotos nochmals die tiergestützte Therapie vorgestellt. Bei der gut besuchten Hausführung mit dem Heimleiter konnten Interessierte das Heim kennen lernen und Antworten auf ihre speziellen Fragen erhalten.

Zum Mitsingen und Mitmachen wurde am Nachmittag eingeladen. Mit viel Spaß beteiligte sich das Publikum bei einem Sitztanz und zollte den Bewohnerinnen begeisterten Beifall. Dies hatte im Vorfeld für allerlei Aufregung bei den Beteiligten gesorgt und war ein wahrer Volltreffer.

Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms begeisterte der Chor der "Marinekameradschaft 1935 Seydlitz e. V." mit ihren beschwingten Seemannsliedern. Der Chorleiter verstand es vortrefflich, mit seiner Moderation das Publikum in seinen Bann zu ziehen und zum Mitsingen und Mitschunkeln zu animieren. In voller Mannstärke und unter Einsatz von Trommel und Schellen sorgte die Marinekameradschaft einmal mehr dafür, dass der Nachmittag in einer ganz besonderen Art und Weise belebt wurde. Über eine Stunde lang entführten die Sänger ihr Publikum an die Küste und aufs Meer. Viele Gäste waren extra wegen dieses Auftritts gekommen oder länger geblieben. Der Publikumsmagnet Marinekameradschaft hat sich wieder einmal in die Herzen der Bewohner und Besucher gesungen und alle freuen sich schon auf den nächsten Auftritt.

Der Dank des Heimleiters richtet sich an alle Sänger, den Musiker und an die freiwilligen Helfer/innen und Mitarbeiter/innen, ohne deren vorbildlichen Einsatz das Fest niemals so gelungen wäre. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wird natürlich auch nächstes Jahr wieder ein Tag der Begegnung stattfinden. (mh)

  Liedertafel   Kirchenchor   Essensausgabe   Marinekameradschaft   Sitztanz

Tagespflege unternimmt einen Ausflug bei sonnigem Wetter

Wie auch im letzten Jahr war die Vorfreude der Tagespflegegäste auf den Ausflug groß. Nach dem gemeinsamen Frühstück zogen die Tagespflegegäste zusammen mit den Mitarbeitern in Richtung Grillhütte los. Am Ziel angekommen erwartete die Gäste eine mit strahlenden Sonnenblumen und herrlich duftenden Rosmarinzweigen gedeckte Tafel. Man machte sich mit der Örtlichkeit vertraut, und stieß gemeinsam mit hausgemachtem eisgekühlten Eistee auf den Platz an der Sonne an. In heiterer Runde wurden Lieder von den Flippers wie "Malaika, Weine nicht kleine Eva, Aber dich gibt es nur einmal für mich" mit Begeisterung gesungen. Liedtexte waren überflüssig, gerne erinnerte man sich an alte Zeiten. Anschließend bewegten sich Gäste und Betreuer zur Musik. Selbst Fahrer Preißler ließ sich mitreißen und schwang das Tanzbein mit. Danach fand unter dem Motto "alle Neune" ein kleines Kegeltunier statt. Die Zeit verging wie im Flug. Der Fahrdienst machte sich auf den Weg, um aus der Küche des Altenheims das leckere, extra für die Gäste von Küchenchef Guido Richter und seinem Team zubereitete Mittagessen zu holen. Währenddessen nutzten die Gäste die Zeit, um sich die Beine zu vertreten und nahmen an der gedeckten Tafel Platz. Sie ließen sich den selbstgemachten Kartoffelsalat mit Schnitzel und mit Käse überbackene Grilltomaten schmecken. Alle waren voll des Lobes über das gute Essen, das die Küche des Altenheimes wieder vorbereitet hatte.

Nach dem Essen stellten die Begleiter die mitgebrachten Sonnenstühle im Windschatten neben der Grillhütte auf. Müde und gesättigt fand man sich dort zur gemeinsamen Mittagsruhe ein. Alle genossen die warme Sonne und die wunderbare Ruhe. Da kam richtige Urlaubsstimmung auf.

Aufgeweckt vom frischen Kaffeeduft fanden sich die Tagespflegegäste nach der Mittagsruhe an der gedeckten Kaffeetafel ein und ließen sich selbstgebackene Apfel- und Schokoladenmuffins munden. In abschließender gemütlicher Runde fand auch die Betreuungskraft Reinhard Schopp den Weg ins Dänische Lager, um die Gäste mit der Tageszeitung über die neusten Nachrichten aus aller Welt zu informieren. Dann hieß es schon wieder Abschied nehmen, denn der Bus wartete schon darauf, jeden Gast nach Hause zu bringen. Alle bedauerten, dass der Ausflug schon vorbei war, aber aufgrund der strahlenden Gesichter der Tagespflegegäste wird schon der nächste Ausflug geplant. (zg)

  Ausflug   Ausflug

Im Sommer ist viel los

Den Beginn des Sommers begrüßten die Bewohner des Altenheims Sankt Elisabeth gemeinsam mit den Kindern und Erzieherinnen des Friedrich-Heun-Kindergartens. Es ist immer ein Höhepunkt, wenn die Kinder von ganz klein bis zum Vorschulkind ihr Programm aufführen. Zu jeder Jahreszeit passend werden Lieder und Gedichte vorgetragen.

Traditionell findet im Sommer jeden Dienstag der Spaziergang statt. Die vielen ehrenamtlichen Helfer versammeln sich im Foyer, um die Bewohner abzuholen. Es werden verschiedene Ziele angesteuert und bei der Trinkpause wird gemeinsam gesungen und erzählt.

Ein gern gesehener Gast ist Herr Wöhr. Schon seit vielen Jahren erfreut er die Bewohner mit seiner Geige. Es werden bekannte Stücke gespielt aber auch Lieder, die die Bewohner mitsingen können. Gerne gibt Herr Wöhr sein Wissen über die Stücke preis.

Am Dienstag, den 04.07.2017 feierten die Bewohner des Hauses das alljährliche Grillfest. Petrus hatte ein Einsehen und ließ die Sonne scheinen. Die Bewohner versammelten sich vor dem Haus und staunten über die schön hergerichteten Tische. Zur Eröffnung sang Frau Krieger mit ihren Bewohnern gemeinsam das Lied "Freu dich über jede Stunde". Danach hatten die vielen ehrenamtlichen Helfer ihren Auftritt. Mit ihrem "Schokoladen-" und dem "Schieberlied" zauberten sie ein Lächeln auf die Gesichter der Bewohner. Im sogenannten "Schieberlied" geht es um die vielen ehrenamtlichen "Schieber", die sich jeden Dienstag einfinden, um mit den Bewohnern spazieren zu gehen. Als danach das Buffet eröffnet wurde, war die Freude groß. Auch in diesem Jahr hatten Guido Richter, Thomas Neuhaus und das Küchenteam einen Grillteller hergerichtet, der keine Wünsche offen ließ. Die Bewohner ließen es sich schmecken und bedankten sich beim gesamten Küchenteam mit einem tosenden Applaus.

Nach dem Essen wurde gemeinsam das Lied "Möge die Straßen" gesungen. Zum Abschluss verabschiedeten sich die Bewohner von der beliebten Betreuungskraft Dorothee Krieger. Mit einem Gedicht und einem eigens umgeschriebenen Lied bedankten sich alle für die schöne Zeit und wünschten weiterhin viel Glück. (ds)

  Grillfest   Grillfest   Grillfest

Senioren in Bewegung, Tanzfest am 23.05.2017

Zum traditionellen Tanzfest lud das Altenheim Sankt Elisabeth ein. Viele Bewohner mit Angehörigen, die Gäste der Tagespflege sowie ehrenamtliche Helfer hatten sich an den festlich gedeckten Tafeln eingefunden. Daniela Scherz begrüßte alle Anwesenden und gemeinsam wurde das Tanzlied gesungen. Die Betreuungskräfte haben den Schneewalzer kurzer Hand zum Tanzlied umgeschrieben. Danach stärkten sich alle bei Kaffee und leckerer Himbeertorte.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Tanzgruppe Schalom. Die 9 Frauen begeisterten die Bewohner mit ihren Tänzen aus Israel. Frau Dora Weimer erklärte die Bedeutung und Aussage jedes Tanzes. Die Tanzgruppe wurde mit viel Applaus verabschiedet und jede Tänzerin bekam eine Rose.

Nach dem Gedicht "Der Tanz des Lebens" ging es mit dem Mitmachlied "Alle Arme sind schon da" weiter. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, was auch an der musikalischen Unterstützung durch Harald Wein lag. Die Tanzfläche füllte sich und beim Twist gab es kein Halten mehr. Es wurde geschunkelt und bei bekannten Schlagern mitgesungen.

Bei der Verabschiedung bedankten sich viele Bewohner für den schönen Nachmittag. Alle gingen fröhlich und mit einem kleinen Lächeln im Gesicht und ein schwungvoller Nachmittag ging zu Ende. (ds)

  Tanzfest   Tanzfest   Tanzfest

Gemeinsam den Frühling herbeigesungen, musikalischer Nachmittag mit dem HSV Singkreis am 25.04.2017

Im Foyer des Altenheims St. Elisabeth haben sich erwartungsvolle Heimbewohner versammelt, um mit dem HSV-Singkreis gemeinsam Frühlingslieder zu singen. Daniela Scherz von der Betreuung begrüßte alle Anwesenden und erklärte, warum der HSV-Singkreis nicht auf der Seebühne auftreten konnte. Das Wetter war einfach zu unbeständig und so habe man sich für das Foyer entschieden. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Frau Heide Schiffer übernahm die Moderation und so wurden unter der Leitung von Herrn Ehm viele bekannte Frühlingslieder gesungen.

Die Sängerinnen und Sänger des HSV-Singkreises schauten in viele mitsingende und glückliche Gesichter der Bewohner. So klangen die Lieder "Tulpen aus Amsterdam" und "Ein schönes Frühlingsfest" durchs ganze Haus. Die Heimbewohner erfreuten sich am weißen Flieder, den sie passend zum Lied überreicht bekamen.

Nach der Zugabe wurde der HSV-Singkreis mit lautem Applaus und dem altbekannten Lied "Auf Wiedersehen" verabschiedet. Natürlich hoffen alle, dass der HSV-Singkreis nicht das letzte Mal zu Besuch im Altenheim St. Elisabeth war.

  HSV-Singkreis   HSV-Singkreis

Das Altenheim St. Elisabeth gratuliert Frau Irmgard Klein zu ihrem 100. Geburtstag, den Frau Klein im Kreis ihrer Familie ausgiebig feierte.

  Irmgard Klein   Irmgard Klein

Musikalisch den Frühling begrüßt, Frühlingsfest am 28.03.2017

Bei herrlichem Sonnenschein feierten die Bewohner, die Gäste der Tagespflege, einige Angehörige und Ehrenamtliche des Altenheims St. Elisabeth das traditionelle Frühlingsfest. Einige Bewohner hatten Hyazinthen in verschiedenen Farben selbst gebastelt, die die schön gedeckten Tische im Erdgeschoss schmückten. Zu Beginn begrüßte Dorothee Krieger von der Betreuung die Gäste und übergab dann das Mikrophon an ihre Kollegin Daniela Scherz, die mit dem Gedicht "Frühjahrsmüdigkeit" alle zum Schmunzeln brachte. Anschießend las Dorothee Krieger eine Geschichte vor, in dem der Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig" eine wichtige Rolle spielte und sofort stimmten alle in den Kanon ein, der gekonnt von Gerhard Gärtner am Klavier begleitet wurde. Nach dieser gelungenen Aktion stärkten sich alle mit der herrlicher Erdbeer-Buttermilch-Torte. Nun ging es musikalisch mit Frühlingsliedern weiter, die alle kräftig mitschmetterten. Daniela Scherz brachte das Gedächtnis der Gäste mit ihrem Frühlingsquiz in Schwung und mit der Frühlingsbewegungsgeschichte von Dorothee Krieger wurde der ganze Saal in ein buntes Serviettenmeer getaucht. Die Freude und der Spaß stand allen ins Gesicht geschrieben. Mit dem "Auf Wiedersehn"-Lied wurde dieser fröhliche Nachmittag beendet, nachdem allen für ihr Kommen und ihre Hilfe gedankt wurde. (Dorothee Krieger)

  Frühlingsfest   Frühlingsfest

Geschichten im Pfälzer Dialekt, Lesung mit Musik mit Josef Diller am 14.03.2017

Der Pfälzer und sein Dialekt waren Thema bei einer Lesung im Altenheim St. Elisabeth.

Der Pfälzer gilt als ehrlich, fleißig, gesellig, laut und dickköpfig. Er steht für Weck, Worscht und Woi und für das Land der Reben. Soweit die gängigen Klischees. Aber was ist die  Mentalität des Pfälzers - und welche Rolle spielt dabei die Mundart seiner Heimatregion im Süden von Rheinlandpfalz und der Kurpfalz hinaus. Diese Frage stellte Josef Diller zu Beginn seiner Ausführungen.

Das Pfälzische zählt zu den rheinfränkischen Dialekten und ist ein Sammelbegriff für Mundart-Varianten mit erstaunlichen Unterschieden, oft sogar von Dorf zu Dorf. Darüber hinaus stiftet des Pfälzische Identität für Heimatverwurzelte und ist kreatives Ausdrucksmittel  für Dialektlyriker. Alla hopp: ein zuweilen ironischer aber durchaus liebevoller Blick auf die Pfälzer und ihre Sprache.

Die Pfälzer Mundart ist voller Musik, hat Klang und Rhythmus. Jeder Satz hat seine eigene Melodie und klingt wie die Strophe eines wunderschönen Liedes, egal in welchem Teil der Pfalz gesprochen wird.

Josef Diller gab Kostproben bei seinen pfälzischen Gedichten und Geschichten. So las er verschiedenes aus dem Buch: Dumm Gebore! - Nix dezu gelernt?. "Die schäppe Füß, der alte Schrank, Kee Zeit, ´s Pälzer Leibgericht" und andere humorvolle Geschichten. Dazwischen wurden immer wieder Pfälzer Lieder und Pfälzer Musik gespielt. Die Mischung von Literatur und Musik sorgte bei den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern für  besonders gute Laune. Es wurde gesungen und geschunkelt. Ein Nachmittag ganz  nach dem Geschmack der Zuhörer.

Dorothee Krieger dankte dem Referenten für den stimmungsvollen und gelungenen Nachmittag. (mj)

  Lesung Josef Diller

Yabadabadoo am Schmutzigen Donnerstag, 23.02.2017 im Altenheim St. Elisabeth

Traditionell gestaltete der Elferrat der KFD Hockenheim die Fastnachtssitzung am "Schmutzigen Donnerstag" im Altenheim St. Elisabeth.

Im vollbesetzten, mit bunten Luftschlangen und Luftballons geschmückten Saal warteten schon Bewohner, Besucher der Tagespflege, Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter freudig und gespannt auf die närrischen Gäste. Dabei gab es einige fantasievolle Verkleidungen zu bewundern.

Bekleidet im Steinzeitlook machten sich die Elferrätinnen als Familie Feuerstein und Geröllheimer mit einem Medley bekannter Ballermannlieder auf eine Reise rund um die Welt und begeisterten mit ihren Tänzen das Publikum. Sitzungspräsidentin Sabine Oberling begrüßte alle Anwesende mit einem kräftigen dreifachen A-hoi und gab dann das Mikrofon an Heimleiter Markus Hübl weiter, der alle Besucher mit einem närrischen Gedicht auf die fünfte Jahreszeit einstimmte.

Nach der Begrüßung lud Harald Wein an der Gitarre zum Schunkeln und Mitsingen ein. Die Küche des Hauses sorgte mit Kaffee und Früchtebowle dafür, dass keiner auf dem Trockenen saß und selbstverständlich fehlten auch nicht die süßen Berliner zur Stärkung.

Mit Begeisterung wurden die Tanzmariechen Lavinia Brox, 8 Jahre, diese zum ersten Mal und Kristin Wulf, 10 Jahre, bereits zum zweiten Mal, beide vom KV Reilingen, im Altenheim St. Elisabeth vom Publikum begrüßt. Nach ihren exzellent dargebotenen Auftritten wurde die erste Rakete von den Zuschauern gezündet. In der Bütt standen in diesem Jahr erstmals gemeinsam Daniela Scherz und Dorothee Krieger von der Betreuung als Trudel und Erna, die augenzwinkernd über ihren Alltag im Altenheim berichteten und für gute Stimmung sorgten. Anschließend brachte die Sitztanzgruppe des Altenheims St. Elisabeth alle Bewohner mit dem Gymnastik- und Flummilied in Schwung. Auch die Elferrätinnen machten fleißig mit und zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen. Nach der obligatorischen Ordensverleihung an alle Sitztänzer und fleißigen Helfer überraschten die Damen der KFD mit dem "Knieballett" zur Musik vom Radetzkymarsch. Dazu waren die Knie der Damen mit einem Frauen- und einem Männergesicht bemalt worden. Stulpen dienten als Kleidungsstücke. Das Publikum war begeistert, so dass die Damen nicht um eine Zugabe herum kamen. Nach einer weiteren Schunkelrunde versicherte Sitzungspräsidentin Sabine Oberling zur Freude aller beim Abschied, dass die KFD sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder den "Schmutzigen Donnerstag" mit den Altenheimbewohnern feiern werde. (Dorothee Krieger)

  Schmutziger Donnerstag   Schmutziger Donnerstag   Schmutziger Donnerstag   Schmutziger Donnerstag   Schmutziger Donnerstag

Jahresanfangsfeier 2017 im St. Elisabeth

Traditionell findet im St. Elisabeth im Januar die Feier für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. So waren auch in diesem Jahr ca. 100 Personen gekommen und warteten gespannt, unter welchem Motto die Feier in diesem Jahr stehen würde. Das festlich geschmückte Foyer gab beim Sektempfang durch ein Plakat mit "Seid gegrüßt" den entscheidenden Hinweis, die Feier fand unter dem Motto Mittelalter statt.

Beim Betreten des großen Festsaals wurden die Gäste von Rittern, Fahnen, Wimpeln und weiteren mittelalterlichen Gegenständen und mittelalterlicher Tischdekoration begrüßt, so dass sofort die Feststimmung vorhanden war. Die Ehrung der langjährigen Mitarbeiter war Bestandteil der Ansprache von Heimleiter Markus Hübl; so hatten 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr 30-jähriges Dienstjubiläum, das heißt sie sind seit Eröffnung im Altenheim tätig. Des Weiteren wurden je 2 Mitarbeiterinnen für ihr 25-jähriges, 20-jähriges und 10-jähriges Jubiläum geehrt. Neben der Urkunde gab es für die Jubilare einen Blumenstrauß, bzw. ein Weinpräsent sowie einen Geschenkgutschein. Geehrt wurden auch die Vorstände des Altenheimes; Herr Robert Becker ist seit 30 Jahren im Vorstand, Herr Dekan Grabetz seit 22 Jahren und Herr Franz Späth seit 15 Jahren. Für diese gute, intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit dankte Hübl seinen Vorständen und überreichte ihnen ein Präsent. In seiner Ansprache, die natürlich Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das neue Jahr nahm, dankte Markus Hübl seinen Mitarbeitern herzlich dafür, dass sie "täglich Ihr Bestes geben, um die Bewohner nicht nur gut zu versorgen, sondern ihnen auch ein neues Zuhause zu geben".

Nachdem das schmackhafte mittelalterliche Buffet eröffnet war, kam die Mittelaltergruppe Halitus Exprementes auf die Bühne und entführte musikalisch in die Vergangenheit. Neben klassischen Mittelalterstücken wurde auch das Publikum einbezogen und zum Mittanzen animiert. Der eine oder andere mittelalterliche Schwank durfte natürlich nicht fehlen, so dass eine ausgelassene Stimmung das ganze Fest begleitete. Zum Ausklang des Abends war oft zu hören "war das wieder ein tolles Fest, ich bin gespannt, welches Motto im nächsten Jahr ausgewählt wird".

  Jahresanfangsfeier

Dezember im Altenheim St. Elisabeth

In der Adventszeit erfreut das Team der Betreuung die Bewohner des Hauses St. Elisabeth mit vielen besinnlichen, aber auch heiteren Veranstaltungen. Das ganze Haus ist mit Sternen, Kugeln, Lichtern und vielem mehr, weihnachtlich geschmückt. So werden alle Sinne angeregt und die Bewohner auf die bevorstehende Zeit eingestimmt.

Ende November kam Manfred Wöhr mit seiner Geige ins Haus und spielte für die Bewohner adventliche Lieder, wie "Tochter Zion", "Es ist für uns eine Zeit angekommen" und "Macht hoch die Tür" zum Zuhören und Mitsingen.

Der Nikolaus besuchte unsere Einrichtung am 6. und 7. Dezember und brachte den Bewohnern des Hauses und den Besuchern der Tagespflege kleine Geschenke mit und wusste auch zu jedem etwas Persönliches zu sagen. Auf den Stationen hatte man es sich gemütlich gemacht. Plätzchen und Stollen wurden gegessen und adventliche Lieder gesungen und dazwischen Gedichte vorgetragen. Das gemeinsame Singen der traditionellen Weihnachtslieder lässt Kindheitserinnerungen wieder aufleben und fördert gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner.

Freudig wurden die Kinder des Friedrich-Heun-Kindergartens begrüßt, die uns das Friedenslicht aus Bethlehem überbrachten und mit uns den Einzug der Winterzeit feierten. Gemeinsam wurden "Kling Glöckchen, klingelingeling" und "O Tannenbaum" gesungen.

Gerne nahmen die Bewohner am Bingonachmittag teil und freuten sich über die kleinen Gewinne.

Seit vielen Jahren ist es nun schon Tradition, dass der evangelische Posaunenchor aus Ketsch am vierten Advent ins Haus kommt und die Bewohner auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmt. Gemeinsam wurde gesungen und die Stimmen der Bewohner hallten mit den Posaunenklängen durch das ganze Haus.

Die gemeinsame Weihnachtsfeier mit allen Bewohnern, Besuchern der Tagespflege, Angehörigen, den ehrenamtlichen Helfern, die sich das gesamte Jahr bei Veranstaltungen einbringen und dem Team der Betreuung, unter der Leitung von Dorothee Krieger und Daniela Scherz, war der Höhepunkt der Veranstaltungen in diesem Monat, wie wir berichteten. (Dorothee Krieger)

  Nikolaus

Weihnachtsfeier am 22.12.2016 im Altenheim St. Elisabeth

Am 22. Dezember feierte man im Altenheim für und mit den Bewohnern und Gästen der Tagespflege die traditionelle Weihnachtsfeier.

Dank der flexiblen Wände waren das Foyer, die Cafeteria und die Tagespflege ein großer festlich geschmückter Raum, der Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige und Ehrenamtliche zum Kommen einlud.

Nach der Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl ließen sich alle Anwesenden Kaffee, Christstollen und Gebäck munden, wobei die Ehrenamtlichen die Mitarbeiter wieder erstklassig bei der Bewirtung unterstützten.

Die gesamte musikalische Begleitung der Feier am Klavier erfolgte durch Herrn Gerhard Gärtner. Die "Flötenkinder" Hannah und Lisa Rohleder unterstützten eifrig mit den Liedern "Alle Jahre wieder", "Fröhliche Weihnacht überall" und "Engel lassen laut erschallen". Man merkte sofort, dass die Beiden auch Konzerterfahrung haben, denn es war ein wirklich professioneller Auftritt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Betreuung gestalteten das Programm durch verschiedene Geschichten und Gedichte, wie z.B. "Was der Wind für Maria sang" und natürlich die Weihnachtsgeschichte auf Pfälzisch, professionell von Reinhard Schopp vorgetragen.

Im weiteren Programm fanden Lieder wie "Kling Glöckchen, klingelingeling" und "Süßer die Glocken nie klingen" ihren Platz, im Wechsel mit gemeinsam gesungenen, bekannten Weihnachtsliedern und es entstand eine besondere Weihnachtsatmosphäre. Die Geschichte über den doppelten Weihnachtsmann sorgte für viel Erheiterung und versetzte einen in die eigene Kindheit zurück. Heimleiter Markus Hübl bedankte sich bei den Akteuren mit einem kleinen Präsent und wünschte allen Festbesuchern persönlich ein gesegnetes Weihnachtsfest und verteilte an alle Bewohner die Weihnachtsgeschenke und die Weihnachtsfeier endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Stille Nacht, heilige Nacht". (mh)

  Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier

Lesung "heitere Gedichte und Geschichten mit Musik" mit Josef Diller am 29.11.2016

"Dieses Licht, das vor vielen hundert Jahren zu leuchten begann, will uns heute noch begleiten und mit uns auf dem Weg sein."

Mit diesen Gedanken begann Josef Diller seine Lesung zum Advent im Altenheim St. Elisabeth. Jedes Jahr freuen wir uns auf Weihnachten. Doch meistens sind der Trubel und die Hektik dann wieder so groß, dass kaum Zeit für die Weihnachtsfreude bleibt. Die Adventszeit will helfen, Zeit zu finden für die Vorbereitung auf das Fest. Sie will unser Herz öffnen für das Licht in der Dunkelheit und die Freude über das Kind in der Krippe.

Es beginnt eine besondere Zeit, wenn sich im Dezember das Weihnachtsfest ankündigt. Diese Zeit setzt Gefühle bei Menschen frei, die sie schon gar nicht mehr für möglich gehalten haben. Viele versuchen, sich gegen diese besonderen Gefühle zu wehren. Man schimpft über den Weihnachtsrummel und den Kaufrausch und man ärgert sich über die Hektik, die diese Tage begleiten.

Josef Diller sprach dann über die Weihnachtssehnsucht. Sie ist vielen Leuten unangenehm, wenn sie den Eindruck haben, sich den Gefühlen gar zu sehr hinzugeben. Aber dann hofft man doch wieder darauf, dass sie sich einstellt. So wird die Sehnsucht nach Weihnachten von vielen als Teil ihres Lebens angenommen. Sie ist ein notwendiges Gegengewicht gegen Nüchternheit, Verstand und Technik. Sie deutet über Geldverdienen und Erfolg hinaus und zeigt somit eine ganz andere Dimension des Lebens. Die Sehnsucht nach Weihnachten besteht aus lauter einzelnen Sehnsüchten, die darauf aufmerksam machen, wie unendlich reich das Leben sein kann. So ist die Sehnsucht nach der Kindheit, nach Licht, nach Stille, nach Sinn, nach Glauben, Hoffnung, Liebe und Geborgenheit jeweils nur eine Sehnsucht von vielen.

Diller brachte zwischen den gelesenen Texten immer wieder adventliche Musik zu Gehör.

Der Advent hat aber auch eine heitere Note. Er las Texte von dem österreichischen Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl. Mit milder Ironie und weisem Humor, durchdrungen von großer Gelassenheit und einem verschmitzten Ernst erzählt er in seinen Weihnachtsgeschichten auf neue und berührende Weise: Er verrät worüber das "Christkind lächeln musste", er erinnert sich zurück an die eigene Kindheit und die verschiedenen Bräuche, die süßen Düfte und Geheimnisse rund um die Weihnachtszeit. Die Erzählungen "Die Weihnachtsbäckerei", "Das Weihnachtsbad" und andere Begebenheiten aus der Kindheit brachte die Zuhörer zum Schmunzeln.

Gemeinsam gesungene Adventslieder stimmten auf die Vorweihnachtszeit ein. Dorothee Krieger dankte dem Referenten für den stimmungsvollen und gelungenen Nachmittag im Namen aller Heimbewohnerinnen und Heimbewohner. (zg)


Adventsbasar am 27.11.2016 im Altenheim St. Elisabeth

Auch dieses Jahr gab es am 1. Adventswochenende im Altenheim St. Elisabeth wieder einen wunderschönen Adventsbasar.

Liebevoll geschmückte Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauses luden Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Besucher des Hauses zum Adventsbasar am Sonntag zum Verweilen ein. Während der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Glühwein und Punsch durchs Haus zog, konnte man sich an den Verkaufsständen schon mit den ersten Weihnachtsgeschenken eindecken. Neben einem Stand mit selbst hergestellten Gegenständen wie Wichteln, Schneemännern, Kerzenhaltern, Weihnachtskarten, Papier-Weihnachtsbäumen, Plätzchen, Stollen, Linzertorte und Marmelade gab es einen weiteren externen Stand, der Schmuck aus Naturprodukten anbot. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, so gab es außer Glühwein, Punsch, Kaffee und anderen Getränken auch Waffeln, Linzertorte und Torten. Es herrschte reger Andrang, was auf die schönen Stände mit ihren Produkten und natürlich auch auf das abwechslungsreiche Programm zurückzuführen ist.

Wunderbar musikalisch umrahmt wurde der Adventsbasar nämlich von der Sängerin Annja Knauf, die von Gerd Offenloch und Uli Scheer begleitet wurde. Gemeinsam mit dem Publikum wurden Lieder wie Amazing Grace, Macht hoch die Tür, Es kommt ein Schiff geladen, Tochter Zion, I want Jesus to Walk with me (Trad.), Du bist das Licht, Father - Wir beten Dich an oder Geh unter der Gnade gesungen. Des Weiteren hatte das Trio zwei eigene Kompositionen, Wahre Weihnacht und Wiederseh'n, mitgebracht, die sofort Gefallen beim Publikum fanden. Heimleiter Hübl dankte dem Trio besonders herzlich, da sie spontan für einen leider ausgefallenen Chor eingesprungen waren und mit Ihrem Auftritt einen schönen musikalischen Höhepunkt für den 1. Advent gesetzt hatten. Das Trio versprach gerne, wieder im Altenheim aufzutreten, was alle Anwesenden begeisterte.

Als der Adventsbasar zu Ende ging, sah man Gäste und Bewohner mit freudigen Gesichtern, so dass die Beteiligten sich sicher sein konnten, der Aufwand hatte sich wieder gelohnt. (mh)

  Adventsbasar   Adventsbasar   Adventsbasar

Patronatsfest im Altenheim St. Elisabeth

Anlässlich des Namenstags der Heiligen Elisabeth von Thüringen beging man im Altenheim St. Elisabeth am 21. November wieder feierlich das Patronatsfest.

Zum Festgottesdienst um 10.30 Uhr fanden sich Heimbewohner, Tagespflegegäste, der Vorstand, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie Gemeindemitglieder ein. Kapelle und Foyer des Heims waren bis auf den letzten Platz besetzt. Dekan Jürgen Grabetz und Pfarrer i. R. Ernst Kneis zelebrierten die Eucharistiefeier. Am Ende des Gottesdienstes dankte Jürgen Grabetz allen Mitarbeitern des Hauses, die im Geiste der Heiligen Elisabeth ihren Mitmenschen dienen. Sein Dank galt auch Pfarrer Kneis, der jede Woche ins Altenheim kommt, um mit den Bewohnern die Messe zu feiern sowie Herrn Mann und dem Organisten Herrn Klee, der die Gottesdienste mit gestaltet. Ein herzlicher Applaus der Festgemeinde unterstützte seine Dankesworte.
Heimleiter Markus Hübl legte nach seiner Begrüßungsansprache an der Statue der Namenspatronin ein Gebinde aus roten Rosen nieder, während Daniela Scherz die Legende vom Rosenwunder der Heiligen vortrug. Anschließend nahm sie die Anwesenden mittels eines Diavortrages mit auf die Spuren der Hl. Elisabeth. Geboren in Ungarn und erzogen auf der Wartburg, heiratete sie 14-jährig den Landgrafen Ludwig von Thüringen, gebar ihm drei Kinder und wurde schon nach sechs Jahren Witwe. Bereits während ihrer Ehe hatte sie sich dem Dienst an den Armen und Kranken gewidmet und unterhalb der Wartburg ein Hospital einrichten lassen. Nach dem Tod ihres Gatten verdrängte ihr Schwager sie mit ihren Kindern aus der Wartburg. Von da an lebte Elisabeth selbst in Armut. Sie widmete ihr ganzes Tun dem Dienst an den Kranken und Bedürftigen, um damit Jesus Christus zu dienen. Drei Jahre vor ihrem Tod siedelte sie nach Marburg über, wo sie ein weiteres Hospital gründete. In diesem verstarb sie selbst am 17. November 1231 völlig entkräftet an einer Lungenkrankheit. Schon vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heiliggesprochen.

Mit Bildern und Liedern gedachte die Festgemeinschaft ihrer Schutzpatronin.
Nach der Feier, die mit dem Lied "Das Brot, das wir teilen" zu Ende ging, verteilte Herr Hübl rote Rosen an alle anwesenden Damen mit dem Vornamen Elisabeth, Else, Ilse und anderen Abwandlungen als kleinen Glückwunsch zum Namenstag.

Zum Abschluss traf man sich der Tradition nach wieder an liebevoll im Zeichen der Rose gedeckten Tischen im Erdgeschoss, um mit einem gemeinsamen Mittagessen daran zu erinnern, wie Elisabeth einst die Armen gespeist hat. (mh)

  Patronatsfest   Patronatsfest   Patronatsfest

Es "herbstelt" wieder!

Mit einem besonderen Highlight startete am 27.09.2016 im Altenheim St. Elisabeth die Herbstzeit. Denn inzwischen ist es schon zu einem festen Bestandteil geworden, dass bei jedem Jahreszeitenwechsel die Kinder des Friedrich-Heun Kindergartens ins Altenheim St. Elisabeth kommen, um mit den Bewohnern die bevorstehende Jahreszeit zu begrüßen.

Zur diesjährigen Herbstzeit hatten die Kinder Lieder wie "Ein Männlein steht im Walde" und "Ich hol mir meine Leiter" nicht nur gesanglich, sondern auch tänzerisch vorgetragen. Dies sorgte für besonders lauten Applaus.

Es ist für unsere Bewohner ohnehin immer ein ganz besonderes Ereignis, wenn die Kinder des Kindergartens zu uns ins Haus kommen. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass auch noch Tage danach über deren Darbietungen geredet wird.

Ein weiteres herbstliches Highlight bot sich den Bewohnern durch das diesjährige Erntedankfest.

Herr Patrick Rittershofer eröffnete das Fest mit einer Ansprache und einem festlichen Dankesgebet. Anschließend präsentierte er einen sehr ansehnlichen und liebevoll hergerichteten Gabentisch, welcher durch seine Fülle bei allen Gästen sehr große Bewunderung fand. Von Möhren über Trauben, Kohlköpfen und Blumenkohl, bis hin zu frischem Brot und sogar neuem Wein fehlte es an diesem Gabenkorb an absolut nichts.

Die einzelnen Gaben wurden dann von Herrn Rittershofer aus dem Korb herausgenommen und in ein Rätsel rund um das Erntedankfest eingebunden.

Schmunzelnde Gesichter konnte man erkennen, als Frau Dorothee Krieger die sehr lebensnahe Geschichte "Der alte Apfelbaum muss weg" vorlas. Denn einige der Anwesenden hatten dieselbe Situation in der Vergangenheit selbst schon einmal erlebt.

Vor dem Essen erinnerte Herr Rittershofer an das Motto des Festes und las ein anrührendes Dankesgebet vor.

Bei Zwiebelkuchen und neuem Wein bot sich den Bewohnern und Gästen der Tagespflege die Möglichkeit zum Gespräch untereinander. Selbstverständlich wusste Herr Guido Richter wieder einmal alle Geschmäcker zufriedenzustellen. Denn er und sein Küchenteam hatten sich eine sehr schmackhafte Alternative zu Zwiebelkuchen und neuem Wein einfallen lassen, welche ebenfalls sehr großen Anklang fand.

Ein absolutes Highlight bot sich, als das musikalische Zepter an Herrn Ehm, dem Chorleiter des HSV Singkreis übergeben wurde. Lieder wie "Das Seniorenlied", "Die Capri-Fischer", "Wohlauf in Gottes schöne Welt" oder "Auf der Heide blühen die letzten Rosen" luden zum Schunkeln und Mitsingen ein. Und so kam es dann auch, dass der HSV Singkreis die Bewohner und alle anderen Gäste zu einem stimmgewaltigen Chor verschmolzen.

Mit dem ebenso gemeinsam gesungenen Lied "Danke für diesen guten Morgen", welches Anbetracht der vorgerückten Stunde in "Danke für diesen schönen Abend" umgetextet wurde, verabschiedete Herr Patrick Rittershofer alle Gäste und beschloss das Erntedankfest 2016 im Altenheim St. Elisabeth.

Als die Bewohner wieder zurück auf ihre Stationen begleitet wurden, konnte man regelrecht warnehmen, dass alle die Beschwingtheit und die Freude über ein sehr gelungenes Erntedankfest in ihre Zimmer mitnahmen.

  Friedrich-Heun Kindergarten   Friedrich-Heun Kindergarten   Erntedankfest

Altenheim feierte Tag der Begegnung, 18. September 2016

Eine Straße weißer Zelte leuchtete am Sonntag den Besuchern des Altenheims St. Elisabeth vor dem Haus entgegen, denn man hatte sich gut gerüstet für den großen Tag. Galt es doch den jährlichen "Tag der Begegnung" mit der Hockenheimer Bevölkerung zu feiern. Da wollte man es nicht den Launen des Wetters überlassen, ob man auch im Freien sitzen konnte oder nicht. Doch leider war das Wetter nicht zum Feiern aufgelegt und so war man froh ein Dach über dem Kopf zu haben.

Es begrüßte Heimleiter Markus Hübl die zahlreich erschienenen Gäste im Foyer und stellte das Tagesprogramm vor. In diesem Jahr hatte man bewusst eine Tombola veranstaltet, die der seit etlichen Monaten im Haus angebotenen tiergestützten Therapie zu Gute kommt. Die Therapeutin Frau Sabine Schlusina aus Brühl kommt regelmäßig mit ihrer Hündin Candy in die Einrichtung und erfreut eine Gruppe von Bewohnern. Nach etlichen Monaten kann man jetzt starke Veränderungen bzw. Verbesserungen bei den BewohnerInnen feststellen. Daher hat sich die Heimleitung auch entschieden diese, Therapieform weiter anzubieten. So war es schon fast selbstverständlich, dass die Lose weggingen "wie die warmen Semmeln", zumal 100 attraktive Preise zum Gewinnen einluden.

Dirigiert von Rudi Hüttler eröffnete der Männerchor der "Liedertafel 1874 e. V." das Fest mit dem Sängergruß "Das Morgenrot -am kühlen Morgen". Es folgten die Lieder "Mein Mädchen - hinter Bäumen", "Hörst du wie die Brunnen rauschen", "Im grünen Wald. Ein wandernder Geselle", "Der Spielmann lustig zieht" und das Abschlusslied "Nun ade". Im Anschluss daran sang der Kirchenchor "Cäcilia" unter Leitung von Vera Pfannenstiel. Mit dem Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig…" begann der Auftritt. Es folgten die Lieder "Sierra Madre del Sur", "Über den Wolken" und der irische Segen "Mögen sich die Wege".

Musikalisch so schwungvoll eingestimmt nahm das Fest seinen Lauf. Inzwischen war der Andrang am Getränkestand schon groß. Auch Heimkoch Guido Richter mit seinem Team konnte nicht über mangelnde Nachfrage klagen. Das traditionell angebotene Wellfleisch mit Sauerkraut und Püree fand wieder reichlich Abnehmer. Dem Wetter zum Trotze waren zur Mittagszeit nicht nur alle Plätze im Altenheim, sondern auch alle Plätze in den Zelten belegt, was wieder für die Beliebtheit des Festes spricht. Viel Nachfrage war auch von Anbeginn an der sehr reichhaltigen Kuchentheke und mancher Gast, der nicht den ganzen Tag bleiben konnte oder wollte, deckte sich hier schon vormittags mit Kuchen für den Nachmittagskaffee zuhause ein. Unnötig zu erwähnen, dass an dieser Theke nachmittags Hochbetrieb herrschte.

Doch nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt. Der neue Musiker Jan Nemec sorgte auf dem Keyboard während des ganzen Tages für den musikalischen Gesamtrahmen und sein abwechslungsreiches Repertoire entführte die Gäste in die letzten Jahrzehnte.

Im Eingangsbereich des Hauses wurde durch Texte und Fotos nochmals die tiergestützte Therapie vorgestellt und um 13.00 Uhr bot sich die Gelegenheit, die Therapeutin und ihren Hund näher kennenzulernen, da Frau Schlusina Ziele und Methoden der Therapie anschaulich vorstellte. Natürlich war der eigentliche "Star" der Labrador Candy, was aber niemanden wirklich überraschte. Bei Interesse an dieser wunderbaren Therapieform kann man sich gerne direkt an Frau Sabine Schlusina aus Brühl wenden.

Bei der gut besuchten Hausführung mit dem Heimleiter konnten Interessierte das Heim kennen lernen und Antworten auf ihre speziellen Fragen erhalten.

Zum Mitsingen und Mitmachen wurde am Nachmittag eingeladen. Mit viel Spaß beteiligte sich das Publikum bei einem Sitztanz und zollte dem Rollatortanz, den Bewohnerinnen zusammen mit Dorothee Krieger präsentierten, begeisterten Beifall. Dies hatte im Vorfeld für allerlei Aufregung bei den Beteiligten gesorgt und war ein wahrer Volltreffer. Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms begeisterte der Chor der "Marinekameradschaft 1935 Seydlitz e. V." mit ihren beschwingten Seemannsliedern. Chorleiter Wolfgang Rahner verstand es wieder vortrefflich, mit seiner Moderation das Publikum in seinen Bann zu ziehen und zum Mitsingen und Mitschunkeln zu animieren. In voller Mannstärke und unter Einsatz von Trommel und Gitarre sorgte die Marinekameradschaft einmal mehr dafür, dass der Nachmittag in einer ganz besonderen Art und Weise belebt wurde. Über eine Stunde lang entführten die Sänger ihr Publikum an die Küste und aufs Meer. Viele Gäste waren extra wegen dieses Auftritts gekommen oder länger geblieben. Der Publikumsmagnet Marinekameradschaft hat sich wieder einmal in die Herzen der Bewohner und Besucher gesungen und alle freuen sich schon auf den nächsten Auftritt.

Der Dank des Heimleiters richtet sich an alle Sänger, den Musiker und an die freiwilligen Helfer/innen und Mitarbeiter/innen, ohne deren vorbildlichen Einsatz das Fest niemals so gelungen wäre.> Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wird natürlich auch nächstes Jahr wieder ein Tag der Begegnung stattfinden. (mh)

  Liedertafel   Kirchenchor   Frau Schlusina mit Therapiehund Candy   Marinekameradschaft

Grillfest in St. Elisabeth

Am Dienstag, den 09.08.2016 konnten die Bewohner des Altenheimes St. Elisabeth das alljährliche Grillfest feiern.
Nachdem sich nahezu alle Bewohner im Foyer und im Eingangsbereich, an den bunt gedeckten Tischen versammelten, begrüßte Frau Dorothee Krieger alle Anwesende und leitete das Programm an Herrn Harald Wein weiter, der das gesamte Fest musikalisch untermalte. Lieder wie Mary Lou, Caprifischer, Sierra Madre und Marina zauberten eine stimmungsvolle und festliche Atmosphäre. Zwischen den Liedbeiträgen wurde immer wieder gemeinsam das Glas erhoben, um die Kehlen für die nächsten Gesangsrunden zu ölen. Allgemein sah man nur ausgelassene und fröhliche Gesichter. Und so war es wohl selbstverständlich, dass alle Beteiligten sich nicht mehr regungslos auf den Stühlen halten konnten und den Melodien angepasst zu Schunkeln begannen. Der ein oder andere wagte sogar ein Tänzchen.
Als sich dann aber die ehrenamtlichen Helferinnen an der Essensausgabe versammelten, konnte man die Vorfreude regelrecht knistern hören. Denn auch in diesem Jahr hatten sich Guido Richter, Thomas Neuhaus und deren Küchenteam wieder einmal selbst übertroffen. Alle bekamen eine Grillplatte, die jedem Einzelnen ein "Mmmh", ein "lecker", oder gar ein "mein Gott, ist das gut!" entlockte. Für ihre ausgezeichnete Arbeit bekamen die Köche einen donnerten Applaus.
Auch nach dem Essen wurden, durch Herrn Wein noch einige fröhliche Sing- und Schunkelrunden eingelegt, bis dann das Fest durch die Verabschiedung von Frau Krieger und dem gemeinsamen Abschiedslied "Auf Wiedersehn, bleib nicht so lange fort", seinen Abschluss fand. (Dorothee Krieger)

  Grillfest, 09.08.2016   Grillfest, 09.08.2016

Tagespflegegäste flogen aus

Nachdem im letzten Jahr der Tagesausflug zum Waldfestplatz bei den Tagespflegegästen des Altenheims St. Elisabeth so großen Anklang fand, war es beschlossene Sache, auch in diesem Sommer einen solchen "Tapetenwechsel" zu veranstalten.
Fahrer Peter Preißler übernahm auch dieses Mal wieder gerne die Vorgespräche mit den Mitarbeitern der Stadt, die die Grillhütte im Dänischen Lager als Ziel vorschlugen.
Letztes Jahr fand der Ausflug an einem Donnerstag statt. Der Gerechtigkeit halber entschied man sich in diesem Jahr für einen Mittwoch, denn nicht alle Tagespflegegäste kommen täglich und mancher, der 2015 nicht dabei sein konnte, war deshalb traurig.
Schon Tage vorher sorgte das Ereignis für Aufregung und Freude. Die Dienstagsgruppe buk mit Pflegehelferin Inge Bartsch Muffins für die Ausflügler. Tagespflege-Leiterin Ines Ludwig-Osman brachte nach Dienstschluss mit Peter Preißler Stühle, Liegen, Rollatoren, Decken, Geschirr, Getränke Pflege- und Beschäftigungsmaterial zur Grillhütte. Man rückte Tische und Bänke und Betreuerin Iris Rebmann dekorierte unter Einbeziehung einiger Familienmitglieder den Raum und die Essenstafel einladend sommerlich. Als Namensschild stellte sie an jeden Platz ein gefaltetes Papierschiffchen.
Wie jeden Tag wurden die Tagespflegegäste dann morgens zuhause abgeholt und zur Tagespflege in der Karlsruher Straße gebracht, wo man sich zunächst gemütlich das Frühstück schmecken ließ. Danach hieß es aber wieder "einsteigen bitte", denn jetzt ging es zusammen mit allen verfügbaren Mitarbeitern, mit Ehrenamtlichen und Praktikanten im Konvoi weiter zur Grillhütte.
So mancher bekam einen Schrecken, als er die Relikte des Formel 1- Rennens auf dem Weg sah. Zwischen Bebauungsgrenze und Grillhütte reihten sich noch unzählige Toilettenhäuschen, Berge von Müll säumten den Weg und sogar eine einsame Ledercouch stand gegenüber der Hütte auf dem Feld. Doch kaum war das Tor zum Gelände um die Grillhütte passiert, hatte man Chaos ringsherum vergessen. Hier war man herrlich abgeschirmt im Grünen.
Zu einem zünftigen Ausflug gehört es, gemeinsam zu singen. Und so machten es auch die Tagespflege- Ausflügler, nachdem alle einen Sitzplatz gefunden hatten und mit Getränken versorgt waren. Dabei konnten sie gleich testen, ob in den Liederheften, die Ines Ludwig-Osman neu fertiggestellt hatte, alles fehlerfrei getippt war. Weiter ging es dann in guter Stimmung mit fröhlichen Tänzen im Sitzen.
Während sich eine größere Gruppe anschließend zu einem Spaziergang Richtung Wald aufmachte, setzten sich einige andere lieber zum Elfer-raus-Spielen zusammen.
Als die Spaziergänger gerade zurückkehrten, sorgte das Auftauchen des Heimleiters für großes Hallo. Markus Hübl ließ es sich wieder nicht nehmen, nach seinen ausgerissenen Schäfchen zu sehen und brachte zum Freude der Anwesenden auch wieder seinen Hund Trixie mit.
Der Vormittag war wie im Flug vergangen und schon war Mittagessenszeit. Peter Preißler hatte inzwischen aus der Altenheimküche leckere Salate und Gegrilltes angefahren. Für die Köche Guido Richter und Thomas Neuhaus war es Ehrensache, auch zum Gelingen des Ausflugs beizutragen und das Pflegepersonal zu unterstützen. Für das Dessert hatte sich Chefkoch Richter etwas Besonderes einfallen lassen: in Teig ausgebackene Bananen, die köstlich schmeckten und die man im Gegensatz zu anderen Desserts nicht kühlen musste.
Nach dem Essen stellten die Begleiter die mitgebrachten Liegen und Stühle im Windschatten neben dem Haus auf. Eingemummelt in Decken fand man sich dort zur gemeinsamen Mittagsruhe ein. Manche hielten ein Schläfchen, andere verbrachten die Zeit im angeregten Gespräch. Alle genossen die frische Luft und die wunderbare Ruhe. Am Morgen war der Himmel grau und bedeckt. Jetzt spitzelte die Sonne durch die Wolken und sorgte für richtige Urlaubsgefühle.
Als Shuttle-Fahrer Preißler dann mit Kaffee und Kuchen angefahren kam, wäre wohl mancher gerne noch liegen geblieben. Doch schließlich mussten ja die selbst gebackenen Muffins probiert werden.
Allzu schnell neigte sich der Ausflugstag seinem Ende zu. Es blieb noch Zeit, dass Pflegerin Liselotte Siegrist in die Hockenheimer Tageszeitung schaute und man sich über einige aktuelle Themen unterhielt, doch dann hieß es schon wieder Abschied nehmen, denn der Bus wartete schon darauf, jeden Gast wieder nach Hause zu bringen.
Alle bedauerten, dass der Ausflug schon wieder vorbei war. Tagespflegegäste und Begleiter genossen ihn sehr. Ganz sicher werden die Mitarbeiter der Tagespflege versuchen, auch im nächsten Jahr wieder so einen Tag zu organisieren und sich nicht von dem doch erheblichen logistischen Aufwand davon abhalten lassen. (ag)

  Ausflug Tagespflege, Gäste am Tisch   Ausflug Tagespflege, Gäste am Tisch   Ausflug Tagespflege, Gäste beim Singen   Ausflug Tagespflege, P. Preißler am Bus   Ausflug Tagespflege, Elferraus   Ausflug Tagespflege, Mittagsruhe

100. Geburtstag Irma Fischer

Heimleiter Markus Hübl gratuliert im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Frau Irma Fischer zu ihrem 100. Geburtstag, den die Jubilarin ausgiebig im Kreise der Familie feierte.

  100. Geburtstag Irma Fischer

Im Mai wurde im St. Elisabeth viel gesungen, gelacht und getanzt!

Das der Mai ein Wonnemonat ist und als Auftakt zum Sommer gibt, wird im Altenheim St. Elisabeth sehr deutlich gelebt.
So kann man jetzt immer wieder eine "Karawane" mit Bewohnern und Ehrenamtlichen Helfern durch Hockenheim spazieren gehen sehen, denn die wöchentlichen Spaziergänge wurden gemäß der Jahreszeit wieder aufgenommen. Denn jeden Dienstag finden sich bei gutem Wetter bis zu 30 ehrenamtliche Helfer im Foyer der Einrichtung ein, um dann mit ebenso vielen Bewohnern an die frische Luft zu gehen und die Natur aus der Nähe zu betrachten. Eine besondere Überraschung bot sich beim Spaziergang am 17.05.2016. Denn gerade als die Spaziergänger, zu einer Rast an der Seebühne ankamen, wurden sie vom Singkreis HSV in Empfang genommen, welcher mit Liedern wie "Irgendwann gibt es ein Wiedersehn" oder "Sierra Madre" zum Mitsingen einluden. Zum Dank für diese gelungene Überraschung, stimmten die Spaziergänger mit in die Lieder ein und sangen so schön und laut mit, dass sich auch andere Spaziergänger dazu gesellten. Tage lang wurde im Altenheim St. Elisabeth über diesen Nachmittag geredet, welcher sehr stark den Sendungen "Straßen der Lieder" von den Fischerchören glich.
Ein weiteres Highlight ergab sich, am 24.05.2016, als das alljährliche Tanzfest eröffnet wurde.
Nach der Eröffnungsrede von Frau Dorothee Krieger, wurde ein gemeinsames Lied gesungen, welches direkt in einen Kanon umgewandelt wurde und große Freude auslöste. Im Anschluss tischten Herr Thomas Neuhaus und sein Küchenteam einem zur Saison passenden Erdbeerkuchen auf. Da dieser Gaumenschmeichler kulinarisch mit nichts zu überbieten war, hörte man immer wieder die Bewohner sagen: "Also das ist der beste Erdbeerkuchen, den ich je gegessen habe". Als schließlich dann das Hohner Orchester eintraf und mit Liedern wie "Kasatschok, Du liegst mit im Herzen oder Tanze mit mir in den Morgen" zum Tanzen einlud, konnte sich niemand mehr zurückhalten… Im Handumdrehen zeigte sich wieder, dass es im Altenheim St. Elisabeth keines Falls langweilig wird. Im gesamten Raum wurde zur Musik geschunkelt und so war es auch kein Wunder, dass sich sehr schnell die Tanzfläche füllte. Als das Hohner Orchester dann später zum Ende kommen wollte, wurde so laut und lange applaudiert, sodass sie noch eine Abschiedsrunde einlegten. Diese wurde dann auch von den Tänzerinnen und Tänzern dankend genutzt und sehr genossen. (pr)

  Tanzfest/ Hohner Orchester   Tanzfest/ Hohner Orchester   Tanzfest/ Hohner Orchester

Frühjahrslesung mit Josef Diller am 5. April 2016

Vielleicht sind wir Menschen nicht so abhängig von den Jahreszeiten wie die Vögel. Aber wenn die Natur wieder erwacht, es wärmer und heller wird, Blüten, Düfte, luftige Kleider und blaue Bänder unterwegs sind, lässt das keinen kalt. Der Frühling kommt! Er steht für das Werden und das Entstehen neuen Lebens. Die Tage werden länger und milder, der Schnee des Winters schmilzt, die Wiesen werden grün und die ersten Blumen und Bäume beginnen zu blühen. Die Vögel zwitschern, überall entsteht neues Leben. Die Menschen freuen sich, dass der Winter, die Kälte und die dunkle Jahreszeit endlich vorüber ist. Sie sehnen sich nach Licht, gehen spazieren, füllen die Straßencafes und genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.
Für Josef Diller ein Grund, im Altenheim St. Elisabeth eine Lesung mit Frühlingsgedichten und Frühlingsgedanken zu präsentieren. Seine Lesungen wurden immer wieder unterbrochen durch Musik. Gemeinsam sangen die Zuhörerinnen und Zuhörer bekannte Frühlingslieder. Gedichte von Eduard Mörike, Ludwig Uhland, Hermann Hesse und Heinrich Heine stießen auf großes Interesse.
Bei der Musik war der "Frühling" aus dem Zyklus die "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi ebenso wie der "Frühlingsstimmenwalzer" von Johann Strauß eine angenehme Unterhaltung.
Viele Begriffe und Bräuche rund um den Frühlingsanfang, wie Gedichte, Geschichten und Lieder zeigen die hohe Bedeutung, die diese Jahreszeit für den Menschen schon immer hatte und auch weiter haben wird.
Josef Diller hatte Heiteres, Tiefgründiges und Nachdenkliches aus der Literatur über den Frühling zusammengetragen.
Dorothee Krieger von der Abteilung Betreuung dankte den ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung und dem Referenten für seine Lesung und die dargebotene Musik und äußerte die Hoffnung, auf ein baldiges Wiedersehen. Der Applaus der zahlreichen Anwesenden bestätigte die Freude an diesem Nachmittag. (zg)

  Lesung, Josef Diller   Lesung, Josef Diller

Den Frühling im warmen Sonnenschein begrüßt, Frühlingsfest am 22. März 2016

Den älteren Mitbürgern eine Freude zu bereiten und mit Ihnen den sich wunderbar mit wärmenden Sonnenstrahlen ankündigenden Frühling willkommen zu heißen, war jüngst die Devise einer großen Gruppe der aktiven Senioren der MGV Liedertafel Hockenheim im Altenheim St. Elisabeth. Im Rahmen eines Frühlingsfestes saßen die Heimbewohner und auch die Gäste der Tagespflege in großer Runde erwartungsvoll zusammen und sangen kräftig die bekannten Frühlings- und Wanderlieder mit.
Das Altgedächtnis ist gerade bei den älteren Mitmenschen besonders ausgeprägt und die aktiven Senioren konnten erleben, wie viele Heimbewohner die meisten Lieder auswendig mitsangen und auch keinerlei Schwierigkeiten bei den Texten in der zweiten oder dritten Liedstrophe hatten. Dieses Verhalten ist auch Ausdruck einer guten Schule in der Kinder- und Jugendzeit, denn der Unterricht wurde immer mit einem Lied gestartet. Des Weiteren ist dies darauf zurückzuführen, dass früher in den Familien und auch bei entsprechenden Begegnungen viel mehr gesungen wurde.
Begrüßt wurden alle von der Therapeutin Dorothee Krieger, die auch durch das Programm führte. Natürlich wurde die sicher bald in allen Farben blühende Natur besungen, an die Vogelwelt wurde gedacht, der Morgen und der Abend des Tages, aber auch der Lebensalltag selbst wurde gesanglich gewürdigt.
Gerade mit den Liedern " Alle Vögel sind schon da" und " Jetzt kommen die lustigen Tage" wurde der Frühling geradezu aufgefordert, doch nun mit der warmen Sonne bei uns zu bleiben. Manche Freudenträne wurde bei den Heimbewohnern vergossen, denn jedes einzelne Lied hat auch seine eigene menschliche Geschichte und rief sicher schöne Lebenserinnerungen wach.
Zur Jahreszeit passende Gedichte und Kurzgeschichten, vorgetragen von Monika Schweikert, Dietrich Hinterleitner, Klaus Transier und Hans Kleber, rundeten das gemeinsame Programm ab.
Die Singgemeinschaft der aktiven Senioren der Liedertafel stand unter dem sicheren Dirigat von Rudi Hüttler. Mit dem "Badnerlied" wurde der Abschied eingeläutet und die aktiven Senioren der Liedertafel sagten zu, auch im Spätjahr zum Herbstliedersingen im Altenheim St. Elisabeth wieder gerne zu erscheinen. Von der Heimleitung war zu hören, manche Lieder sind auf den Stationen nochmals nachgesungen worden.
Der zweite große Programmpunkt war der Auftritt des Tanzkreises Schalom. Die Tanzgruppe führt verschiedene Reigentänze auf, die in Israel sehr beliebt sind. So wurden die Tänze "Tzena Tzena", "Od lo Ahawti dai" "Hach Baselach" und "Rav Brachot" sehr zur Freude der anwesenden Bewohner aufgeführt. Die Musik entführte die Anwesenden in eine andere Welt und spontan tanzten Mitarbeiter und Ehrenamtliche mit, die Bewohner und Gäste der Tagespflege wippten rhythmisch mit. Des Weiteren wurden von Frau Anna Melzer zwei Geschichten voller Witz und Weisheit vorgetragen. Auch dieser Programmpunkt wurde so begeistert aufgenommen, dass die Bewohner auf eine baldige Wiederkehr des Tanzkreises Schalom hoffen. (gk/mh)

  Frühlingsfest   Frühlingsfest   Frühlingsfest   Frühlingsfest

Aloha Oe am "Schmutzigen Donnerstag", 4. Februar 2016

Traditionell gestaltete der Elferrat der KFD Hockenheim die Fastnachtssitzung am "Schmutzigen Donnerstag" im Altenheim St. Elisabeth.
Im vollbesetzten, mit bunten Luftschlangen und Luftballons geschmückten Saal warteten schon Bewohner, Besucher der Tagespflege, Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter freudig und gespannt auf die närrischen Gäste. Dabei gab es einige fantasievolle Verkleidungen zu bewundern.
Bekleidet im Hawaiilook marschierten die Elferrätinnen mit dem Song "Happy" ein und begeisterten mit ihren Tänzen zu Hawaiiklängen und dem Faschingsschlager "Es gibt kein Bier auf Hawaii das Publikum. Sitzungspräsidentin Sabine Oberling begrüßte alle Anwesende mit einem kräftigen dreifachen A-hoi und gab dann das Mikrofon an Heimleiter Markus Hübl weiter, der alle Besucher mit einem närrischen Gedicht auf die fünfte Jahreszeit einstimmte.
Nach der Begrüßung lud Harald Wein an der Gitarre zum Schunkeln und Mitsingen ein. Die Küche des Hauses sorgte mit Kaffee und Erdbeerbowle dafür, dass keiner auf dem Trockenen saß und selbstverständlich fehlten auch nicht die süßen Berliner zur Stärkung.
Mit Begeisterung wurde das Tanzmariechen Kristin Wulf vom KV Reilingen begrüßt, die mit ihrem exzellent dargebotenen Auftritt in diesem Jahr zum ersten Mal das Tanzbein im Altenheim geschwungen hat.
Dorothee Krieger, Mitarbeiterin der Betreuung hatte auch in diesem Jahr mit Bewohnerinnen Sitztänze, diesmal zu Südseeklängen einstudiert. Zu bunten Blumenketten hatten die Sitztänzerinnen selbstgebastelte Baströcke an und Papierblumen im Haar. Bei deren Herstellung hatten die Bewohnerinnen Violetta Daniel und Anna Husak fleißig mitgeholfen. Dorothee Krieger lud wie jedes Jahr Bewohner und Gäste zum Mitmachen ein. Weitere bunte Blumen wurden im Publikum verteilt und gemeinsam bewegten sich alle zu Aloha Oe der Goombay Dance Band und Blue Hawaii der Band Vikinger. Auch die Elferrätinnen machten fleißig mit und zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen. Nach der obligatorischen Ordensverleihung an alle Sitztänzer und fleißigen Helfer überraschten die Damen der KFD mit dem "Strumpfpuppenchor", der zu "Carmen - Habanera" aus der Oper von Bizet hinter einem Leintuch auftauchte und das Publikum begeisterte.
Zur Freude aller versicherte Sitzungspräsidentin Sabine Oberling beim Abschied, dass die KFD sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder den "Schmutzigen Donnerstag" mit den Altenheimbewohnern feiern werde. (Dorothee Krieger)

  Elferrat der KFD   Bewohner, Gäste der Tagespflege und Mitarbeiter   Tanzmariechen Kristin Wulf vom KVR   Sitztanz der Bewohnerinnen, Elferrat   Tanz der Puppen

Lesung mit Josef Diller am 26. Januar 2016

Wilhelm Busch kam zu seinem schwer und spät errungenen Publikumserfolg vor allem in der Mischgattung der Bildgeschichte. Deren einprägsame Verse, aber auch seine nachdenklich- resignativen Gedichte ließen das Bild des gemütsfrohen Haushumorristen und lächelnden Philosophen entstehen, das verdeckte, wie all das Leid und Elend, das seinen "Unglücksraben" widerfährt. Aus der Vernunftlosigkeit der Welt entsteht Buschs Witz und ließ fast vergessen, dass menschliches Handeln in seinen Geschichten von Bosheit und Heimtücke bestimmt ist.
Busch, geboren 1832 in Wiedensahl bei Hannover, kam nach Studienaufenthalten in Düsseldorf und Antwerpen an die Königliche Akademie der Künste nach München. Mit "Max und Moritz" erlangte er Weltruhm, sein beißender Spott gegen das Bürgertum machte ihn unsterblich. Er ist in vielen deutschen Haushalten im wahrsten Sinn des Wortes zuhause, neben der Bibel und dem Kochbuch.
Die Leser genossen die Werke des nur scheinbar heiteren, unergründlich boshaften, menschenfeindlichen Humoristen mit nie versagender Freude. Sie fühlten sich von ihm erkannt, aber auf eine Weise, die ihnen gefiel.
Josef Diller, bekannt für seine unterhaltsamen Lesungen, kam zu einer solchen Veranstaltung in das Altenheim St. Elisabeth. Die Heimbewohner lauschten den heiteren Versen von Wilhelm Busch und fühlten sich an ihre Kinder- und Jugendzeit erinnert, als es üblich war diese in Versform geschriebene Bildergeschichte, in der Schule auswendig zu lernen. Max und Moritz, die beiden "bösen Buben" haben inzwischen in der Weltliteratur ihren Platz gefunden. Diller brachte auch noch einige Kurzgeschichten zu Gehör.
Das Publikum hörte mit großem Interesse den Taten dieser bösen Buben zu. Für viele war es eine schöne und heitere Erinnerung an vergangene Zeiten. Zur Auflockerung wurde die Lesung immer wieder durch unterhaltsame Musik von Johann Strauß unterbrochen.
Es war für die Zuhörer ein kurzweiliger und unterhaltsamer Nachmittag, der vorzüglich in die Faschingszeit passte und die Lesung wurde am Ende mit viel Applaus bedacht. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, einen solchen Vorlesenachmittag zu wiederholen. (mt)

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Neujahrskonzert mit Manfred Wöhr, 26. Januar 2016

Manfred Wöhr und seine Geige - in Hockenheim ein gern gesehenes und gehörtes Paar. Das war es schon während seiner Tätigkeit als Rektor der Pestalozzischule so, wo er seinen Schülern neben allem Wissen auch die Liebe zur Musik vermittelte und so blieb es, als er in den Ruhestand trat. Seine Geige nahm er selbstverständlich mit und aus dem Ruhestand wurde wie bei den meisten Persönlichkeiten, die ihr Leben lang aktiv waren, eher ein Unruhestand. Gerne widmet er seine Zeit und sein Können auch ehrenamtlichen Aktivitäten.
Auch das Altenheim St. Elisabeth kommt immer wieder gerne in den Genuss von Veranstaltungen mit Manfred Wöhr.
So begleitet er musikalisch durch das ganze Jahr und trat er jetzt mit einem Neujahrskonzert im Foyer des Hauses auf. Die Zuhörer konnten bekannten Melodien lauschen, wie z.B. "Freude schöner Götterfunken" von Beethoven, "Der Bettelstudent" von Carl Millöcker oder "Barcarole" von Offenbach.
Zu der Musik von "Hänsel und Gretel" waren alle Zuhörer eingeladen mit Bewegung mitzumachen, was auch wunderbar gelang. Tatkräftig wurden auch gemeinsam Lieder gesungen wie "Ännchen von Tharau", "Du liegst mir am Herzen" oder "Jetzt kommen die lustigen Tage". Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und man konnte in frohe Gesichter blicken, als sich Frau Krieger von der Abteilung Betreuung im Namen aller Zuhörer bedankte.
Voller Erwartung und Vorfreude sehen die Bewohner und die Gäste der Tagespflege schon dem nächsten Auftritt von Herrn Wöhr entgegen, der ein immer gern gesehener Gast in St. Elisabeth ist. (mh)

  Konzert, Manfred Wöhr   Konzert, Manfred Wöhr

Kulinarischer Genuss, bei winterlichen Liedern, Bratapfelfest am 19. Januar 2016

Am Dienstag, den 19.01.2016 versammelten sich nahezu alle Bewohner des Altenheimes St. Elisabeth zum alljährlichen Bratapfelfest.
Liebevoll gedeckte Tische, die mit Tontöpfchen, Äpfeln und von den Bewohnern selbst ausgeschnittenen Apfelmotiven gedeckt waren, machten den Bewohnern und den Gästen klar, dass hier wieder mit Liebe zum Detail vorgearbeitet wurde.
Herr Patrick Rittershofer eröffnete das Fest mit dem Gedicht "der Apfel".
Anschließend wurde erst einmal gemeinsam ein Apfel genauer ins Visier genommen und genauestens analysiert. Ebenso wurde gemeinschaftlich herausgefunden, wie viele und welche Apfelsorten es überhaupt gibt und wie diese zu ihrem Namen kamen.
Große Freude zeigte sich, als sich der HSV Singkreis, unter der Leitung von Herrn Ehm, auf der Bühne versammelte, um die Bewohner mit winterlichen Liedern, wie z.B. "Schön ist eine Schlittenfahrt" oder "Hei, so eine Schneeballschlacht", zu verwöhnen.
Nach dem akustischen Genuss ging es mit dem Verwöhnprogramm direkt weiter. Denn wie der Duft, der sich bereits im ganzen Haus verbreitete, vermuten ließ, gab es zum Nachmittagskaffee sehr leckere Bratäpfel. Diese wurden in der hauseigenen Küche, unter der Leitung von Herrn Guido Richter und Thomas Neuhaus, zubereitet und fanden sehr großen Zuspruch.
Nachdem alle Bewohner und Gäste diesen kulinarischen Genuss zu sich genommen hatten und das Geschirr von den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern abgeräumt wurde, wurde mit dem Programm fortgefahren. Herr Jan Homann las die Geschichte des Apfelkernmännchens vor, welche die Zuhörer so manches Mal zum Schmunzeln brachte. Anschließend wurde von Herrn Rittershofer ein Sprichwörter-Rätsel durchgeführt, an dem die Bewohner sehr lebhaft teilnahmen und großen Spaß hatten. Danach übernahm noch einmal der Singkreis des HSV das Zepter und erfreute die Gemüter mit Liedern wie Schneeflöckchen, ein schöner Tag, und Winter in Kanada. Doch als dieser jedoch sein Programm mit dem Lied "jetzt ist die Party aus" beschließen wollte, ging ein trauriges Raunen durch den Raum. Es war nicht sonderlich schwer, Herrn Ehm und seine Gesangeskollegen von einer Zugabe zu überzeugen. Denn als Herrn Rittershofer über das Mikrofon sagte "Also, so schnell kommt Ihr uns nicht davon", steigerte sich der Applaus um ein Neues. Die Freude über die Zugabe war groß und alle Beteiligten sangen aus voller Kehle mit.
Als das Fest schließlich beendet wurde, konnte man unschwer vernehmen, dass allen Beteiligten dieser festliche Nachmittag, in freudiger Erinnerung bleiben wird. Denn als die Bewohner wieder auf dem Weg zurück in ihr Zimmer waren, konnte man immer wieder hören, wie eines der vorgetragenen Liedern, noch einmal angestimmt wurde.

  Bratapfelfest   Bratapfelfest   Bratapfelfest

Weihnachtsfeier im Altenheim St. Elisabeth am 22. Dezember 2015

Am 22. Dezember feierte man im Altenheim für und mit den Bewohnern und Gästen der Tagespflege die traditionelle Weihnachtsfeier.
Dank der flexiblen Wände waren die Cafeteria, der Speisesaal und die Tagespflege ein großer festlich geschmückter Raum, der Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige und Ehrenamtliche zum Kommen einlud.
Nach der Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl ließen sich alle Anwesenden Kaffee, Christstollen und Gebäck munden, wobei die Ehrenamtlichen die Mitarbeiter wieder erstklassig bei der Bewirtung unterstützten.
Die gesamte musikalische Begleitung der Feier am Klavier erfolgte traditionell durch Herrn Gerhard Gärtner, Frau Ulla Walzberg und Frau Felicitas Merz, die erneut ihr Können bestens unter Beweis stellten.
Der Chor der Freiwilligen von Christel Lauber aus Untergrombach gestaltete wunderschön einen wichtigen Teil des Programmes. Es wurden sowohl Geschichten, wie der "Sonntagsbraten" und die "Weihnachtsmaus" vorgetragen, die mitten aus dem Leben sind, als auch verschiedene Lieder wie z.B. "Handys aus, endlich wieder Weihnachtszeit", "Du lieber Weihnachtsmann", "Die Christrose" gesungen, die zum Nachdenken anregten, da sie Weihnachten, wie es viele Menschen in unserer Zeit feiern auch kritisch betrachteten. Diese Gruppe tritt ausschließlich in der Adventszeit auf und gibt alle Spenden, die sie erhalten einem sozialen Zweck weiter und alle äußerten den Wunsch, dass diese Gruppe erneut im Altenheim auftritt.
Im Anschluss wurden gemeinsam von Bewohnern und Mitarbeitern traditionelle Weihnachtslieder gesungen, die sich die Bewohner wünschten wie "Alle Jahre wieder", O Tannenbaum", "O du fröhliche". Traditionell endete die Feier mit "Stille Nacht" und es war trotz der warmen Temperaturen eine weihnachtliche Stimmung eingekehrt.
Heimleiter Markus Hübl bedankte sich bei allen Akteuren und wünschte allen Festbesuchern persönlich ein gesegnetes Weihnachtsfest und verteilte an alle Bewohner die Weihnachtsgeschenke. (mh)

  Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier   Weihnachtsfeier

Adventsbasar im Altenheim St. Elisabeth, 27./28. November 2015

Dieses Jahr gab es ein Novum am 1. Adventswochenende im Altenheim St. Elisabeth.
Liebevoll geschmückte Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauses luden Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Besucher des Hauses zum Adventsbasar am Freitag und Samstag ein. Neben einem Stand mit selbst hergestellten Gegenständen, wie Gotteslobengeln, Holzengeln, Amaryllis auf Rinde, Plätzchen, Marmelade, Bilder, Laternen und Lavendelsäckchen gab es weitere Stände von externen Ausstellern, die Schmuck in Silber und aus Naturprodukten anboten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, so gab es außer Glühwein, Punsch und anderen Getränken auch Waffeln, Linzertorte und Bockwürste. An den beiden Nachmittagen herrschte großer Andrang, was auf die schönen Stände mit ihren Produkten und natürlich auch auf das abwechslungsreiche Programm zurückzuführen ist. Freitags trat der Parkkindergarten auf und erfreute sein Publikum durch verschiedene Lieder. Die selbst gebastelten Sterne wurden am Schluss von den Kindern an die Senioren verschenkt, was alle Gesichter erstrahlen lies. So bleibt außer der schönen Erinnerung an den Auftritt auch ein leuchtender Stern, der Licht in die dunkle Jahreszeit bringt. Die Bewohner hoffen bald wieder von diesen netten Kindern besucht zu werden.
Samstag trat der stimmgewaltige Chor Ton-Art aus Bruchsal auf, der durch verschiedenste Weihnachtslieder eine besonders besinnliche Stimmung herbeizauberte. Gerade die Soli der Sänger öffnete die Herzen und lösten den Wunsch nach Zugaben aus. Auch hier wurde von den Gästen der Wunsch geäußert, dass dieser tolle Chor wieder den Weg nach Hockenheim finden soll.
Als der Adventsbasar am Samstagabend langsam ausklang, waren sich die Mitarbeiter einig, dass man solch einen schönen und erfolgreichen Basar auch in den nächsten Jahren wieder anbieten möchte. (mh)

  Adventsbasar   Adventsbasar   Adventsbasar   Adventsbasar

Patronatsfeier im Zeichen der Rose, 23. November 2015

Wie unzählige andere karitative Einrichtungen auf der ganzen Welt hat sich auch das Altenheim in der Karlsruher Straße die Heilige Elisabeth von Thüringen als Namenspatronin gewählt. Diese Heilige gilt mit ihrer Glaubensstärke und Mildtätigkeit als Vorbild für alle Mitarbeiter des Altenheimes St. Elisabeth. An ihrem Namenstag im November gedenken Mitarbeiter und Bewohner des Heims jedes Jahr ihrer Schutzpatronin.
Auch in diesem Jahr begann das Patronatsfest mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Dekan Grabetz und Pfarrer Kneis. Nach der Eucharistiefeier erinnerte Heimleiter Markus Hübl daran, dass das Altenheim mit der Wahl seines Namens die Tradition des "St. Elisabeth" weiterführt, das etwa 100 Jahre lang in der Hirschstraße existierte und legte ein Rosengesteck an der Statue der Heiligen Elisabeth neben dem Eingang zum Heim nieder.
Dorothee Krieger brachte den Anwesenden in Worten und Bildern das Leben und Wirken der ungarischen Königstochter nahe, die schon als Kind auf die Wartburg geholt wurde, dort aufwuchs, heiratete und als junge Mutter und Witwe schließlich von ihrem Schwager der Burg verwiesen wurde. Sie schloss sich dem 3. Orden des Hl. Franz von Assisi an und gründete in Marburg ein Hospiz, wo sie selbst, erst 24- jährig, verstarb.
Nach ihrem Vorbild wurden viele Mädchen auf den Namen Elisabeth getauft. Im Altenheim St. Elisabeth gibt es z. Zt. 8 Frauen mit diesen Vornamen. Jeder von ihnen wurde als kleinen Glückwunsch zum Namenstag eine Rose überreicht. Diese sollte an das Rosenwunder der Hl. Elisabeth erinnern.
Herr Dekan Grabetz dankte Herrn Pfarrer Kneis, Herrn Mann und Herrn Klee, die es seit Jahren ermöglichen, dass jeden Montag eine Eucharistiefeier im Altenheim gefeiert werden kann. Des Weiteren wurde den Mitgliedern des Altenheimvereins für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit und natürlich auch den Mitarbeitern und der Heimleitung für ihren täglichen Einsatz gedankt.
Ganz im Zeichen der Rose war auch wieder die Festtafel eingedeckt, an der sich Bewohner, Gäste und Mitarbeiter zum Abschluss zu einem gemeinsamen Festessen trafen.
Das nächste Fest wirft auch schon seine Schatten. So freuen sich die Bewohner und Mitarbeiter über zahlreichen Besuch am Freitag von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr zum Adventsbasar im Erdgeschoss des Altenheims St. Elisabeth. (mh)

  Patronatsfest

Erntedankfest am 6. Oktober 2015

Der Herbst begann im Altenheim St. Elisabeth mit einem sehr schönen Erntedankfest.
Mit einer kleinen Ansprache eröffnete der Leiter der Abteilung Betreuung Patrick Rittershofer das Fest, welches unter dem Motto des Dankes stand. Danach ging es mit einem Quiz rund um das Thema Erntedank weiter, bei dem alle Gäste mit einbezogen wurden. Für großes Erstaunen sorgte ein sehr ansehnlicher Gabentisch, welcher von der Hauswirtschaftsleitung Ines Schäfer hergerichtet wurde.
Herr Rittershofer präsentierte sehr anschaulich die einzelnen Gaben. Von der Tomate über Trauben, Krautköpfe und Möhren, bis hin zu frisch gebackenem Brot und neuem Wein, fehlte es diesem Gabentisch wirklich an nichts.
Vor dem Essen wurde an das Motto des Festes erinnert und ein anrührendes und zugleich belustigendes Dankesgebet vorgelesen, welches von einer Grundschulklasse in Berlin geschrieben wurde.
Bei Zwiebelkuchen und neuem Wein bot sich für die Bewohner und Gäste die Möglichkeit zum Gespräch untereinander. Um alle Geschmäcker zufrieden zu stellen, wurde von Herrn Guido Richter und seinem Team selbstverständlich eine Alternativspeise angeboten.
Ein weiteres belebendes Highlight erstrahlte, als die Volkstanzgruppe vom Seniorenwerk St. Sebastian aus Ketsch Einzug hielt. Mit Schwung und spürbar großer Freude tanzten 12 Damen den "Morgengruß", die "Zigeunerpolka" und den "Montagswalzer".
Damit sich die Damen zwischen den Tänzen etwas erholen konnten, hatte die Leiterin der Volkstanzgruppe Frau Helena Moser mehrere Texte und Gedichte vorbereitet, die sie zum Besten trug. Mit großer Aufmerksamkeit und langem Applaus dankten die Bewohner und Gäste der Tanzgruppe für ihr zauberhaftes Engagement und als kleine Dankesgeste bekam jede Tänzerin eine strahlend schöne Sonnenblume.
Mit einem gemeinsamen Dankeslied wurde dann das Erntedankfest 2015 im Altenheim St. Elisabeth beschlossen, welches durch die rege Beteiligung der Bewohner und der Gäste zu einer sehr familiären Atmosphäre beitrug. Die Freude und Dankbarkeit konnte man buchstäblich von den Augen ablesen. (pr)

  Erntedank   Erntedank

Altenheim feierte Tag der Begegnung, 20. September 2015

Eine Straße weißer Zelte leuchtete am Sonntag den Besuchern des Altenheims St. Elisabeth vor dem Haus entgegen, denn man hatte sich gut gerüstet für den großen Tag. Galt es doch den jährlichen "Tag der Begegnung" mit der Hockenheimer Bevölkerung zu feiern. Da wollte man es nicht den Launen des Wetters überlassen, ob man auch im Freien sitzen konnte oder nicht. Doch auch das Wetter war so richtig zum Feiern aufgelegt und so konnten sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter um 10:45 Uhr zusammen finden.

Es begrüßte Heimleiter Markus Hübl die zahlreich erschienenen Gäste im Foyer und stellte das Tagesprogramm vor. Wie jedes Jahr stand der "Tag der Begegnung" auch dieses Mal unter einem bestimmten Thema. Dieses Jahr war dies das "Ehrenamt". Der Tag wurde den vielen Freunden des Hauses gewidmet, die bei Veranstaltungen, durch ehrenamtliche Mithilfe sowie durch Einladungen und Besuche immer wieder dazu beitragen, dass die Bewohner aktiv am Leben in der Gemeinde teilnehmen können. Ohne das hohe ehrenamtliche Engagement, so Hübl, könnten viele Feste, Ausflüge und andere Veranstaltungen sicher nicht so durchgeführt werden, wie dies im St. Elisabeth geschieht. "Ehrenamtliches Engagement dient der Verbesserung der Lebensqualität in unserem Land, aber auch der Lebensqualität derer, die sich engagieren", so das Fazit des früheren Bundespräsidenten Köhler zur Woche des Ehrenamtes vor ein paar Jahren.

Dirigiert von Rudi Hüttler eröffnete der Männerchor der "Liedertafel 1874 e. V." das Fest mit dem Sängergruß "Grüß Gott mit hellem Klang" Es folgten die Lieder "Das Morgenrot", "Zeit ist ein Geschenk", "Wer hier mit uns will fröhlich sein", "Im Weinparadies" und das Trinklied "Erhebet das Glas, Sänger sollen Freunde sein" Im Anschluss daran sang der Kirchenchor "Cäcilia" unter Leitung von Joachim Budde. "Zuvor lasst uns grüßen", "Freuet euch der schönen Erde", "Was frag' ich viel nach Geld und Gut" und "Fröhlichkeit und leichtes Leben möge euch der Herrgott geben".

Musikalisch so schwungvoll eingestimmt nahm das Fest seinen Lauf. Inzwischen war der Andrang am Getränkestand schon groß. Auch Heimkoch Guido Richter mit seinem Team konnte nicht über mangelnde Nachfrage klagen. Das traditionell angebotene Wellfleisch mit Sauerkraut und Püree fand wieder reichlich Abnehmer. Noch weniger Nachfrage war anfangs an der sehr reichhaltigen Kuchentheke, doch mancher Gast, der nicht den ganzen Tag bleiben konnte oder wollte, deckte sich hier schon mit Kuchen für den Nachmittagskaffee zuhause ein. Unnötig zu erwähnen, dass an dieser Theke nachmittags Hochbetrieb herrschte. Doch nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt. Franz Lämmlin sorgte auf dem Keyboard während des ganzen Tages für den musikalischen Gesamtrahmen.

Die MitarbeiterInnen der Betreuung präsentierten im Eingangsbereich eine Fotoausstellung rund um das Thema Ehrenamt. Über einen langen Zeitraum hatten sie Veranstaltungen und Ausflüge des Altenheims fotografiert und so dokumentiert, wie viele Gruppen und Einzelpersonen ehrenamtlich zum Gelingen des reichhaltigen Freizeitprogramms im St. Elisabeth beitragen. Alle Gruppierungen und viele Einzelpersonen wurden zudem auf einer separaten Tafel erwähnt. Das Altenheim ist sehr stolz auf seinen großen Kreis an Ehrenamtlichen aber natürlich freut sich das Altenheim auch über neue Ehrenamtliche, die Interesse haben sich zu engagieren, vor allem im Bereich Einzelbetreuung werden derzeit noch Ehrenamtliche gesucht. Erika Geiler, die vor 20 Jahren die Gruppe der Ehrenamtlichen gründete, wurde stellvertretend für alle Ehrenamtlichen mit einem Blumenstrauß von Heimleiter Hübl bedacht und erhielt einen großen Applaus für das Ehrenamt in St. Elisabeth.

Bei zwei Hausführungen mit dem Heimleiter konnten Interessierte das Heim kennen lernen und Antworten auf ihre speziellen Fragen erhalten.

Zum Mitsingen und Mitmachen wurde am Nachmittag eingeladen. Mit viel Spaß beteiligte sich das Publikum bei einem Sitztanz und zollte dem Rollatortanz, den Bewohnerinnen zusammen mit Dorothee Krieger präsentierten, begeisterten Beifall. Dieses Novum hatte im Vorfeld für allerlei Aufregung bei den Beteiligten gesorgt und war ein wahrer Volltreffer, sodass er sogar zweimal aufgeführt wurde.

Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms begeisterte der Chor der "Marinekameradschaft 1935 Seydlitz e. V." mit ihren beschwingten Seemannsliedern. Chorleiter Wolfgang Rahner verstand es wieder vortrefflich, mit seiner Moderation das Publikum in seinen Bann zu ziehen und zum Mitsingen und Mitschunkeln zu animieren. In voller Mannstärke und unter Einsatz von Akkordeon, Trommel und Kastagnetten sorgte die Marinekameradschaft einmal mehr dafür, dass der Nachmittag in einer ganz besonderen Art und Weise belebt wurde. Über eine Stunde lang entführten die Sänger ihr Publikum an die Küste und aufs Meer. Viele Gäste waren extra wegen dieses Auftritts gekommen oder länger geblieben. Der Publikumsmagnet Marinekameradschaft hat sich wieder einmal in die Herzen der Bewohner und Besucher gesungen und alle freuen sich schon auf den nächsten Auftritt.

Der Dank des Heimleiters richtet sich an alle Sänger, den Musiker und an die freiwilligen Helfer/innen und Mitarbeiter/innen, ohne deren vorbildlichen Einsatz das Fest niemals so gelungen wäre. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wird natürlich auch nächstes Jahr wieder ein Tag der Begegnung stattfinden. (ag/mh)

  Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung   Tag der Begegnung

Tapetenwechsel für die Tagespflegegäste, September 2015

An einem strahlenden Septembertag wurde für die Gäste der Tagespflege im Altenheim St. Elisabeth endlich ein ganztägiger Ausflug wahr. Wegen der Hitze waren in den Sommermonaten immer nur kurze Spaziergänge am Morgen möglich, danach zog man sich gerne in die gekühlten Räume des Heims zurück.
Doch Tagespflege-Leiterin Ines Ludwig-Osman hatte die Hoffnung nicht aufgegeben. Zusammen mit ihrem Team bereitete sie einen Tapetenwechsel für einen Tag vor. Zuerst galt es eine geeignete Lokalität zu finden, was mit der freundlichen Unterstützung der Stadt Hockenheim gelang. Das alte Fahrerlager wurde dafür ausgewählt. Am Vortag wurden alle notwendigen Utensilien wie Geschirr, bequeme Gartenstühle und anderes Material dorthin transportiert und im vorderen Bereich der Halle eine einladende Tafel hergerichtet.
Die Tagespflegegäste selbst backten leckere Kirsch-Muffins, wobei die meisten von ihnen nicht wussten, wo diese am nächsten Tag verzehrt werden sollten.
So war die Überraschung groß, als sie tags darauf nach dem gemeinsamen Frühstück erfuhren, wo es hingehen sollte. Die Sonne schien aber so einladend, dass alle gerne wieder zu Fahrer Peter Preißler in den Bus stiegen, der sie kurz zuvor von zuhause abgeholt hatte.
Nachdem sich die Ausflügler mit der Örtlichkeit vertraut gemacht und etwas getrunken hatten, brach man zu einem Spaziergang zum nahegelegenen Vogelpark auf.
Wieder zurückgekehrt, verlagerte man die weiteren Aktivitäten ins Freie, um den Sonnenschein und die leichte Brise zu genießen. In heiterer Runde bewegten sich Gäste und Betreuer zu Musik, Rhythmusinstrumente, Schwungtuch und Bälle kamen zum Einsatz.
Währenddessen war der Tagespflege-Bus wieder im Einsatz und schon brachte er leckeres Mittagesen aus der Altenheimküche, welches an der Tafel in der Halle eingenommen wurde.
Doch danach ging es wieder ins Freie zum gemeinsamen Singen. Die Freude war groß, als überraschend Heimleiter Markus Hübl und Qualitätsbeauftragte Susanne Hübl vorfuhren, um die "Ausreißer" zu besuchen. Die Einladung, sich dazuzusetzen und mitzusingen, nahmen sie gerne an.
Nachdem das Ehepaar Hübl wieder aufbrechen musste, ging es weiter mit Tischkegeln. Die Zeit verging wie im Flug. Mit viel Ehrgeiz und Gelächter wurde gekegelt, bis es Zeit war für den Nachmittagskaffe mit den selbstgebackenen Muffins und mit Kuchen aus der Heimküche.
Nach den vielen Aktivitäten ließ man es zum Ausklang etwas ruhiger angehen. Wie jeden Tag tat man zusammen einen Blick auf die neuesten Nachrichten in der Tageszeitung.
Bevor die Gäste den Bus zur Heimfahrt bestiegen, bedankte sich Anna Eleonora Kesselring im Namen Aller für den schönen Tag und auch für die organisatorische Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese schöne Abwechslung möglich gemacht haben. (ag)

  Ausflug Tagespflege   Ausflug Tagespflege   Ausflug Tagespflege

Grillfest am 14.07.2015

Bewohner des Altenheim St. Elisabeth trotzen den Temperaturen mit einem Grillfest

Nachdem Petrus den ursprünglichen Termin durch unerbittliche 40 Grad Hitze platzen ließ, war das Grillfest am 14.07.2015 mit angenehm-windigen 28-30 Grad geradezu perfekt temperiert.
Um 16 h wurden die Bewohner an einem sehr schönen, mit strahlenden Sonnenblumen geschmückten Tisch in Empfang genommen. Als alle ihren Platz gefunden hatten, eröffnete der Leiter der Betreuung Herr Rittershofer, das Fest mit einer kleinen Ansprache und übergab das musikalische Zepter an Herrn Manfred Wein. Lieder wie "die Capri Fischer, blaue Nacht am Hafen und ..." luden zum Mitsingen und Schunkeln ein und um den Temperaturen zu trotzen, wurde immer wieder mit kühlen Getränken angestoßen.
Ein weiteres Highlight wurde dann von den Köchen Herrn Richter und Herr Neuhaus und deren Küchenteam, in Form eines sehr schmackhaft angerichteten Grilltellers mit verschiedenen Salaten angeboten.
Nachdem den Bewohnern genügend Zeit blieb, sich untereinander auszutauschen, beendete Herr Wein das Grillfest 2015 im Altenheim St. Elisabeth, mit einem gemeinsamen Lied. Als die Bewohner in ihre Zimmer zurückbegleitet wurden, konnte man noch aus verschiedenen Winkeln des Hauses hören, dass das ein oder andere Lied gesanglich mit in die Zimmer genommen wurde.
Unser herzliches Dankeschön, gilt allen helfenden Händen, die zum Gelingen dieses rundum schönen und harmonischen Festes beigetragen haben. (Patrick Rittershofer)

  Grillfest   Grillfest   Grillfest

Vortrag zur Kommunikation mit dementiell Erkrankten am 11.06.2015

Im Altenheim St. Elisabeth wurde im Rahmen der lokalen Allianz für Menschen mit Demenz ein kostenloser Vortrag zur Kommunikation mit dementiell erkrankten Menschen angeboten.

Der Dipl. Sozialpädagoge (FH) Viktor Lehmann gestaltete einen interessanten und gut besuchten Vortrag mit allerhand Beispielen aus seiner eigenen beruflichen Tätigkeit. Schnell wurde klar, welche Verhaltensweisen sicherlich nicht adäquat für den Umgang mit Demenzerkrankten sind. So sind Widersprechen, Aufzeigen des unlogischen Verhaltens, Kritisieren, Hektik, Testfragen oder "Verkindlichen" absolut tabu.

So schwer es oftmals fällt, ist Ruhe bewahren oft die wichtigste Regel. Dann sollte man versuchen, die Gefühle, die hinter der Botschaft des dementiell Erkrankten stehen, zu erkennen. Dies nennt man Validieren und bedeutet
... es annehmen, zulassen und akzeptieren ...
... das zugehörige Verhalten zu bestätigen ...
... und dem Gegenüber SEINE Realität zuzugestehen.

Durch die zahlreichen Beispiele, die die Zuhörer einbrachten, wurde der Vortrag sehr lebenspraktisch, jedoch war auch klar: eine generelle Handlungsanweisung für jede Situation im Umgang mit demenzerkrankten Menschen gibt es nicht. Oftmals sind mehrere Versuche notwendig, um den richtigen "Zugang" zu den Betroffenen zu finden. Trotz aller Tipps und Hinweise bleibt die Pflege von dementen Menschen immer eine Herausforderung, und die Pflegenden müssen auch an sich selbst denken, sich Auszeiten suchen und Hilfe zulassen. Hierbei wurden Beispiele wie der Pflegestützpunkt, die ambulante Pflege, die Nachbarschaftshilfe oder das Demenzkaffee und die Tagespflege, wie im St. Elisabeth angeboten, genannt. (mhü)

  Vortrag Demenz   Vortrag Demenz

Tanzfest am 12.05.2015

  Tanzfest   Tanzfest   Tanzfest

Musikalisch den Frühling begrüßt, Frühlingsfest am 17.03.2015

Bei herrlichem Sonnenschein feierten die Bewohner, einige Angehörige und Ehrenamtliche des Altenheims St. Elisabeth das traditionelle Frühlingsfest an schön gedeckten Tischen im Erdgeschoss. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste bis zum Kaffee und der herrlichen Schoko-Bananen-Torte mit Operettenmelodien, gespielt von Herrn Wöhr an der Geige und Frau Gärtner am Klavier. Durch das Programm führte Frau Krieger in gewohnt fröhlicher Weise. Gemeinsam wurde nach dem Kaffeetrinken das Lied "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder", sowie "Bruder Jakob" als Kanon gesungen. Die Freude über das Gelingen dieser Aktion stand allen ins Gesicht geschrieben. Mit großem Applaus wurden beide Musiker verabschiedet, denn die Aktiven Senioren der Liedertafel lassen es sich seit vielen Jahren nicht nehmen, zweimal im Jahr mit den Bewohnern gemeinsam zu singen. Und so zogen 25 Sängerinnen und Sänger in den vollbesetzten Saal ein. Mit dem Badischen-Sängerspruch und herzlichen Worten von Herrn Kuhn begrüßten die Aktiven Senioren der Liedertafel alle Anwesenden, um anschließend mit ihnen verschiedene Frühlingslieder zu singen, gelegentlich unterbrochen von ausgesuchten Frühlingsgedichten und Geschichten. Herr Kuhn, der Sprecher der Gruppe, hatte es sich nicht nehmen lassen an seinem 73. Geburtstag zum Frühlingsfest zu kommen und so sang die ganze Festgesellschaft "Happy Birthday" und "Zum Geburtstag viel Glück" zu seinen Ehren. Mit einem herzlichen Danke-Schön, dem Auf-Wiedersehn-Lied, einem Primelchen für jeden Sänger und der Zusage, im Herbst wieder herzlich willkommen zu sein, wurde die Gruppe mit viel Applaus verabschiedet. Und so endete ein gelungenes Fest mit Liedern, die das Herz erfreut. (Dorothee Krieger)

  Frühlingsfest   Frühlingsfest   Frühlingsfest

Fotos verschiedener Veranstaltungen (Jan. bis März 2015)

  Modenschau   Konzert   Bratapfelfest, Herr Wein   Bratapfelfest, Kindergarten St. Josef

Schmutziger Donnerstag am 12.02.2015

Ausgelassene Fastnachtsstimmung brachten die KfD-Frauen am "Schmutzigen Donnerstag" wieder mit ins Altenheim St. Elisabeth. Im vollbesetzten Saal warteten schon Bewohner, Besucher der Tagespflege, Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter freudig und gespannt auf die närrischen Gäste. Dabei gab es einige fantasievolle Verkleidungen zu bewundern.
Direkt aus Holland angereist im "Frau Antje-Dress" marschierten die Elferrätinnen mit Tulpen aus Amsterdam ein und begeisterten mit ihrem Tanz.
Nach der Begrüßung mit einem Faschingsgedicht durch Heimleiter Hübl wurde alles, was das närrische Herz begehrt den Senioren an diesem Nachmittag geboten. Harald Wein an der Gitarre lud zum Schunkeln und Mitsingen ein. Die Bewohnerin Frau Grete Löhr stieg in die Bütt und erklärte mit lebhafter Gestik und Mimik wie die Kinder aus den umliegenden Gemeinden so seien. Die Bewohnerin Luise Kühnle trug ein Faschingsgedicht gekonnt vor und sorgte für einen Lachsturm.
Mit Begeisterung wurde auch wieder Tanzmariechen Lisa Maria Ramm von der SCG Schwetzingen begrüßt, die in diesem Jahr nach langer Tradition zum letzten Mal aktiv das Tanzbein im Altenheim geschwungen hat.
Die Küche des Hauses sorgte mit Kaffee und Bowle dafür, dass keiner auf dem Trockenen saß und selbstverständlich fehlten auch nicht die süßen Berliner zur Stärkung.
Die Beschäftigungsmitarbeiterin Dorothee Krieger lud wie jedes Jahr Bewohner und Gäste zum Mitmachen bei neuen und bekannten Fastnachts-Sitztänzen ein, wobei "Atemlos" natürlich nicht fehlen durfte.
Auch die Elferrätinnen wurden hierbei tüchtig gefordert und zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen, obwohl dies schon ihre dritte Veranstaltung in Folge war.
Zur Freude des Publikums versicherte Sitzungspräsidentin Oberling beim Abschied, dass die KfD-Frauen sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder den "Schmutzigen Donnerstag" mit den Altenheimbewohnern feiern werden. Zuletzt wurden die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helfer auf die Bühne gebeten und der KFD-Orden 2015 überreicht. (mh)

     

Krippenbesichtigung in der kath. Kirche St. Georg am 13.01.2015

Eine große Gruppe von Ehrenamtlichen und Bewohnern des Altenheims St. Elisabeth machten sich auf zur Krippenbesichtigung in die katholische Kirche St. Georg. Dort wurden sie herzlich von Pastoralreferentin Anita Schirmer begrüßt, die in ihrer Andacht noch einmal Weihnachten nachklingen ließ.
Zunächst ermunterte sie die Besucher, einen genauen Blick auf die Krippe mit ihren schönen Figuren zu werfen. In ihrer Andacht wurden dann alle Sinne der Anwesenden angesprochen. So ging sie zunächst auf die Stellung der Hirten in der damaligen Zeit ein, die auf einer Stufe mit Zöllnern und Betrügern standen. Und erzählte eine Geschichte von einem kleinen Hirtenjungen, der Jesus einen Stern aus Stroh schenkte, weil er sonst nichts zum Verschenken hatte. Um die Geschenke der Sterndeuter, wie im Matthäusevangelium berichtet wird, besser zu begreifen, wurde ein Goldkelch, sowie rauchendes Weihrauch und Myrrhe herumgereicht. Außerdem ging sie auf die Bedeutung der Engel in der Weihnachtsgeschichte ein, ohne die Weihnachten nie stattgefunden hätte. Dazu wurden Lieder, wie "Zu Bethlehem geboren", "Stern über Bethlehem" und "Es ist ein Ros entsprungen" gesungen, begleitet von Dieter Klee an der Orgel.
Zum Schluss wurde jedem Besucher ein Strohstern überreicht. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und einem kleinen "Danke Schön" verabschiedeten sich die Bewohner bei Frau Schirmer und Herrn Klee und dankten ihnen für diese besinnliche Stunde. (Dorothee Krieger)

   

Auszeichnung der Ehrenamtlichen beim Neujahrsempfang der Stadt Hockenheim am 12.01.2015

Die Ehrenamtlichen im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth wurden zusammen mit dem Arbeitskreis Jüdische Geschichte beim Neujahrsempfang für ihren Einsatz ausgezeichnet: Hockenheimer Tageszeitung, Dienstag, 13.01.2015

     

Weihnachten 2014

Am vierten Advent besuchte der Ketscher Posaunenchor zum 25. Mal das Altenheim St. Elisabeth. Zur Freude der Bewohner und Angehörigen trugen die Musiker Advents- und Weihnachtslieder vor. Im vollbesetzten Foyer mit dem geschmückten Weihnachtsbaum entstand sofort eine warme Atmosphäre, die die Anwesenden auf die kommenden Tage einstimmte.
Ein Höhepunkt der Advents- und Weihnachtszeit ist im Altenheim St. Elisabeth jedes Jahr die große Weihnachtsfeier der Bewohner aller Stationen und der Tagespflegegäste. Auch dieses Jahr konnten sie sich an einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm erfreuen. Gerhard Gärtner (Klavier) und Ulla Walzberg (Gitarre) sorgten für die musikalische Umrahmung und die Begleitung beim gemeinsamen Singen.
Die Stohner-Familie (Kurt und Maria Stohner, Else Haas, Christa Reisinger) gestaltete nach dem Kaffee einen Teil des Programms. Ihre Beiträge bestanden aus alpenländischen Liedern, Instrumentalstücken und Texten rund um das Weihnachtsfest. Die Frauen berührten mit ihren glockenklaren Stimmen in 3-stimmigen A-cappella-Sätzen ihr Publikum. Mit Gedichten und Geschichten, unter anderem einer Erinnerung an das Jahr 1944, als zwei Pellkartoffeln vom Nikolaus einen großen Wert darstellten, schafften sie es, dass leise Töne in der hektischen Zeit Gehör fanden.
Mit den gemeinsam gesungenen Liedern "Oh du fröhliche" und "Stille Nacht" endete die Veranstaltung. Mit den besten Wünschen für das kommende Weihnachtsfest und einem Präsent verabschiedete sich Heimleiter Markus Hübl persönlich von jedem Bewohner. (sasch)

       

Advent 2014: Besinnliche Zeit im Altenheim St. Elisabeth - Kirchenchor und Adventsmarkt

Von der Verkündigung bis zur Herbergssuche
Einen besinnlichen Nachmittag verbrachten die Bewohner des Altenheims St. Elisabeth am 16.12.2014 mit 20 Sängerinnen und Sängern des katholischen Kirchenchors unter der Organisation von Gerhard Gärtner. Begrüßt und später mit adventlichen Gedanken verabschiedet wurden sie von Sieglinde Rieder. Dieses Mal gab es kein Konzert, sondern die Chormitglieder hatten sich zwischen die vielen Bewohner, Angehörigen und Ehrenamtlichen in der vollbesetzten Kapelle und dem gut gefüllten Foyer gesetzt, um gemeinsam mit ihnen Adventslieder zu singen, die von der Verkündigung Christi Geburt bis zur Herbergssuche von Maria und Josef erzählten. Begleitet wurden sie von Norma Gärtner an der Orgel. Mit Bibeltexten, sowie einer Bildinterpretation von Siegfried Heinzelmann, wurden bekannte Adventslieder wie "Wir sagen euch an den lieben Advent", "Es kommt ein Schiff geladen", "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" oder "Tochter Zion, freue dich" mit weniger bekannten Stücken, wie "Maria war alleine", "Kündet allen in der Not" oder "Herr, send herab uns deinen Sohn" miteinander in Beziehung gebracht und verwoben. Passende Bilder, gezeigt von Franz Schießel, verstärkten die Texte, regten zum Nachdenken und Betrachten an. Alle lauschten aufmerksam, sangen kräftig mit und genossen diesen Nachmittag des Innenhaltens und der Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest. (Dorothee Krieger)

Der erste Adventsmarkt des Altenheimes am 18.12.2014 lud Bewohner, Gäste der Tagespflege Angehörige und Freunde des Hauses in die Cafeteria ein. Neben leckeren Waffeln und Punsch waren liebevoll gebastelte und gebackene Weihnachtsgeschenke wie Plätzchen, Tannenzapfenfiguren, "Gotteslob-Engel", Laternen, Weihnachtskarten, Marmelade etc. zu erwerben. "Der Adventsmarkt war ein voller Erfolg, vor allem am Nachmittag durch den Besuch der Kinder des Parkkindergartens war eine wunderbare Stimmung" so Heimleiter Hübl. Die Kinder zeigten einen Lichtertanz und sangen mit den Bewohner bekannte Weihnachtslieder. Nach dem Auftritt war bei den Kindern die Aufregung wie weggeblasen und sie konnten Waffeln, Punsch und die süße Anerkennung genießen.
Einmal mehr zeigte sich die Begegnung "Jung und Alt" als für alle bereichernd und wunderschön und so wurden schon die nächsten Besuche geplant, auf die die Bewohner sich schon heute freuen. (Hü)

       

Dichtes Herbstprogramm mit vielen Höhepunkten im St. Elisabeth

Die Kinder des kath. Kindergartens St. Josef veranstalteten zur Freude der Bewohner an St. Martin einen Vormittag im Haus. Sie spielten unter Leitung von Heike Stockert vor, wie das Teilen und Teilhabenlassen heute geschehen kann und sangen bekannte Martinslieder. Ein Umzug mit den selbstgebastelten Laternen durch das Publikum ließ auch die Augen der Zuhörer leuchten, denn die Begegnung mit Kindern ist für die Bewohner immer etwas ganz Besonderes.
Die Aktiven Senioren der Liedertafel brachten schon kurz darauf viel Schwung in das Haus. Mit ihrem beliebten gemeinsamen Liedersingen, umrahmt von Gedichten und Geschichten zum November, zeigten sie, dass der sogenannte Totenmonat nicht nur Anlass zu Trauer und Abschied bietet, sondern auch kleine Momente der Hoffnung und des Glücks bereit hält, wenn man nur achtsam dafür bleibt.
Die Ökumenische Singgruppe um Norma und Gerhard Gärtner gestaltete erneut jeden Monat einen Nachmittag mit den Bewohnern eines Wohnbereiches. Zum Dank für ihren Einsatz erhielten die Mitwirkenden einen selbstgebastelten Lichtergruß, bevor sie in ihre kleine Schaffenspause gingen. Doch nicht nur zu den großen Veranstaltungen durfte man mitwirkende Gäste begrüßen. Hildegard Linke sorgte mit ihrem Klavierspiel wie immer für die musikalische Umrahmung der gemeinsamen Feier für die Geburtstagskinder eines Quartals. Dora Weimer besuchte regelmäßig morgens Stationsgruppen und Tagespflege mit ihrer Gitarre.
Die Ehrenamtlichen unterstützen das Team der Beschäftigung bestens bei allen Veranstaltungen dienstags, seien es Angebote im Erdgeschoss oder Nachmittage auf Stationen. So werden bald die Adventskränze für das Haus vorbereitet oder kleine Gestecke oder Sträußchen für Zimmer und Gänge gemeinsam mit den Bewohnern angefertigt. (sasch)

       

Patrozinium im Altenheim St. Elisabeth am 17.11.2014

Zum Gedenken an die Namenspatronin des Altenheims, der Hl. Elisabeth von Thüringen, begingen Bewohner, Tagespflegegäste, Vorstand und Mitarbeiter zusammen das Patronatsfest mit Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle, Diavortrag, Blumenniederlegung und gemeinsamem Mittagessen.
Zum Festgottesdienst fanden sich Heimbewohner, Tagespflegegäste, der Vorstand, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie Gemeindemitglieder ein. Kapelle und Foyer des Hauses waren bis auf den letzten Platz besetzt. Geistlicher Rat Ernst Kneis zelebrierte mit den Kaplänen Peter Bretl und Marcel Brdlik die Eucharistiefeier. Am Ende des Gottesdienstes dankte Peter Bretl allen Mitarbeitern des Hauses, die im Geiste der Heiligen Elisabeth ihren Mitmenschen dienen.
Heimleiter Markus Hübl legte nach seiner Begrüßungsansprache an der Statue der Namenspatronin, welche neben dem Eingang zum Heim steht, ein Gebinde aus roten Rosen nieder, während Sandra Schäfer und Ludwika Duscha (Beschäftigung) Bilder zu Lebensstationen der Heiligen mit einigen erklärenden Worten zeigten. In Erinnerung an die bekannte Legende vom Rosenwunder überreichte Hübl im Anschluss daran jeder Bewohnerin, die auf den Namen Elisabeth oder Abwandlungen dazu hört, eine rote Rose.
Nach der Feier traf man sich auch dieses Jahr wieder an liebevoll gedeckten Tischen in den Räumen von Tagespflege, Cafeteria und Speisesaal, um mit einem gemeinsamen Mittagessen daran zu erinnern, wie Elisabeth die Armen gespeist hat. (sasch)

   

Musikalischer Nachmittag am 28.10.2014

Volles Haus am 28.10.2014 in St. Elisabeth. Bunte Töne wirbelten durch den Raum, als das Musiktheater Tatjana Worm aus Ketsch erneut das Haus besuchte. Das 6-jährige Mädchen Thessa Locher faszinierte ihr Publikum mit ihrem Spiel auf dem Klavier.
Inspiriert vom Herbst startete das kleine Konzert mit dem vierhändig gespielten Titel "Es regnet bunte Blätter", komponiert von Sabrina Stellina, einer ehemaligen Schülerin des Musiktheaters. Dem folgten weitere Stücke aus der Feder der zeitgenössischen Komponistin Gundi Teske aus Berlin. Thessa Locher spielte nun solistisch "In der Hexenküche", einen "Ersten Eindruck" vom Theaterbesuch sowie "Unermüdlich" und "Rollbrett". Das deutsche Volkslied "Ist ein Mann in'n Brunnen g'fallen" bekam kurzerhand eigene Zauberklänge. Das Publikum aus Bewohnern, Tagespflegegästen und Angehörigen zeigte sich begeistert über das Spiel des Mädchens, ihre Unbefangenheit und Lebendigkeit auch bei "Glühwürmchen", "Mäusetanz" und der "Mühle".
Im zweiten Teil des Vortrages erhielt Thessa Unterstützung und Begleitung durch ihre Lehrerin, Tatjana Worm. Sowohl fröhliche als auch melancholische Melodien entlockten sie den Tasten. Zum Schluss spielten sie eine Improvisation, genannt "Dr. Faust". Das Besondere daran war nicht die Anlehnung an Goethes Werk, sondern dass die kleine Musikerin mit ihren Fäusten spielte.
Das Publikum spendete von Herzen Applaus. Das Mädchen erzählte, dass sie gerade erst 6 Jahre alt geworden sei, bereits in die Schule gehe und in der Weihnachtszeit 2013 mit Klavierunterricht begonnen habe. Auch ihr größerer Bruder Samuel, der im Publikum saß, spiele Klavier. Der Junge freute sich, zum Abschluss auch noch etwas spielen zu dürfen. Er improvisierte vierhändig mit Tatjana Worm die "Melancholie".
Ein großer Applaus für Thessa und Samuel Locher sowie Tatjana Worm zeigte die Dankbarkeit und Freude des Publikums. Dem gesungenen "Auf Wiedersehen" der Bewohner folgte die Einladung an das Musiktheater, weitere Talente ins Haus zu bringen.
Das Altenheim St. Elisabeth freue sich immer, wenn sich junge Talente ehrenamtlich für die Bewohner engagieren wollen und hofft auf weitere zahlreiche Anfragen und Angebote aus Hockenheim und Umgebung. (sasch)

     

Erntedankfest am 07.10.2014

Anfang der Woche, nach dem Kerwetreiben in der Stadt, feierte man im Altenheim St. Elisabeth Erntedank. Die Festbesucher ließen sich den hausgemachten Zwiebelkuchen und neuen Wein schmecken. Viele Gespräche entstanden an den Tafeln, beispielsweise über das beste Rezept für Zwiebelkuchen oder was man am Vormittag erlebt hatte.
Der "Volkstanzkreis" aus Ketsch unter Leitung von Helena Moser sorgte für Unterhaltung. Die Damen zeigten Reigentänze und Paartänze zu bekannten Melodien. Texte und Gedanken zum Fest, eine Geschichte zur Kastanie und kleine Gedichte brachten Abwechslung und Verschnaufpausen für die folgende Stunde. So verging ein kurzweiliger Nachmittag und mit dem gesungenen "Auf Wiedersehen" endete das Fest. (sasch)

   

Tag der Begegnung am 21.09.2014

Sehr gut besuchter Tag der Begegnung im Altenheim St. Elisabeth in Hockenheim
Erneut lud das Altenheim St. Elisabeth am ersten Sonntag nach den Sommerferien zum "Tag der Begegnung" ein. Die Bevölkerung folgte dieser Einladung gerne.
In seiner Begrüßungsrede stellte Heimleiter Markus Hübl das Tagesprogramm vor und verwies auf die Text- und Fotoausstellung zum Beschäftigungs- und Betreuungsangebot des Hauses. In diesem Jahr fiel das Fest auf den Welt-Alzheimer-Tag. Die Ausstellung gab Einblicke zu Bewegungsangeboten, Singen und Musizieren, Gedächtnistraining und Gesprächsgruppen, Spielenachmittagen und Unterhaltung, Spaziergängen sowie Veranstaltungen und Feiern, sowohl im stationären als auch teilstationären Bereich. In der Vitrine, die sich bei der Treppe im Erdgeschoss befindet, kann man auch noch in den nächsten Tagen Anwendungsmöglichkeiten zur Basalen Stimulation sowie zum eingesetzten Gymnastikmaterial betrachten.
Dirigiert von Rudolf Hüttler erö:ffnete der Männerchor der Liedertafel schließlich das Fest mit dem Titel "Hock deutsches Lied". Dem folgten Lieder zur Heimat. Im satten Klang der Stimmen erscholl abschließend das Badnerlied, das viele aus dem Publikum gern mitsangen. Unter Hüttlers Leitung werden im November auch die Aktiven Senioren der Liedertafel einen Nachmittag im Haus gestalten.
Inzwischen füllten sich Erdgeschoss und Zelte vor dem Heim mit Besuchern und an Bonkasse, Essensausgabe und Getränkestand bildeten sich bereits Warteschlangen.
Während sich die Gäste mit Schlachtteller und Getränken versorgten, entbot der katholische Kirchenchor Cäcilia seinen Beitrag. Unter Leitung von Joachim Budde stimmte der gemischte Chor lebensfrohe Melodien an. Aus dem Kanon "Vom Aufgang der Sonne" wurde kurzerhand "Tag der Begegnung". Nach diesem gesungenen Gruß sprachen die nächsten Vorträge von guter Laune, Sonnenschein und Wandern. Sieglinde Rieder nutzte die Gelegenheit, die Anwesenden in ihr Konzert am kommenden Sonntag in der katholischen Kirche St. Georg einzuladen. Danach verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger mit einem "Irischen Segenswunsch".
Erich Heid sorgte während des ganzen Festes für musikalische Untermalung am Keyboard. Der Chor der Marinekameradschaft nach dem Mittagessen ließ auf weiterhin gute Stimmung hoffen. Die Blauen Jungs aus Hockenheim sangen von der Reise um die Welt, Sehnsüchten und Träumen eines Seemanns. Klaus Rahner dirigierte seine Mannschaft und hielt humorvolle Ansprachen an das Publikum. Auch er lud alle zu einem weiteren Auftritt der Marinekameradschaft beim Bazar ein.
Miteinander singen, schunkeln und Unterhaltung war an diesem Tag im Altenheim Programm. Auch über 50 Bewohner waren teils mit, teils ohne Angehörigen ins Erdgeschoss gekommen. Die vielen Gespräche und freudiges Wiedersehen machten den "Tag der Begegnung" lebendig.
Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms luden Bewohnerinnen alle anwesenden Gäste zu Sitztänzen ein. Dorothee Krieger, Beschäftigungstherapie, sang das Lied zum Tanz "Morgens geht die Sonne auf", danach trug Theresia Brand das Gedicht "Schwalbensehnsucht" vor. Zum Abschluss zeigte die Gruppe den "Schwalbentanz" mit selbstgefertigten Papierschwalben in den HÄnden. Das Publikum war begeistert und machte auch bei der Zugabe nochmals aktiv mit.
Als sich der Tag der Begegnung seinem Ende zuneigte, konnte man bei den Organisatoren vielleicht müde, aber frohe und zufriedene Gesichter sehen. Die Vorbereitungen hatten sich wirklich gelohnt. Drei Hockenheimer Chöre waren aufgetreten, jeder mit ganz eigenem Charakter, aber alle drei von hervorragender Qualität. Die Besucher ließen sich von den zu erwartenden Regengüssen nicht schrecken. Das Essen war den Köchen des Hauses wie immer gelungen und auch die Kuchen, zum großen Teil von Freunden und Mitarbeitern des Hauses selbst gebacken, fanden reißenden Absatz. Am schönsten waren die Begegnungen zwischen Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern. (sasch)

     

Ein weiteres "Schmuckkästchen" ziert nun die Kaiserstraße

Im Rahmen der Schaltkastenaktion von Kunstverein Hockenheim und den Stadtwerken wurde von 2 Mitarbeiterinnen des Altenheimes St. Elisabeth Ende Juli 2014 ein Stromkasten in der Kaiserstraße (Nähe Bushaltestelle) mit dem stilisierten Altenheim bemalt. Gönnen Sie sich doch auch einmal einen kleinen Ausflug in die Kaiserstraße und betrachten Sie das "Bild" des Altenheimes. Wenige Schritte weiter können Sie dann vergleichen, inwiefern das Bild dem Original entspricht, denn der Zugang zum Ebertpark lässt den Blick frei auf das Gebäude. Vielleich machen Sie auch noch einen Spaziergang durch den Stiegwiesenpark in den Gartenschaupark, um die Kästen zu bewundern, die die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule im letzten Schuljahr mit ihren Entwürfen bemalt haben. Sie hatten dabei bestimmt genauso viel Spaß wie Velia Stolze und Susanne Hübl bei der Gestaltung des Schaltkastens mit dem Bild des Altenheimes.
Dank der Aktion des Kunstvereines wird Hockenheim immer ein wenig bunter und das freut auch die Altenheimbewohner, wenn sie bei ihren Spaziergängen mit Angehörigen oder Ehrenamtlichen wieder neue kleine Kunstwerke auf ihrem Weg entdecken.

   

Sozialpraktika und Kooperationen mit Hockenheimer Schulen

Worin unterscheidet sich das Leben von alten Menschen, die noch zuhause wohnen zum Alltag jener, die in einem Altenheim ihren Lebensabend verbringen? Die Mitarbeiter der Abteilungen Beschäftigungstherapie, Pflege und Tagespflege gewährten jungen Menschen unterschiedlichen Alters aus Hockenheim und Umgebung Einblicke in die Arbeit einer Pflegeeinrichtung. Neben Sozialpraktika der Neuntklässler gab es weitere Kooperationen mit Hockenheimer Schulen.
Nadine Roßteutscher, Lehrerin an der Hartmann-Baumann-Schule, besuchte mit ihrer AG das Haus montags zu mehreren Terminen, um mit einer Bewohnergruppe unter Begleitung von Sandra Schäfer (Beschäftigungstherapie) zu singen, zu spielen oder zu basteln. Der regelmäßige Kontakt förderte Vertrauen und Bindungen auf beiden Seiten. Die Schüler erlebten neben vielen fröhlichen Stunden auch traurige Momente, was sie im Gespräch zum Ausdruck brachten.
Die Schulsozialarbeiterin der vorgenannten Schule, Stefanie Grusie, kam mit ihrer Mädchen-AG zu einer kleinen Hausbesichtigung. Dorothee Krieger (Beschäftigungstherpie) dazu: "Die Mädchen waren sehr interessiert und stellten mir viele Fragen. Als sie von zwei Bewohnerinnen eingeladen wurden, einen Blick in die Zimmer zu werfen, entstanden angeregte Gespräche. Ich hatte das Gefühl, dass die Mädels gar nicht mehr gehen wollten."
Auch mit der Theodor-Heuss-Realschule gab es eine Zusammenarbeit im Rahmen des SE-Unterrichtes. Im Laufe von zehn Terminen erlebten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b, wie Bewohner von St. Elisabeth ihre Freizeit verbringen. In Kleingruppen nahmen die Schüler an den Veranstaltungen dienstags teil. Yorikke Heitkamp (Beschäftigungstherapie) reflektiert die Projekttage mit der 7b: "Die Schülerinnen und Schüler zeigten viel Einsatz. Besonders bei den Spielen oder auf Spaziergängen entwickelte sich eine ungezwungene Atmosphäre zwischen den Generationen. Als die Schüler einen Nachmittag für Bewohner gestalteten, zeigte sich das Publikum offen und begeistert. Bei weiteren Projekten können wir auf diese Erfahrungen aufbauen."
Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims danken allen Schülern und Lehrerinnen für ihr gezeigtes Interesse und ihren tatkräftigen Einsatz im Haus und wünschen erholsame Ferien. (sasch)

   

Grillfest, 08.07.2014

Im Juli findet traditionell das Grillfest des Altenheims St. Elisabeth statt. An einem sehr verregneten Tag musste kurzerhand im Inneren aufgebaut werden, damit alle Gäste ein trockenes Plätzchen an den Tafeln einnehmen konnten. Eine gesellige Runde bei guter Musik, leckerem Essen und einem kühlen Getränk brachte schnell eine beschwingte Stimmung.
Mittags hatten bereits die Gäste der Tagespflege gegrillt. Sie setzten sich im Wintergarten in gemütlicher Runde zusammen und ließen sich von dem Dauerregen nicht die Laune verderben.
Das diesjährige Fest lockte viele Bewohner sowie zahlreiche Angehörige und ehrenamtliche Helfer ins Haus. Harald Wein sang für und mit den Gästen deutsche und englische Evergreens. In der musikalischen Pause ließen sich alle den Grillteller schmecken.
Einige Bewohner hatten eigene Beiträge vorbereitet und trugen sie dann vor. Theresia Brand sprach ein Gedicht zu Schwalben. Luise Kühnle rezitierte ein sehr langes Gedicht, das die Zipperlein des Alters auf humorvolle Weise zum Besten gab. Sinn für Humor zeigte auch Leonore Klein mit ihrer Witzesammlung, die sie vorlesen ließ. Mit langem Applaus dankte das Publikum für die Vorträge.
Mit einer weiteren Schunkelrunde kam das Grillfest zu seinem Abschluss. "Ein schöner Tag" ward allen beschert und gerade die Mischung aus Musik und Beiträgen der Bewohner fanden alle sehr gelungen. (sasch)

Hauszeitung, erste Ausgabe

Der Wunsch nach einer eigenen Hauszeitung im Altenheim St. Elisabeth ist endlich in Erfüllung gegangen. Mit Stolz präsentierte das Redaktionsteam um Anita Gelb die erste Ausgabe des 28-seitigen Blattes am 30. Juni 2014. Heimleiter Markus Hübl hatte in die Caféteria geladen, um Bewohnern, Tagespflegegästen und Mitarbeitern die Ausgabe vorzustellen und mit einem Glas Sekt oder Sekt-Orange darauf anzustoßen.
Ein hartes Stück Arbeit lag hinter dem Team, das sich im Laufe von drei Monaten wöchentlich einmal zusammenfand und die Köpfe rauchen ließ. Die Bewohner Leonore Klein, Grete Löhr, Hermann Weiß und Herbert Reisinger sammelten Ideen, Erinnerungen, Regionales und Bilder von Veranstaltungen des Hauses aus dem letzten Quartal. Die inzwischen ehrenamtliche Mitarbeiterin Anita Gelb leitete die Treffen, unterstützte das Redaktionsteam bei der Auswahl und Formulierung der Texte, ergänzte eine Rätselseite und kümmerte sich schließlich um Zusammenstellung und Vervielfältigung der Hauszeitung. Die Arbeit an der ersten Zeitung hat der Redaktion sehr viel Spaß gemacht. Geplant sind vier Ausgaben im Jahr.
Die "Hauszeitung" liegt im Erdgeschoss und auf den Stationen aus. Artikel, Rätsel und Witze eignen sich auch zum Vorlesen und in der Gruppe lösen, sodass sich jeder mit dem Blatt beschäftigen kann. WÄhrend die einen eifrig lesen und rätseln, sammeln andere bereits neue Ideen. Man hofft, dass sich weitere Interessierte einfinden, um sich in der Redaktion einzubringen oder auch mal eine eigene Geschichte in den Redaktionsbriefkasten einwerfen werden. Für die Humor-Sparte sind schnell passende Witze gefunden, doch auch die anderen Seiten wollen gefüllt sein.

Tanzfest, 13.05.2014

Ein traditionelles Fest im Altenheim St. Elisabeth ist das Tanzfest. Das Altenheim lud seine Bewohner am 13. Mai zum bunten Reigen ins Erdgeschoss. Viele Bewohner, die Gäste der Tagespflege sowie zahlreiche Helfer und Angehörige hatten sich an den schön geschmückten Tafeln eingefunden.
Zu Beginn des Festes sangen alle "Zum Tanze, da geht ein Mädel" und "Hopsa, Schwabenliesel". Danach ließ man sich leckeren Erdbeerkuchen mit Sahne und Kaffee schmecken.
Nach dem Kaffee trat der Volkstanzkreis des Seniorenwerks Ketsch unter Leitung von Helena Moser auf. Nachdem verschiedene Tanzgruppen der Umgebung mangels Teilnehmern aufhören mussten, suchten sich die noch aktiven Tänzerinnen eine neue Gruppe zum Mitmachen. Das tat dem Volkstanzkreis gut - er konnte seine Lücken füllen und ist nun Treffpunkt für Frauen aus Ketsch, Hockenheim, Reilingen und Neulussheim. Der Volkstanzkreis tanzte zu Melodien sechs alter Volkslieder, unter anderem "Rosenstock Holderblüh" oder "Mein Vater war ein Wandersmann". Zum Schluss ihrer Vorführungen hatten die Frauen mit den rosa Schals einen Mitmach-Sitztanz auf die Melodie "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" mitgebracht. Sie luden ihr Publikum ein, spontan mitzumachen. Mit einem großen Applaus dankte man den 13 Frauen für die Darbietungen und schönen Melodien.
Nun zog eine große Schar von Kindern und Erziehern aus dem Kindergarten St. Josef, Hockenheim, ein. Sie hatten sich bereit erklärt, beim Fest mitzuwirken. Ihre Lieder und Tänze waren etwas ganz Besonderes für die Bewohnerinnen und Bewohner. Viel Freude brachten die Kinder unter Leitung von Heike Stockert (Gitarre) mit. Sie erzählten vom "Schmetterling, du kleines Ding" und "Immer wieder kommt ein neuer Frühling" oder auch der "Sonnenkäferfamilie". Das alte Kinderlied "Brüderchen, komm tanz mit mir" stellten die Kleinen in Paaren vor.
Ein herzlicher Applaus am Ende des Festes wurde allen großen und kleinen Tänzerinnen und Tänzern gespendet. Die Erwachsenen bekamen zum Dank eine Rose überreicht, die Kinder erhielten Obst und Gebäck.
Nach dem gemeinsamen Abschiedslied ging wieder ein abwechslungsreicher Nachmittag zu Ende. (sasch)

     

Musikalischer Nachmittag, 29.04.2014

Lander Rupprecht präsentierte am 29.4.2014 seine Faszination der Klänge im Altenheim St. Elisabeth. Der 9-jährige Klavierschüler vom Musiktheater Tatjana Worm (beide Ketsch) begeisterte das Publikum mit seiner Musik.
Sandra Schäfer (Beschäftigungstherapie) leitete durchs Programm und stimmte die Zuhörer mit Gedankenbildern und Texten auf die einzelnen Musikstücke ein. So fiel es Bewohnern, Ehrenamtlichen und Angehörigen leicht, den Melodien zu folgen.
Zunächst spielte Lander drei Stücke von J. S. Bach. Danach griff er kraftvoll in die Tasten und stellte zwei Titel aus "Fluch der Karibik" und "Phantom der Oper" vor. Im nächsten Teil des Konzertes erklangen Landers musikalische Improvisationen zu literarischen Werken. Zum Einen hatte er sich mit E. T. A. Hoffmanns Kunstmärchen "Klein Zaches, genannt Zinnober" auseinandergesetzt. Nachdem Sandra Schäfer die entsprechende Textstelle vorgelesen hatte, spielte Lander seine selbst komponierten Titel vor. Gleichzeitig erschienen an der Leinwand Bilder, teils von ihm gezeichnet. Nach "Sommervogel", "Mosch Terpin im Weinkeller", "Klein Zaches fällt vom Pferd" und dem "Froschtanz" gab es zum Anderen noch seine Improvisation zu Shakespeares "Hamlet" - "Sein oder nicht Sein".
Lander Rupprecht, der seit zwei Jahren Klavier spielt und wegen weiteren Hobbies nicht täglich üben kann, beeindruckte im weiteren Teil mit vierhändigen improvisierten Stücken, die er mit seiner Lehrerin Tatjana Worm anstimmte. Im Anschluss daran hörte man den rasanten "Boogie-Woogie", ein weiteres Solo von Lander. Seine folgende solistische Improvisation erinnerte an einen erschöpften Tänzer.
Im Laufe des Konzerts gelang es Lander, mit seiner natürlichen Art und dem abwechslungsreichen wie auch anspruchsvollen Spiel auf den Tasten das Publikum an seiner Faszination der Klänge teilhaben zu lassen.
Zum Abschluss des Konzertes zeigte das Musiktheater, dass man auch zu dritt Spaß am Klavier haben kann. Ein weiterer junger Musiker, Rolan Eberhardt, unterstützte dabei Lander Rupprecht und Tatjana Worm. Der "Schlangentanz" führte das Publikum in orientalische Gefilde, untermalt vom Klatschen und Tanzen der Musiker.
Ein großer Applaus für Lander, Rolan und Tatjana Worm zeigte die Dankbarkeit und Freude des Publikums. Mit dem gesungenen "Auf Wiedersehen" der Bewohner verband man den Wunsch, den jungen Künstler und das Musiktheater Tatjana Worm erneut im Haus erleben zu dürfen. (sasch)

     

Frühlingsfest, 18.03.2014

Die Natur erwachte früher als im vergangenen Jahr aus ihrem Winterschlaf. So brauchte es nicht vieler Worte, um Bewohner des Altenheims St. Elisabeth zum gemeinsamen Feiern einzuladen.
Das Frühlingsfest des Hauses war von einer lockeren und beschwingten Stimmung bestimmt. Nach der Begrüßung gab es zunächst Torte aus der hauseigenen Produktion, die hoch gelobt wurde. Danach spielten die Handharmonika-Oldtimer aus Hockenheim unter Leitung von Roland Söhner auf. Es erklangen unter anderem die Amselpolka, Eviva Espana, La Paloma, eine Melodie aus dem Musical Cats sowie zwei Potpourris. Ein wenig Instrumentenkunde, vermittelt durch Roland Söhner, durfte nicht fehlen. Das Publikum aus Bewohnern, Tagespflegegästen, Mitarbeitern und Helfern zeigte sich begeistert, sang bekannte Texte zu den Titeln mit und so manches Tanzpaar drehte eine Runde übers Parkett.
Nach etwa eineinhalb Stunden neigte sich das Fest seinem Ende zu. Ein kräftiger Applaus galt dem Orchester und das gemeinsam gesungene Abschiedslied setzte den Schlusspunkt der Veranstaltung.

     

Schmutziger Donnerstag, 27.02.2014

Sitzungspräsidentin Sabine Oberling und ihre Damen von der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) luden Bewohner und Gäste des Altenheims St. Elisabeth am "Schmutzigen Donnerstag" zu einer ausgelassenen Feier ein. Im Anschluss an den Einzug des Elferrats zeigten die in rot und schwarz gekleideten Damen, dass ihnen der Charlston im Blut liegt.
Nach den Begrüßungen durch Sabine Oberling und Heimleiter Markus Hübl sollte es zunächst eine kleine Stärkung mit Berlinern und Kaffee geben. Harald Wein, der die Veranstaltung musikalisch mit Gitarre und Gesang begleitete, lud zur ersten Schunkelrunde ein. Schwungvoll ging es weiter mit Tanzmariechen Lisa Maria von der SCG Schwetzingen, seit Jahren im Haus zu Gast. Oberling verteilte die ersten Orden der kfd, während die Mitarbeiterinnen der Beschäftigungstherapie Sandra Schäfer, Dorothee Krieger und Yorikke Heitkamp die Sitztanzrunde der Bewohner vorbereiteten. Mit "Rucki Zucki" und "Die Hände zum Himmel" kam Bewegung in den ganzen Saal. Die Bewohnerin Grete Löhr las eine Bütt vor und bekam dafür viel Applaus.
Eine weitere Schunkelrunde mit Harald Wein folgte. Die Gäste sangen und klatschten mit, hakten sich ein und schunkelten zu den bekannten Melodien. Natürlich durfte auch die Bütt von Elferratsmitglied Claudia Rapp nicht fehlen. Von der heutigen Namenswahl für Kinder schaffte sie gekonnt eine Brücke zu den Neuigkeiten im Hause Hübl. Weiter ging es mit einer Schunkelrunde und Bowle für alle.
Als letzten Höhepunkt des närrischen Nachmittags präsentierte eine Jugendtanzgruppe von Gabi’s JAM aus Waghäusel-Kirrlach ihren Bühnentanz auf die Musik "Let the sunshine". Die Mädchen in leuchtenden Stoffen zeigten in ihrem Auftritt akrobatische Elemente und viel Gefühl für die mitreißenden Rhythmen.
Nach zwei Stunden Heiterkeit endete der Schmutzige Donnerstag im Altenheim mit der Auszugspolonaise des Elferrates, nachdem man sich versprochen hatte, auch im nächsten Jahr wieder zusammen so ausgelassen zu feiern. (sasch)

       

Lesung "Valentinstag", Hr. Diller am 11.02.2014

Ein schlaksiger Mann mit dünnen Armen und Beinen, die überlang wirkten, einem Hut und seltsamem Gesichtsausdruck erschien auf der Leinwand: Karl Valentin. Die Nachmittagsstunde im Altenheim St. Elisabeth war dem steitlustigen und umständlichen Querdenker gewidmet, der Anfang des vergangenen Jahrhunderts auf deutschen Bühnen wirkte.
Josef Diller, bekannt für seine unterhaltsamen Lesungen, führte durch die Veranstaltung. Diller berichtete aus dem Leben Valentins, der immer wieder unternehmerische Ideen in die Tat umsetzte und mehrmals damit finanziellen Schiffbruch erlitt. Karl Valentins Bühnenkarriere begann in München, Einladungen nach Berlin und Zürich folgten. Mit dem Dienstmädchen seiner Eltern hatte er zwei Kinder, dann heiratete er sie erst.
Karl Valentin zeichnet sich durch eine besondere Art zu schreiben bzw. Zu sprechen aus: Ein umständlicher Satzbau und seine veränderten Worte "verhunzen" das Deutsch so grotesk, dass ihm noch heute Lacher sicher sind. Die Geschichten und Anekdoten des "Wortzertrümmerers" sind in zahlreichen Büchern gesammelt, als Originalton-Aufnahmen auf CD erhältlich und als Kostproben von Josef Diller zu hören. Das Publikum in St. Elisabeth lauschte Valentin und dessen Bühnenpartnerin Liesel Karlstadt bei Dialogen wie "Vogelkäfig mit Vogel", "Semmelknödel" oder "Buchbinder Wanninger". Lachende Gesichter und Kopfschütteln über Valentins Texte, von Diller vorgelesen, machten bewusst, dass das Leben mit einem Schuss Humor und Selbstironie leichter wird.

 

Bratapfelfest am 21.01.2014 im Altenheim St. Elisabeth

Traditionell wurde auch in diesem Jahr das Bratapfelfest im Altenheim St. Elisabeth gefeiert. An den schön gedeckten Tischen fanden zahlreiche Bewohner, Ehrenamtlichen und Angehörige Platz. Mit einem lustigen Gedicht über die positiven Eigenschaften des Apfels stimmte Frau Krieger von der Beschäftigungstherapie (BT) die Gäste auf das Fest ein. Die Sängerinnen und Sänger des HSV unter der Leitung von Herrn Ehm eröffneten den musikalischen Teil des Nachmittags mit den Liedern "Weißer Winterwald" und "Zwei Spuren im Schnee". Dann wurden herrlich duftende Bratäpfel mit Vanillesoße serviert. Köstlich! Frau Heitkamp (BT) moderierte das Fest beschwingt und leitete gekonnt zwischen den Liedbeiträgen des Chores und Geschichten und Gedichten der BT über. Beim "Schneewalzer" und dem Sitztanz "Schlittenfahrt" kamen die Bewohner und Gäste so richtig in Schwung. Nach dem ersten Teil des Nachmittags, der den Winter zum Thema hatte, folgte nun ein Potpourri aus Schlagern und Schunkelliedern, die die Stimmung zum Brodeln brachte. Mit einem langanhaltenden Applaus und einem herzlichen Dankeschön wurde der Chor des HSV verabschiedet. (Dorothee Krieger)


Hl. drei Könige 2014

...machten auf ihrem Heimweg Station im Altenheim St. Elisabeth e. V. - Besinnliche Stunde mit den Sternsingern (Adolf Lorenz, Hermann Träutlein, Herbert Reisinger und Franz Mahler, am Klavier Hildegard Linke)

Neujahrskonzert 2014

Zum Neujahrskonzert am 2. Januar 2014 freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenheim St. Elisabeth e. V. auf bekannte Schlagermelodien.
Das Saxophon-Duo "Singing Sax" aus Ketsch spielte bekannte Evergreens auf. Sie begannen den Nachmittag mit "Amore Romantica". Zu eingespielter elektronischer Begleitmusik erklangen live Tenor- und Altsaxophon, was ein sehr harmonisches Klangbild ergab. Das Publikum nahm schnell den Rhythmus auf, sang spontan Texte mit, tanzte und wippte auf den Stühlen. Der Wechsel zwischen ruhigen und schwungvolleren Titeln, teils auch mit Gesang (Franz Hauns), erreichte alle Gemüter.
Franz Hauns und Holger Wloch, beide langjährige Musiker des Musikvereins 1929 Ketsch e. V. und seit etwa zehn Jahren zusätzlich als Duo unterwegs, verstanden es, die Zuhörer mitzunehmen auf ihrer "Reise ins Glück". Mit "Blue Hawaii", den "Spanish Eyes" oder "La Paloma" sowie zahlreichen anderen Titeln unterhielten sie ihr aufmerksames Publikum über eine Stunde lang. Die Zeit verging wie im Flug und der Beifall bewies, dass die gespannten Erwartungen übertroffen wurden. Hauns interpretierte zum Abschluss "Amazing Grace" auf berührende Weise und verband dieses Lied mit den besten Wünschen fürs neue Jahr.
Die Veranstaltung zeigte, dass neben Volksliedern und Klassik auch Schlager ihren Platz in dieser Generation haben. Stimmen aus Bewohnern und Angehörigen nach dem "Mitmach-Konzert" bestätigten, dass die gemeinsame Stunde sehr schön gewesen sei und man hoffe, das Duo "Singing Sax" wieder einmal im Haus erleben zu können. (sasch)

   

Advent 2013

Die Adventszeit im Altenheim St. Elisabeth e. V. Hockenheim folgte traditionellen Bräuchen im Familienkreis: Basteln, Singen, Dekorieren, Gesprächsrunden und Vorbereiten der gemeinsamen Weihnachtsfeier.
Das Team der Beschäftigungstherapie lud interessierte Bewohner und Helfer Ende November ein, zusammen Adventskränze, weihnachtliche Gestecke und Wanddekoration zu gestalten. Liebevoll geschmückte Zweige zieren seither die Tische und Gänge des Hauses.
Am 5. und 6. Dezember saßen die Bewohner der einzelnen Stationen um festlich gedeckte Tische bei Stollen, Gebäck und Punsch. Der Nikolaus hatte seinen Besuch angekündigt. Er kam im Gewand mit Mytra und Bischofsstab und sprach davon, wie wichtig der Gedanke des Teilens auch in der heutigen Zeit noch ist. Er legte den Anwesenden nahe, aufmerksam füreinander zu bleiben, zufrieden und dankbar zu sein - auch und gerade im Lebensumfeld eines Pflegeheims. Freude in die Herzen anderer Menschen zu legen beginne mit einem Gruß am Morgen, einem Lächeln, einem lieben Wort bei der Begegnung. Danach verteilte Knecht Ruprecht die Gaben. Musikalisch unterstützt von Phil Heitkamp (Trompete), Gabriele Natalizia und Ulla Walzberg (beide Gitarre) sowie Felizitas Merz (Melodika) verbrachten so Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter eine schöne Feierstunde zum Nikolaustag.
Weitere Gäste des Hauses brachten Melodien und Geschichten mit: am 10.12. der Singkreis des HSV unter Leitung von Joachim Ehm, Schüler einer 8. Klasse der Hartmann-Baumann-Schule mit klassischen Weihnachtsliedern an zwei Vormittagen, eine Gruppe von Sängern der evangelischen Gemeinschaft Hockenheim am 14.12. sowie etwa zehn Schülerinnen und Schüler einer AG der Hartmann-Baumann-Schule, die zusammen mit Bewohnern der Station 1 bastelten, sangen und spielten.
Die gemeinsame Weihnachtsfeier am 19.12. brachte sehr viele Bewohner des Hauses, die Gäste der Tagespflege sowie Mitarbeiter, Angehörige und Ehrenamtliche an die festlich geschmückte Tafel. Im Erdgeschoss versammelten sie sich um den Weihnachtsbaum, sangen miteinander, lauschten kurzen Geschichten und Gedichten und ließen sich von Manfred Wöhr (Geige) und Dieter Klee (Klavier) mit besinnlichen Melodien verzaubern. Yorikke Heitkamp und Dorothee Krieger (Beschäftigungstherapie) führten auf charmante und herzliche Weise durchs Programm. Nach dem innigen "Stille Nacht" ging die Feier zu Ende. Heimleiter Markus Hübl überreichte jedem Bewohner ein kleines Weihnachtsgeschenk, verbunden mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage.
Auch in diesem Jahr hat sich der Posaunenchor Ketsch angekündigt. Die Männer werden am 4. Adventssonntag auf den einzelnen Wohnbereichen weihnachtliche Stimmung verbreiten. An Heilig Abend lÄdt die evangelische Kirche zum Gottesdienst im Haus ein. Hanna und Dieter Tilch bereiten zusammen mit Herbert Reisinger eine besinnliche Stunde nach dem Gottesdienst mit Liedern und Texten zum Fest vor.

Die Kooperation mit der Hartmann-Baumann-Schule wie auch der Theodor-Heuss-Realschule startet nach den Weihnachtsferien wieder und auch die Vorbereitungen für die nächsten Veranstaltungen sind in vollem Gange.

Nach all den Aufregungen werden die letzten Tage des Jahres im Altenheim St. Elisabeth e. V. ruhig ausklingen. Bewohner und Mitarbeiter danken allen ehrenamtlichen Gästen herzlich für deren Engagement, Abwechslung in den Alltag zu bringen und den Menschen im Heim mit ihrem Besuch zu zeigen, dass sie nicht vergessen werden. Man freut sich auf viele neue Begegnungen im Haus und hofft, auch im Jahr 2014 am gesellschaftlichen Leben in Hockenheim teilnehmen zu können. (sasch)

   

Patronatsfest am 18.11.2013
Patronatsfeier im Zeichen der Rose


Im Gedenken an eine Heilige, die für Katholiken wie Protestanten ein Vorbild in Mildtätigkeit, Glaubensstärke und Nächstenliebe darstellt, wird im November der Namenstag zu Ehren von Elisabeth gefeiert. Die Patronin von Thüringen und Hessen wacht unter anderem über Witwen und Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten und Notleidenden sowie über Caritas-Vereinigungen. Auch das Altenheim in der Karlsruher Straße führt ihren Namen im Titel.
Zum Festgottesdienst um 10.30 Uhr fanden sich Heimbewohner, Tagespflegegäste, der Vorstand, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie Gemeindemitglieder ein. Kapelle und Foyer des Altenheims St. Elisabeth e. V. waren bis auf den letzten Platz besetzt. Pfarrer i. R. Ernst Kneis zelebrierte die Eucharistiefeier.
Heimleiter Markus Hübl legte nach seiner Begrüßungsansprache an der Statue der Namenspatronin ein Gebinde aus langstieligen dunkelroten Rosen nieder, während Sandra Schäfer den Gästen das kurze, jedoch sehr bewegende Leben der Heiligen Elisabeth vor Augen führte: Geboren in Ungarn und erzogen auf der Wartburg, heiratete sie 14-jährig den Landgrafen Ludwig von Thüringen, gebar ihm drei Kinder und wurde schon nach sechs Jahren Witwe. Bereits während ihrer Ehe widmete sie sich dem Dienst an den Armen und Kranken. Nach dem Tod ihres Gatten verdrängte ihr Schwager sie mit den Kindern aus der Wartburg. Von da an lebte Elisabeth selbst in Armut. Sie widmete ihr ganzes Tun dem Dienst an den Kranken und Bedürftigen, setzte ihr Witwenvermögen für den Bau eines Hospitals ein und arbeitete selbst darin bis zu ihrem frühen Tod. Im Alter von 24 Jahren erlag Elisabeth am 17. November 1231 völlig entkräftet einer Lungenkrankheit.
Mit Bildern, Gebeten und Liedern gedachte die Festgemeinschaft ihrer Schutzpatronin.
Nach der Feier, die mit dem Lied "Fürstin Elisabeth" zu Ende ging, verteilte Herr Hübl rote Rosen an zwölf anwesende Damen mit dem Vornamen Elisabeth, Else, Elsa, Ilse und anderen Abwandlungen als kleinen Glückwunsch zum Namenstag.
Ganz im Zeichen der Rose war auch wieder die Festtafel eingedeckt, an der sich Bewohner, Gäste und Mitarbeiter zum Abschluss zu einem gemeinsamen Festessen trafen. (sasch)

     

Tag der Begegnung am 15.09.2013
Volles Haus beim Tag der Begegnung im Altenheim St. Elisabeth, Hockenheim


Herbstliches Wetter hielt die vielen Besucher nicht davon ab, der Einladung des Altenheims im Stadtzentrum zu seinem jährlichen Tag der Begegnung zu folgen. Dank der faltbaren Trennwände konnten die vielen helfenden Hände das Erdgeschoss problemlos in einen Festsaal verwandeln.
In seiner Begrüßungsrede am späten Sonntagvormittag stellte Heimleiter Markus Hübl das Tagesprogramm vor und verwies auf die Ausstellung zum Thema Erinnerungskisten, die an die Wanderausstellung der Alzheimergesellschaft Baden-Württemberg Anfang des Jahres anknüpfte. Am Haupteingang Karlsruher Straße standen zwei Tische mit zahlreichen Kisten und Kästchen, gefüllt mit Reiseandenken, Spielzeug, Handarbeitsprodukten, Sammeltellern, Geschirr, alten Fotos, ergänzt um eine etwa 50 cm hohe handgeschnitzten Josefsfigur aus Holz und vielem mehr. Eine Tafel erklärte mit wenigen Worten den Sinn der Erinnerungskisten für den Einzelnen und zeigte Möglichkeiten, wie damit in der Praxis des Heims gearbeitet wird. Betreut von den neuen Mitarbeiterinnen der Abteilung Beschäftigungstherapie, Dorothee Krieger und Yorikke Heitkamp, fanden interessierte Betrachter Ansprache und Anregungen. In der Vitrine am Treppenaufgang können noch etwa drei Wochen lang besondere Erinnerungsstücke von Bewohnern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen bestaunt werden.
Dirigiert von Rudi Hüttler eröffnete der Männerchor der "Liedertafel 1874 e. V." das Fest mit stimmungsvollen Melodien. Aus ihrem breiten Repertoire gaben sie einige Titel zum Besten, darunter den "Spielmann" wie auch "Zeit ist ein Geschenk" und "Mala moja". Im Anschluss daran sang der Kirchenchor "Cäcilia" unter Leitung von Joachim Budde von Liebe und Freundschaft. Extra fürs Fest hatte Sieglinde Rieder aus dem Chor auf die Melodie von "Hejo, spann den Wagen an" einen Vierzeiler gedichtet. Zum Abschluss der musikalischen Einlage lud Budde alle ein, diesen Kanon mitzusingen.
Danach begann das Mittagessen im voll besetzten Saal des Hauses. Schnell bildeten sich an Bonkasse, Essensausgabe und Getränkestand Warteschlangen. Während sich die Gäste mit Schlachtplatte und Getränken versorgten, entstanden viele Gespräche. Während die einen noch ihr Mittagessen verzehrten, gingen andere schon zu Kaffee und Kuchen über. Musikalische Untermalung lieferte Erich Heid am Keyboard, der im Wintergarten seinen Platz gefunden hatte.
Zur Kaffeezeit stellte Sandra Schäfer, neue Leiterin der Abteilung Beschäftigungstherapie, zwei Bewegungstänze mit Bewohnerinnen vor. Bewegung im Sitzen zu Musik ist neben Gesprächsrunden, Gedächtnistraining, Spielen am Tisch und im Stuhlkreis, Bastelstunden, Singen und Vorlesen ein fester Bestandteil der Angebote.
Großes Interesse wurde an der Hausführung gezeigt, die von Heimleiter Markus Hübl durchgeführt wurde. Er zeigte den Besuchern die herbstlich dekorierten Stationen und gewährte Einblick in ein Einzel- und ein Doppelzimmer. Gern informierte er über Heimeinzug, Finanzierung und Personalbesetzung und beantwortete alle gestellten Fragen.
Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms begeisterte Herbert Kögler mit seinem Chor der "Marinekameradschaft 1935 Seydlitz e. V." das Publikum. Mit ihren beschwingten Seemannsliedern, die zum Mitsingen einluden, sorgten sie am Nachmittag für beste Stimmung.
Als sich der Tag der Begegnung seinem Ende neigte, konnte man bei den Organisatoren vielleicht müde, aber frohe und zufriedene Gesichter sehen. Wieder einmal ist es dem Haus gelungen, drei Hockenheimer Chöre zu engagieren, jeder mit ganz eigenem Charakter, aber alle von hervorragender Qualität. Das Essen war den Köchen des Hauses wie immer gelungen und auch die Kuchen, von Freunden, Mitarbeitern und natürlich der Küche des Hauses selbst gebacken, fanden reißenden Absatz. Am schönsten waren die Begegnungen zwischen Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern. Für die ansprechende jahreszeitliche Dekoration hatten in den Tagen vor dem Fest die Mitarbeiter der Beschäftigungstherapie, Qualitätsbeauftragte Susanne Hübl und das Team um die neue Hauswirtschaftsleitung Klaudia Krause gesorgt.
Als gegen Abend die letzten Gäste gingen, konnte man wieder auf einen rundum schönen Tag zurückblicken. Markus Hübl dankte allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: mit ehrenamtlichem Einsatz den vielen Chorsänger für ihren ehrenamtlichen Einsatz wie auch Kuchenbäckern und nicht zuletzt dem engagierten Team des Altenheims. (sasch)

     

Freiluftveranstaltungen, Auftakt der Saison; HSV-Singkreis; Stolpersteine

Die erste Freiluftveranstaltung des Altenheims St. Elisabeth e. V. führte eine Schar von ungefähr 30 Bewohnerinnen und Bewohnern bei einem Spaziergang zur "Seebühne". Etwa zwei Drittel der Ausflügler kamen im Rollstuhl und wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitern geschoben, während die übrigen selbst gelaufen sind. Die Wetterlage war bis zuletzt unsicher, doch Petrus hatte ein Einsehen und ließ keinen Tropfen aus der geschlossenen Wolkendecke.
Zum Auftakt der Saison empfing der Singkreis des HSV die Senioren im Park. Unter Leitung von Joachim Ehm gestalteten sie eine bunte musikalische Stunde. Walzerträume und viele bekannte Titel erklangen, die spontan von den Zuhörern mitgesungen wurden. In einer kleinen Gesangspause las Sandra Schäfer, Mitarbeiterin des Altenheims, eine Geschichte mit dem Titel "Die Antwort des tanzenden Rabbi" vor. Darin ging es um einen jüdischen Gottesmann, der seinem Volk statt Worten Musik und Tanz als Antwort gab. Die Menschen merkten, dass sie durch Gesang und gemeinsames Erleben zu tiefem inneren Frieden kamen und keiner Worte des Rabbis mehr bedurften. Im zweiten Teil des Auftrittes kam sogar noch die Sonne hervor, die allen noch ein Strahlen ins Gesicht zauberte.
Dass Musik auch heute noch eine berührende und beruhigende Wirkung auf Menschen erzielt, konnten alle an diesem Nachmittag bestätigen. Dem Singkreis des HSV wurde mit einem herzlichen Applaus vor Ort mit Kaffee und Kuchen im Altenheim gedankt.
Am nächsten Vormittag bekam das Altenheim schon wieder Besuch - diesmal von fünf Schülerinnen einer 9. Klasse des Gauß-Gymnasiums. Sie hatten sich mit vielen Fragen rund um das Thema "Stolpersteine" auf Gespräche mit Zeitzeugen vorbereitet. Fünf Bewohnerinnen und Bewohner trafen sich in zwei Gruppen mit den Mädchen und erzählten von ihren Erlebnissen aus einer bedrückenden Zeit. Nicht jeder konnte auf Fragen zur Judenverfolgung in Hockenheim Auskunft geben, was jedoch durch weitergehende Erinnerungen rund um Vertreibung, Zerstörung und Erfahrungen als Soldat ausgeglichen werden konnte.
Die Schülerinnen bedankten sich mit einem großen bunten Blumenstrauß bei ihren Gesprächspartnern, der nun den Eingangsbereich des Hauses schmückt.
Dieser Austausch unter den Generationen gefiel beiden Seiten ausnehmend gut. Einmal nach dem eigenen Leben gefragt zu werden, seine Gedanken mit anderen auch zu schwierigen Themen auszutauschen und jungen Leuten etwas für das eigene Leben mitzugeben, ist das, was eine derartige Begegnung von verschiedenen Generationen ausmacht. Außerdem erfahren sich Bewohner eines Altenheimes in einer neuen Rolle: Sie kommen in Kontakt mit der Jugend, betrachten das eigene Leben unter neuen Gesichtspunkten und erhalten das wertvolle Gefühl, noch gefragt und mitten im Leben zu sein. (sasch)

 

Tanzfest, 8. Mai 2013

Die Tanzschule Feil lud zu ihrer zweiten Veranstaltung namens "Tanzcafé" am 7. Mai ein - willkommener Anlass für einige Bewohner des Altenheims St. Elisabeth, sich unter die Gäste zu mischen. Begleitet von den Betreuungskräften Jan Homann und Reinhard Schopp wie auch Angehörigen und ehrenamtlichen Helfern genossen die Seniorinnen und Senioren die tolle Atmosphäre in der Tanzschule, erinnerten sich an alte Zeiten und bewegten sich schwungvoll durch den Saal.
Am 8. Mai schnürten Bewohner und Gäste des Altenheims St. Elisabeth ihre Tanzschuhe und feierten ab 14.30 h das traditionelle Tanzfest im Erdgeschoss. Sylvia Griesbach begrüßte die Anwesenden und startete gleich mit einer Sitztanzgruppe aus zwölf Seniorinnen des Hauses. Der "Mexican Shuffle" begann mit einfachen Bewegungsabläufen. Die folgende "Annenpolka" forderte Koordination von Händen und Füßen zur wechselnden Musik. Schließlich zeigte die Gruppe mit bunten Tüchern, dass auch auf die "Tulpen aus Amsterdam" ein Tänzchen möglich ist.
Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen betrat der Volkstanzkreis des Seniorenwerks Ketsch unter Leitung von Helena Moser die Bühne. 14 Frauen zeigten ihr Können mit einem Tanz aus der "Fledermaus", "Sie tanzt", der "Amerikanischen Promenade" und im "Langsamen Walzer". Mit vielen unterschiedlichen Formationen und Schritten begeisterten sie ihr Publikum. Mit Kennerblick bemerkte eine Bewohnerin anerkennend: "Die Ketscher könne tanze!" Ihren ersten Auftritt im Altenheim haben die Damen des Volkstanzkreises mit Bravour gemeistert.
Die nächsten Gäste waren dem Publikum aus zahlreichen vorangegangenen Veranstaltungen bereits vertraut: Die Tanzgruppe des DRK mit ihrer Leiterin Marianne Freitag betrat die Tanzfläche. Sie begann mit dem "Begrüßungswalzer", der sogleich wieder Schwung ins Haus brachte. Die Frauen zeigten des Weiteren mit viel Freude und Anmut "Jakobs Leiter", den "Tennessy Waltz" und "Halleluja".
Dora Askani gestaltete den gemeinsamen Abschlusskreis aus Tänzerinnen und Bewohnern.
Als Dank wurde allen Mitwirkenden eine Rose überreicht und der Applaus zeigte, dass es ein gelungenes Fest war.
Leider wird die Gruppe um Marianne Freitag aus Altersgründen immer kleiner und die Tanzgruppe sucht neue Mittänzer. Interessierte sind immer willkommen und können sich über die Gruppenleiterin alle Informationen erfragen, Tel. 06205-5301.
Im Altenheim beginnen nun wieder die Spaziergänge in die nähere Umgebung des Hauses. Dabei wird das Team der Beschäftigungstherapie von einem Stamm ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt. Man trifft sich dienstags um 14.30 h im Haus und bekommt einen Bewohner im Rollstuhl oder zu Fuß zugeordnet. Nach dem Ausflug gibt es in geselliger Runde in der Caféteria ab ca. 17 Uhr für alle Helfer die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Neue ehrenamtliche Mitarbeiter sind jederzeit willkommen und können sich im Altenheim melden. E-Mail: bt@st-elisabeth.com oder Telefon 06205-94040. (sasch)

   

Frühlingsfest im "St. Elisabeth"

Das Altenheim St. Elisabeth feierte sein alljährliches Frühlingsfest, doch vom Frühling merkte man nichts, denn es schneite ununterbrochen.
Die Vorstandsfrauen sowie die Laienspielgruppe der Hockenheimer Hausfrauen und der Singkreis des HSV versuchten, mit ihren Liedern und Vorträgen den Frühling in die Herzen der Heimbewohner und ihrer Gäste zu zaubern.
Zunächst begrüßte Sandra Schäfer (Beschäftigungstherapie) alle Heimbewohner, die Gäste der Tagespflege, die ehrenamtlichen Helfer sowie die Hockenheimer Hausfrauen und die Singgruppe des HSV.
Christel Zahn eröffnete die erste Hälfte des Nachmittags. Nach dem Gedicht "Eine kleine Tür hat mein Herz" folgten verschiedene Liedbeiträge. Mit dem gemeinsam gesungenen Volkslied "Wenn alle Brünnlein fließen" und dem Kanon "Es tönen die Lieder" wurden die Anwesenden auf den Frühling eingestellt.
Ein Gstanzl fürs St. Elisabeth (von Gerhard Hoffmann) mit dem Anfang "Hoggene is ä schäni Stadt, juphei di, juphei da" folgte und bald wurde der Refrain fleißig mitgesungen. Alle waren begeistert.
Cobi Stötzner verabschiedete die Hausfrauengruppe im Namen aller Frauen vom Haus. "Jahr für Jahr waren wir für euch da, doch heute war es das letzte Mal". Nach ca. 20 Jahren Mitwirkung beim Frühlingsfest sind auch die Mitwirkenden im Hausfrauenbund ins Alter gekommen.
Nach Kaffee und Obsttorte sang sich der "Singkreis HSV" in die Herzen der Anwesenden.
Auch sie hatten sich mit ihren Liedern auf den Frühling eingestellt und so hoffen alle, dass er auch bald kommt. Unter der Leitung von Joachim Ehm wurden zwölf Lieder gesungen. Teils spontan vom Publikum mitgesungen, teils von den Sängern allein vorgetragen, ertönten bekannte Weisen wie "Im Frühtau zu Berge", "Tulpen aus Amsterdam" und "Mein kleiner grüner Kaktus". Mit "Wochenend und Sonnenschein" und den Zugaben "Mich trägt mein Traum", "Wenn der weiße Flieder" wie auch "Und wieder blühet die Linde" sprachen sie den Anwesenden aus dem Herzen, die sich nach milden Temperaturen und einer blühende Natur sehnen.
Sandra Schäfer dankte abschließend dem Hausfrauenbund für die jahrelange Treue und lud die Frauen ein, hin und wieder im Haus vorbeizusehen oder sich bei einem Spaziergang in die Gruppe einzureihen. Auch der "Singgruppe des HSV" wurde ein großes Dankeschön ausgesprochen. Jeder Mitwirkende erhielt eine Primel und die Bewohnerinnen und Bewohner bedachten alle nochmals mit einem großen Applaus. (gh)


Traditioneller "Schmutziger Donnerstag" im Altenheim mit der kfd Hockheim glänzt mit moderner Technik

Zur Musik "Rock my soul" eroberte der Elferrat der kfd, als Hippie verkleidet schwungvoll den Saal. Kaum hatte Sylvia Griesbach alle Anwesenden im Saal mit dem Gedicht "Maskenball" von Anita Gelb, bei dem das Publikum im Chor mitreimen musste, begrüßt, zog auch schon der Elferrat mit seiner Tanzeinlage die Zuschauer in seinen Bann. Krankheitsbedingt führte überraschend Sabine Oberling als Sitzungspräsidentin mit ihrem fröhlichen Naturell gekonnt durchs Programm und ließ es sich nicht nehmen mit einer Bewohnerin des Altenheimes ein Tänzchen zu wagen. Schon mit der 1. Schunkelrunde brachte Gitarrist Harald Wein, der die Fasnachtsveranstaltung zum 1. Mal begleitete, den ganzen Saal in Bewegung. Die nächste Premiere folgte sogleich. Sylvia Griesbach gelang es nach 26 jähriger Wartezeit zum 1. Mal einem Mann, unter Zustimmung aller Frauen, am "Schmutzigen Donnerstag" die Krawatte abzuschneiden. Ein Bewohner war ihrer Einladung gefolgt und hatte sich eine besonders hübsche Krawatte umgebunden. Für diesen Mut wurde er belohnt indem er zum Cowboy gekürt und dadurch gleich zum Mittelpunkt des Sitztanzes "Ich kenne einen Cowboy" wurde. Mit den Hits "Komm hol das Lasso raus" und "Und dann die Hände zum Himmel" brachte die Sitztanzgruppe alle Bewohner, Tagespflegegäste, Besucher, Ehrenamtliche und Elferrat zum Schwitzen. In der Bütt versuchte Claudia Rapp den beiden Köchen des Altenheimes ein Küsschen abzuluchsen. Doch die beiden hatten längst die Flucht ergriffen. Heldenhaft und doch auch erfreut über seine neue Rolle als Ersatzmann, nahm Betreuungskraft Jan Homann, die sich über ihn ergießende Küsschenflut, unter großem Gelächter entgegen. Kaum waren Bewohner und Gäste mit leckeren Berlinern und Kaffee versorgt, begeisterte Tanzmariechen Lisa-Maria Ramm von den Löwenjägern Mannheim mit ihrem Showtanz. In der Pause hatte Musiker Harald Wein spontan die Kinder zum Fliegerlied auf die Bühne eingeladen und diese zeigten ganz ohne vorheriges Proben ihr Können. Als das kfd-Ballett seinen Reigen mit Kölner Karnevalhits ebenfalls mit dem Fliegerlied abschloss, sprangen die Kinder erneut auf die Bühne und es wurde zur Freude aller ein Mehrgenerationentanz daraus. Zur Stärkung wurde dann von der Hauswirtschaft und den Ehrenamtlichen Bowle aus der hauseigenen Küche gereicht. Mit den bekannten Schlagern "In München steht ein Hofbräuhaus", "Es gibt kein Bier auf Hawai" und dem traditionellen "Rucki Zucki" brachte die Sitztanzgruppe noch einmal alle Anwesenden in Schwung. Die Sitzungspräsidentin Sabine Oberling und ihr Elferrat dankten allen Mitwirkenden mit dem diesjährigen Faschingsorden. Doch der Dank galt auch allen Abteilungen, die für das gute Gelingen des Nachmittags sorgten. Stellvertretend für die jeweiligen Abteilungen nahmen die Orden entgegen:
Susanne Hely (Hauswirtschaft), Susanne Hübl (Pflege), Lilly Propp (Küche), Sandra Schäfer (Aktivierung und Betreuung), Ludwig Hurst (Haustechnik), Erika Geiler (Ehrenamtliche). Das high-light des Nachmittags war jedoch die Schwarzlichtshow der "verrückten Hühner". Heidi Eisinger, Sabrina Hoffmann, Sabine Oberling, Laura und Claudia Rapp ließen die neonfarbigen, Strauß ähnlichen Vögel so spaßig zu flotten Melodien tanzen, dass eine Zugabe zwingend war. Harald Wein begleitete mit seinen Stimmungsliedern das große Finale, eine Polonaise durch den ganzen Saal. Nach zweieinhalb Stunden guter Unterhaltung neigte sich die Fasnachtsveranstaltung im Altenheim St.Elisabeth dem Ende zu. Die Bewohner verließen müde, aber bestens gelaunt das großzügige Foyer, während die Damen der kfd der Einladung zum traditionellen Abendessen folgten. (sg)

     

Jahreszeitliche Gedichte und Geschichten mit Josef Diller und Klaus Gärtner, Februar 2013

Einige Takte Musik erklangen und das Stimmengewirr im Raum brach ab. Senioren lauschten den Klängen eines Streichorchesters und vereinzelt stahl sich ein Lächeln ins Gesicht. Wieder andere schlossen die Augen und ließen sich von den Tönen aus dem Alltag entführen. Vivaldis "Frühling" aus den "Vier Jahreszeiten" stimmte das Publikum im Altenheim St. Elisabeth auf einen Nachmittag mit Josef Diller und Klaus Gärtner ein.
Als die Melodie abbrach und Sandra Schäfer (Beschäftigungstherapie) alle zur Veranstaltung im Haus begrüßte, begann eine kurzweilige Stunde.
Nach dem Geburtstagsständchen für einen Heimbewohner öffnete Josef Diller seinen Koffer. Einzelne Fotografien rund um Hockenheim erschienen an der Wand. Dazu las Diller Gedichte und Kurzgeschichten vor. Thematisch sprachen die ersten Beiträge von Winterfreuden, die den Anwesenden aus dem eigenen Leben durchaus bekannt waren. Schneemann bauen, kalte Winter, Schlittenfahrten, auf verbotenen Seen Schlittschuhlaufen und abends in der warmen Stube Bratäpfel naschen und den selbst erdachten Geschichten des Vaters lauschen - ja, damit konnten die Zuhörer sehr viel anfangen. So schön der tief verschneite Wald aus Hockenheim anzusehen war, die Bewohner waren sich einig, dass es nun reiche mit der eisigen Jahreszeit. Das gemeinsam gesungene "Winter adé" kam von Herzen.
Alte Volkslieder zum Wechsel der Jahreszeiten, dazu freundlicher werdende Fotografien an der Tafel und Worte von Frühlingsboten und Vogelzwitschern weckten erste zarte Frühlingsgefühle. Mit "ah" und "oh" betrachteten die Bewohner die gezeigten Blumen. Jedes gemeinsam gesungene Frühlingslied, unterstützt von Klaus Gärtner am Klavier, veränderte die Stimmung in der Caféteria. Nach dem "Streit der Frühlingsmonate" hatte sich thematisch der Frühling endlich durchgesetzt.
Mit dem abschließenden Frühlingsstimmen-Walzer von Strauß und Ludwig Uhlands Gedicht "Frühling ist's" hatten Josef Diller und Klaus Gärtner ihr Publikum für den Neuanfang in der Natur bereit gemacht. Der Wunsch nach milden Temperaturen, bunten Farben im Beet und einem ordentlichen Frühjahrsputz wurde laut. Ob wohl die Störche wieder ein Nest im Ort beziehen werden?
Die Mischung aus Bildern, gesprochenen Texten und dem gemeinsamen Singen bekannter Weisen kam an diesem Tag besonders an. Mit einem herzlichen "Auf Wiedersehen" dankten die Bewohner für die kurzweilige Lesung und baten um weitere Besuche der Herren im Haus. (sch)


Veranstaltungen im Januar 2013

Das neue Jahr begann im Altenheim St. Elisabeth mit dem Neujahrskonzert am 2. Januar 2013. Walzermelodien von Josef Strauß und Joseph Lanner erklangen im Foyer, hervorragend interpretiert von Sylvia Lemke (Violine) und Almut Riecke (Klavier). Sie begeisterten ihr Publikum, das viel Beifall spendete. Die Mitarbeiterin Sylvia Griesbach überbrückte Pausen mit verschiedenen Neujahrsgedichten. Ein herzlicher Applaus verabschiedete die Musikerinnen in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit dem Wunsch, sie wieder im Haus begrüßen zu dürfen.
Einem traditionell katholischen Brauch folgend machten in der Woche darauf die Sternsinger auf ihrem Heimweg von Bethlehem Rast im Haus. Die Könige Hermann Treutlein, Norbert Hoffmann und Franz Mahler erzählten zusammen mit ihrem Sternträger Herbert Reisinger vom weihnachtlichen Gedanken, vom Licht der Hoffnung und einem Stern, der den Weg weist. Lieder der Sternsinger, begleitet von Gerhard Gärtner am Klavier, Gedichte und Geschichten wie auch gemeinsam mit Bewohnern gesungene Weihnachtslieder gestalteten den Ausklang der Weihnachtszeit im Altenheim. Auf die Tür der hauseigenen Kapelle hinterließen die Weisen die Segensbitte 20*C+M+B*13. Die Buchstaben werden allgemein als als Abkürzung der lateinischen Worte "Christus mansionem benedicat" (= "Christus segne dieses Haus") gedeutet. Sie sollen den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen.
Der Winter machte sich mit Schnee und Eis in der Natur bemerkbar - ein zauberhafter Rahmen für das anstehende Winterfest am 22. Januar. Robert Cerato aus der Pfalz wagte sich über den Rhein und brachte schwungvolle Titel auf seiner Gitarre mit. Gedichte, Witze und Lieder in Pfälzer Mundart lockerten sein Programm auf. Weitere jahreszeitliche Gedichte, vorgetragen von Sylvia Griesbach (Beschäftigungstherapie), verschafften dem Alleinunterhalter eine Verschnaufpause. Stimmungsvolle Titel, teils zum Mitsingen, teils zum Hören und Schunkeln, unterhielten die Bewohner und zahlreichen ehrenamtlichen Helfer aufs Beste. Gerade die Mischung des Repertoires fand große Zustimmung bei den Senioren: "Der Mann war gut!"
Zum Monatsende steht wieder der Quartalsgeburtstag an, bei dem die Geburtstagskinder des vergangenen Quartals geehrt werden.
Auch die erste Veranstaltung im Februar schickt seine Boten voraus. Das Haus bekommt bunte Dekoration für die kommende Fasnachtszeit und den Schmutzigen Donnerstag, der im Haus gefeiert wird.


Buntes Programm im Advent 2012

Nach trüben Tagen im November freute sich ein Jeder, als die Adventszeit vor der Tür stand. So erging es auch den Bewohnern des Altenheims St. Elisabeth. In Gesprächsrunden und spontanen Singkreisen, während der Gymnastikstunde, bei der Dekoration des Hauses, in Geschichten und Gedichten durfte sich der Einzelne an die Zeit erinnern, da er noch für sich und seine Lieben im eigenen Heim sorgte. Sehr interessant war dabei, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten sich in den alten Traditionen und Bräuchen aus der Heimat der Senioren wiederfanden.
Jede Station richtete ihre eigene Adventsfeier aus. Das ermöglichte den Menschen, in geselligen Runden allen Mitbewohnern auf dem eigenen Wohnbereich zu begegnen. Natürlich sorgten kurzweilige Texte und klassische Lieder im Advent, begleitet von ehrenamtlich Musizierenden, für die richtige Stimmung. Frau Merz (Akkordeon), Ulla Walzberg (Gitarre), Herr Natalizia (Gitarre und Gesang) sowie Herr Wöhr (Geige) begleiteten die Feste. Zahlreiche Angehörige feierten kräftig mit und lobten die gute Stimmung im Haus.
Am Tag der Heiligen Barbara folgte man der Tradition und stellte Zweige von Kirschbäumen ins Wasser. Die Spannung ist groß, ob sie an Weihnachten blühen werden. Auch der Heilige Nikolaus zog am 6. Dezember durchs Haus und erzählte aus seinem Leben. Knecht Ruprecht übernahm es, die Nikolausgeschenke zu verteilen und fand für jeden Bewohner bzw. Tagesgast ein persönliches Wort. Die Freude über so viel Herzlichkeit und Wärme stand den Seniorinnen und Senioren ins Gesicht geschrieben. Auch die Worte des Bischofs Nikolaus, der von der Hoffnung und der Nächstenliebe sprach, erreichte die Herzen der Menschen.
Mit der großen Weihnachtsfeier im Erdgeschoss wurde schließlich der Höhepunkt der Feierlichkeiten erreicht. Die Tische waren bis auf den letzten Platz mit Tagespflegegästen, Bewohnern, Angehörigen, Helfern und Mitwirkenden besetzt.
Nach der Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl gestaltete die Abteilung Beschäftigungstherapie den ersten Teil des Nachmittags. Zwei Gedichte und die Geschichte von den "Drei Wünschen" stimmten die Anwesenden auf den Nachmittag ein. Musikalische Begleitung stellte Herr Gärtner am Klavier, unterstützt von Frau Merz und Frau Walzberg sowie dem singenden Publikum. Bei Christstollen und Weihnachtsgebäck gab es dann ausreichend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im zweiten Teil der Feier sang die Marine-Kameradschaft Hockenheim. Die Männer in ihrer Uniform aus blaugestreiften Hemden und weißen Hosen bewiesen mit ihren Titeln, dass auch Seemänner ihre Wünsche und Hoffnungen in das Weihnachtsfest legen. Sogar für den Heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Seefahrer, war ein Lied im Gepäck.
Nach einer kleinen Gesangspause, die Frau Griesbach und einige Bewohner mit einem "Lichtertanz" im Sitzen füllten, erklangen weitere Seemannslieder, die von Wind, Wellen und der Weite der Meere erzählten. Der ganze Saal sang von Herzen mit und jubelnd forderte das Publikum eine um die andere Zugabe des Chores. Schließlich fand das Fest mit der "Stillen Nacht" zu seinem Ende. Heimleiter Hübl dankte allen Mitwirkenden mit einem Präsent und den Helfern im Hintergrund für ihr Engagement. Mit den besten Wünschen für das kommende Weihnachtsfest und einem Geschenk verabschiedete er sich persönlich von jedem Bewohner.
Die kommenden Tage bis zum Jahresende werden noch musikalische Unterhaltung bekommen. Das Haus erwartet den Chor der Hubäcker-Schule Hockenheim sowie den evangelischen Posaunenchor aus Ketsch.
Die Bewohner danken auch den bisher ungenannten Personen, die ihnen wieder viel Freude ins Haus gebracht haben. Im Dezember zählte, neben den Genannten, außerdem der Chor der Freien Evangelischen Gemeinschaft Hockenheim dazu. Hildegard Linke sorgte auf den Klaviertasten ein weiteres Jahr für die musikalische Umrahmung auf den Quartalsgeburtstagsfeiern. Dora Weimer besuchte mehrere Stationsgruppen morgens mit der Gitarre und die ökumenische Singgruppe gestaltete monatlich einen Nachmittag mit den Bewohnern eines Wohnbereiches. Auch im neuen Jahr darf das Altenheim auf die Genannten zählen und dankt herzlich für die bisherige Zusammenarbeit. (sch)

     

Deutsche Lieder und Schlager, 27.11.2012
Live-Musik im Altenheim mit Harald Wein

Der Mann, die Gitarre und das Meer aus gespannten Gesichtern im Publikum. So fing ein Nachmittag im Altenheim St. Elisabeth an.
Harald Wein hatte es sich inmitten seiner kleinen technischen Anlage bereit gesetzt und wurde von Sandra Schäfer (Abteilung Beschäftigungstherapie) im Namen der Bewohner herzlich willkommen geheißen. Nach den Begrüßungsworten erläuterte der Musiker, wie er sich die kommende Stunde vorstellte. Es sollte nicht darum gehen, dem Publikum seine Musikstücken nur vorzusingen. Sein Konzept sah vor, dass die Senioren anhand einer Liste die Titel ansagten, welche dann von allen mitgesungen werden konnten.
Diese Art Konzert war den Bewohnern zunächst neu. Doch schnell setzte sich diese Idee durch und das "Wunschkonzert" schallte durchs ganze Haus. Schlager und Evergreens, Seemannslieder und Volkslieder wie auch Melodien aus geselligen Runden erklangen. Die ausgeteilten Liederbücher reichten nicht für alle, doch das war kein Problem. Wer keinen Text in der Hand hielt, sang auswendig mit.
Ein Blick in Weins Gesicht verriet, dass er sehr viel Spaß an der Musik hatte. Seine Augen blitzten, seine angenehm tiefe Stimme passte sich den Stimmungen der ausgewählten Titel an und sein Lächeln im Gesicht wirkte einfach sehr sympathisch. Die Freude am Musizieren übertrug sich auf alle Anwesenden. Schwungvolle Lieder riefen spontanes Klatschen und Schunkeln hervor, zwei Damen drehten sich im Rhythmus der Musik, andere wiederum tanzten im Sitzen. Melancholisches entführte die Schar der Altenheimbewohner und Helfer in die eigenen Träume und Gedanken.
Harald Wein, der auch im Konzertgitarren-Duo "Black&Wine" spielt, zeigte besonders mit dem Schlager "Über den Wolken" sein Können auf dem Instrument. Seine Finger flitzten über die Saiten, Rhythmenwechsel meisterte er mit links. Da fiel es leicht, auch einfach mal dem Sänger nur zuzuhören, um selbst wieder zu Atem zu kommen.
Die Nachmittagsstunde verflog vielen zu schnell und der allgemeine Wunsch, Herrn Wein erneut im Haus zu erleben, wurde von vielen Seiten geäußert. Wein, der diesen Auftritt auf ehrenamtlicher Basis gestaltete, war sichtlich beeindruckt von der unverfälschten Freude und Begeisterung seines Publikums. Ihm sei es wichtig, das Ehrenamt zu pflegen, denn es gäbe oft nur wenig Menschen, die dazu bereit wären. Umso überraschter war der Musiker, als sich die vermeintlichen Töchter als ehrenamtliche Helferschar des Hauses zu erkennen gaben.
Mit kräftigem Applaus dankten die Bewohner im voll besetzten Foyer des Altenheims für den bunten Strauß von Melodien. Zum Abschied sang Harald Wein den englischen Titel "Halleluja" - perfekter Ausklang einer gelungenen Veranstaltung. (sch)

   

Veranstaltungen November 2012

Der Veranstaltungsreigen im November begann am 7. mit einem Tanzfest im Erdgeschoss vom Altenheim "St. Elisabeth". Nach etwa zweimonatigem Üben in den wöchentlichen Gymnastikstunden führten einige Bewohner mit der Ergotherapeutin S. Griesbach drei Sitztänze vor. Die Gruppe zeigte, mit wie viel Spaß und Schwung die im Haus wohnenden Senioren das Bewegungsangebot nutzen. Nach dem Kaffee bot die Tanzgruppe des DRK mit ihrer Leiterin Marianne Freitag vier Tänze dar. Auch die zweite Gastgruppe, Dora Askani mit der Sitztanzgruppe des Seniorentreffs, brachte mit drei weiteren Sitztänzen Bewegung ins Haus. Die Stimmung im Saal konnte nicht besser sein. Im gemeinsamen Abschlusskreis beendeten Bewohner und Gäste den schönen Nachmittag. Noch am folgenden Tag lobten die Bewohner die Vorführungen und erzählten von Stunden, die im Flug vergingen.
Musik stand auch beim nächsten Termin auf dem Programm: Der Besuch der Vorschulgruppe aus dem Kindergarten "St. Josef" mit ihrem Spiel zu St. Martin am 12. November. Im Anschluss an den wöchentlich stattfindenden katholischen Gottesdienst erstrahlten am späten Vormittag viele bunte, selbstgebastelte Laternen im Foyer. Fröhliche Lieder der Kinder mit Gitarrenbegleitung und die in ein Rollenspiel umgesetzte Legende vom geteilten Mantel verzückten die Senioren. Gemeinsam gesungene Laternenlieder knüpften ein Band zwischen Jung und Alt. Das gesungene "Auf Wiedersehen" mit Bewegung überraschte die Kinder und spontan winkten sie den Senioren zu.
Bereits einen Tag später zeigte Herbert Reisinger, unterstützt von Erich Losert, seinen Mitbewohnern und einigen interessierten Bürgern der Gemeinde, zu welchen Ergebnissen seine Recherche zu den "Alde Hoggemer Werdschafde" geführt hat. Zahlreiche alte Aufnahmen kommentierte der Vortragende frei. Dabei berichtete Herr Reisinger, welche Erinnerungen er beispielsweise mit dem "Steffele" verbindet und was aus den Wirtschaften von einst geworden ist. Die Zuhörer folgten aufmerksam den Worten Reisingers. Zur allgemeinen Auflockerung sang das Publikum zwischendurch gute alte "Kneipenlieder", beispielsweise "Ein Heller und ein Batzen". Nach einer guten Stunde dankten die Bewohner Herrn Reisinger und Herrn Losert für den interessanten Nachmittag.
Ein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden und ehrenamtlich Helfenden, die zum Gelingen dieser Veranstaltungen im Altenheim beigetragen haben. (sch)

     

Patronatsfest zu Ehren der Heiligen Elisabeth, 19.11.012

Anlässlich des Namenstags der Heiligen Elisabeth von Thüringen beging man im Altenheim St. Elisabeth am 19. November wieder feierlich das Patronatsfest.
Zum Festgottesdienst um 10.30 Uhr fanden sich Heimbewohner, Tagespflegegäste, der Vorstand, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie Gemeindemitglieder ein. Kapelle und Foyer des Heims waren bis auf den letzten Platz besetzt. Dekan Jürgen Grabetz und Pfarrer i. R. Ernst Kneis zelebrierten die Eucharistiefeier. Am Ende des Gottesdienstes dankte Jürgen Grabetz allen Mitarbeitern des Hauses, die im Geiste der Heiligen Elisabeth ihren Mitmenschen dienen und bat, seinen Dank an das Pflegepersonal weiter zu vermitteln. Sein Dank galt auch Pfarrer Kneis, der jede Woche ins Altenheim kommt, um mit den Bewohnern die Messe zu feiern sowie Herrn Hoffmann und dem Organisten Herrn Klee, der die Gottesdienste mit gestaltet. Ein herzlicher Applaus der Festgemeinde unterstützte seine Dankesworte.
Heimleiter Markus Hübl legte nach seiner Begrüßungsansprache an der Statue der Namenspatronin ein Gebinde aus roten Rosen nieder, während Sylvia Griesbach die Legende vom Rosenwunder der Heiligen vortrug. Anschließend nahm sie die Anwesenden mittels eines Diavortrages mit auf die Spuren der Hl. Elisabeth. Diese Fotos entstanden vor einigen Jahren bei ihrer Reise durch Thüringen und Hessen und ließen eine Vorstellung entstehen vom mittelalterlichen Leben und von der Landschaft, in der die junge Elisabeth wirkte: Geboren in Ungarn und erzogen auf der Wartburg, heiratete sie 14-jährig den Landgrafen Ludwig von Thüringen, gebar ihm drei Kinder und wurde schon nach sechs Jahren Witwe. Bereits während ihrer Ehe hatte sie sich dem Dienst an den Armen und Kranken gewidmet und unterhalb der Wartburg ein Hospital einrichten lassen. Nach dem Tod ihres Gatten verdrängte ihr Schwager sie mit ihren Kindern aus der Wartburg. Von da an lebte Elisabeth selbst in Armut. Sie widmete ihr ganzes Tun dem Dienst an den Kranken und Bedürftigen, um damit Jesus Christus zu dienen. Drei Jahre vor ihrem Tod siedelte sie nach Marburg über, wo sie ein weiteres Hospital gründete. In diesem verstarb sie selbst am 17. November 1231 völlig entkräftet an einer Lungenkrankheit. Schon vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heiliggesprochen.
Mit Bildern, Gebeten und Liedern gedachte die Festgemeinschaft ihrer Schutzpatronin.
Nach der Feier, die mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" zu Ende ging, verteilte Herr Hübl rote Rosen an alle anwesenden Damen mit dem Vornamen Elisabeth, Else, Elsa und anderen Abwandlungen als kleinen Glückwunsch zum Namenstag.
Zum Abschluss traf man sich der Tradition nach wieder an liebevoll im Zeichen der Rose gedeckten Tischen im Erdgeschoss, um mit einem gemeinsamen Mittagessen daran zu erinnern, wie Elisabeth einst die Armen gespeist hat. (sch)

   

Gustav Schrank las aus seiner Autobiographie, 23.10.2012

Am 23. Oktober 2012 begrüßten Bewohner des Altenheims St. Elisabeth um 16 Uhr den früheren Hockenheimer Oberbürgermeister Gustav Schrank. Dieser stellte seine Autobiografie "Meines Lebens Kreise. Erinnerungen" in einer Lesung vor.
Nach der Begrüßung fand Josef Diller, ehemaliger Leiter der Volkshochschule, ehemaliger Pfarrgemeinderatsvorsitzender und langjähriger Freund und Weggefährte von Gustav Schrank einleitende Worte für das Publikum. Herr Diller wies auf Schranks Verdienste zum Wohle der Hockenheimer Bürger hin. Mit Bildern zur Stadt machte er die Senioren auf die folgende Stunde neugierig. So waren unter anderem Fotografien zur Stadthalle, dem Rathaus sowie ein Blick auf das Altenheim vom Kraichbach aus zu sehen.
Gustav Schrank begann seine Lesung, indem er einige Worte zur Entstehung seiner Memoiren fand. So berichtet er, dass der Gedanke an ein Buch zu seinen Erinnerungen, Erlebnissen und Begegnungen ihn schon länger beschäftigt habe, doch erst mit seiner Pensionierung hätte er die nötige Ruhe und Zeit für den Rückblick gefunden. Im Laufe von 3,5 Jahren entstand sein Werk mit ca. 600 Seiten, das sich nicht nur seinem politischen Wirken widmet, sondern auch sein Leben im Privaten einbindet. Nach einem Vorwort folgen die sieben Kapitel chronologisch dem Leben des Hockenheimers.
Beginnend mit seiner Geburt 1942 im Hockenheimer Krankenhaus schildert er im ersten Kapitel "Die Welt stand in Flammen" seine Eindrücke und Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend. Krieg und Wirtschaftswunderzeit wirkten prägend auf ihn und seine Generation. Besonders in diesem Abschnitt mit familiären Geschichten kann man sich dem Autor nähern. Seine gewählte Textstelle sprach davon, wie er zu seinem Vornamen Gustav kam. Die Bewohner des Altenheims lächelten dabei und dachten wohl an eigene Erinnerungen aus dieser Zeit zurück.
Weiter führte die Lesung zum nächsten Kapitel, das den Namen "Der Rattenfang" trägt. In diesem Teil des Buches erzählt Herr Schrank aus seiner Zeit als Geschäftsführer des Hockenheimrings (1972-1978). Eine amüsante Begebenheit im Motodrom brachte die Senioren zum Lachen, schaffte es doch der Vorlesende, mit Worten und Stimme die Szene von damals in den Raum zu holen.
Die nächsten drei Kapitel beschäftigen sich mit den drei Amtszeiten von jeweils acht Jahren, in denen Gustav Schrank Bürgermeister und Oberbürgermeister der Stadt war. In der Veranstaltung richtete er seinen Blick auf weitere Persönlichkeiten der Stadt, die auch den anwesenden Hockenheimern ein Begriff waren, beispielsweise Johannes Beikirch und Siegfried Vögele, katholische Pfarrer der Gemeinde. Auch der Besuch des Bundeskanzlers Helmut Kohl und die Geschichte zum Eintrag des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Goldene Buch der Stadt sowie die Begegnung mit Paul Alfons Fürst von Metternich-Winneburg (damals Präsident des Automobilclubs von Deutschland, AvD) fand Beachtung.
Der Bau des Altenheims St. Elisabeth gehört ebenfalls in die Amtszeit Schranks, sodass man auch im Buch nachlesen kann, mit welchem Engagement die Hockenheimer Bürger das Bauvorhaben damals unterstützten.
Im weiteren Verlauf zeigte Josef Diller noch einige Fotos, unter anderem eine Luftansicht auf das Gelände der Landesgartenschau, die im Jahr 1991 in Hockenheim Station machen durfte. Gustav Schrank bezeichnet dieses Jahr heute als das "schönste Jahr meiner Amtszeit", durfte er doch Hockenheim von einer ganz anderen Seite präsentieren. Gelder flossen schneller, der Bau der Stadthalle kam zügig voran und das Projekt "Landesgartenschau" sorgte für Renaturierung des Kraichbachs, Ausbau der Infrastruktur und regen Kontakt mit anderen Städten des Landes.
Dass mit Beendigung seiner Zeit als Oberbürgermeister Ruhe um Gustav Schrank einkehrt, hat wohl niemand erwartet. Der Hockenheimer bleibt weiter gesellschaftlich aktiv, weshalb das letzte Kapitel eher ein Ausblick auf das Kommende zu verstehen ist. Wer wissen möchte, was ihn ausmacht, wie er sein Leben und Wirken in und für die Stadt heute sieht und was er sich noch vorgenommen hat, sollte die Autobiografie "Meines Lebens Kreise. Erinnerungen" in die Hand nehmen und selbst nachlesen.
Die große Zahl der Bewohner an diesem Nachmittag dankte nach einer guten Stunde für die interessante Lesung und die Bilder. Mit dem "Badnerlied" und einem Präsent wurden die Gäste verabschiedet. (sch)

   

Erntedankfest und Altennachmittag, Oktober 2012

Anfang Oktober fand das Erntedankfest im Erdgeschoss unseres Hauses statt.
Nach einer musikalischen Einleitung durch Herrn Gärtner begrüßte Herr Hübl alle Gäste und las ein Gedicht zum Thema vor. Ein gemeinsam gesungenes Lied mit musikalischer Begleitung brachte die richtige Stimmung ins Publikum. Danach zeigten die Kinder des Kindergartens St. Maria, wie sie die Welt sehen und welche Früchte jetzt geerntet werden können. Viel Applaus gab es für die kleine Vorführung.
Nach einer Pause, in der es leckeren Zwiebelkuchen und neuen Wein gab, unterhielten sich Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims über eines der wichtigsten Gemüse der Deutschen: die Kartoffel. Geschichten, Rätsel und Gedichte wie auch ein "Kartoffellied" ließen viele Erinnerungen wach werden. Auch andere Gemüse- oder Obstsorten der Saison waren Bestandteil der Gespräche.
Die Ehrenamtliche Frau Merz hatte einen "Ländler" mitgebracht, den sie auf dem Akkordeon spielte. Begeistert schunkelten die Reihen zu ihrem Lied. Ihr ehrenamtliches Engagement für St. Elisabeth brachte sie Anfang des Jahres auf die Idee, Unterricht auf diesem Instrument zu nehmen. Das von ihr vorgetragene Gedicht "Vom schlafenden Apfel" rundete das Fest ab und führte zum Abschluss des Nachmittags.
Mit einem "Nun danket alle Gott" gedachten die Anwesenden aller Dinge, die im Laufe unseres Lebens erfahren dürfen. Besonders wurde allen Mitwirkenden gedankt, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.
Am 18. Oktober folgte das Altenheim St. Elisabeth mit zahlreichen Bewohnern der Einladung zum Altennachmittag in der Stadthalle. Der sonnig-warme Tag mitten im goldenen Oktober machte Lust darauf, nicht nur die Veranstaltung zu besuchen, sondern auch noch einen kleinen Umweg durch die herbstliche Natur zu gehen und die Gerüche und Farben in sich aufzunehmen. Dank der großen Schar von ehrenamtlichen Helfern konnten auch diese Veranstaltung von vielen Bewohnern besucht werden. (sch)

   

Musikalischer Nachmittag, 02.10.2012

Am 2. Oktober 2012 erklangen im Erdgeschoss unseres Hauses viele bekannte Melodien, gespielt von Manfred Wöhr (Geige) und Dieter Klee (Klavier). Mit altbekannten Evergreens begann der musikalische Reigen. Im zweiten Teil des kleinen Konzerts erfreuten uns die Musiker mit bekannten Volksliedern, die von allen begeistert mitgesungen wurden. Zum Abschluss entführten sie das Publikum in die Welt der Klassik und Operette.
Den Bewohnern machte der Nachmittag viel Freude. 90 Minuten vergingen wie im Flug, denn nicht nur die Musik brachte Unterhaltung. Herrn Wöhr gelang es, mit Erklärungen und kleinen Geschichten auf kurzweilige Art durchs Programm zu führen.
Außerdem waren die Herren gern bereit, etwas von sich zu erzählen. Beide verbindet die Liebe zur Musik, wollten jedoch nie damit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Während sich Manfred Wöhr neben weiteren verantwortlichen Positionen 30 Jahre als Rektor der Pestalozzi-Schule einen Namen gemacht hat, fühlte sich Herr Klee in der Elektrik bzw. Elektrotechnik beruflich zuhause.
In der Freizeit gewann bei beiden Herren die Musik mehr und mehr an Gewicht. Herr Klee startete als Kind seine Karriere am Klavier, als junger Erwachsener wandte er sich der Orgel zu. Heute kommt er jede Woche montags in das Altenheim St. Elisabeth und begleitet den katholischen Gottesdienst.
Herr Wöhr ist der Geige sehr verbunden. Er war 40 Jahre Mitglied des Stamitz-Orchesters Mannheim, gründete 2003 das Kammerorchester Hockenheim und ist immer wieder im Altenheim St. Elisabeth zur Freude aller Bewohnerinnen und Bewohner musikalisch zu erleben.
Herrn Wöhr ist bekannt wie gern hier im "St. Elisabeth" musiziert wird und er freut sich, wenn er wieder für die Bewohner spielen darf. Auf diese Worte erntete er viel Zustimmung aus dem Publikum. Und auch das Angebot von Herrn Klee, den Klang der Orgel in der katholischen Kirche Hockenheim bei einer Führung zu erleben, werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheimes St. Elisabeth im Rahmen der Spaziergänge 2013 gern annehmen. (sch)

Manfred Wöhr (Geige) und Dieter Klee (Klavier)

Rückblick Sommerveranstaltungen / Ausflüge 2012

Der Sommer führte unsere Spaziergänger dienstags zu vielen sehenswerten Orten Hockenheims. Mit Getränken, Liedern, Geschichten und Gedichten im Gepäck steuerten wir Ziele an wie Ausstellungen in der Stadthalle oder Stadtbibliothek, wichtige Punkte im Stadtzentrum und immer wieder gern das Landesgartenschaugelände. Gerne wurden die Ausflüge mit einem Picknick kombiniert, was alle Beteiligten sehr erfreute.
Zum Abschluss der Saison besuchte eine Gruppe das Tabakmuseum in der Zehntscheune, was viele Erinnerungen aufkommen ließ. Die Bewohner erzählten den Jüngeren, welche sich aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammensetzen, von ihren Erfahrungen aus der Zigarrenfabrikation.
Unverzichtbar für diese Veranstaltungen im Freien ist der unermüdliche Einsatz der ca. 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus Hockenheim und Umgebung. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung könnten bei weitem nicht so viele Bewohner im Rollstuhl an den Ausflügen teilnehmen. Auch die Betreuung der Senioren während und nach den Ausflügen ist stets vorbildlich.
Dieses Projekt, von Erika Geiler ins Leben gerufen und lange Zeit betreut, wird nun von den anderen Mitarbeiterinnen der Beschäftigungstherapie fortgeführt. Unser aller Dank gilt den Ehrenamtlichen, die viel Zeit und Energie investieren; ohne sie wären viele Veranstaltungen und Ausflüge in der durchgeführten Form nicht möglich. Nicht nur im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten stehen sie uns zur Seite und unterstützen uns bei allen Veranstaltungen im Jahreskreislauf. (sch)

Tag der Begegnung, 16.09.2012

Am 16. September 2012 öffnete das Altenheim St. Elisabeth erneut Tür und Tor, um allen Freunden und Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Hauses zu geben. Heimleiter Markus Hübl gab mit seinen Begrüßungsworten um 10.45 Uhr den Startschuss für das Fest an diesem spätsommerlichen Tag. Im Erdgeschoss des Hauses hatten sich zu dieser Stunde bereits zahlreiche Gäste eingefunden, darunter auch etwa 30 Bewohner mit Angehörigen wie auch ehrenamtliche Mitarbeiter.
Mit musikalischen Darbietungen am Vormittag durch die "Liedertafel" Hockenheim und den Kirchenchor "Cäcilia" und am Nachmittag mit dem AGV Belcanto ließen sich die Besucher musikalisch begleiten. Neben klassischen Volksliedern erklangen Lieder zu Liebe und Freundschaft, Wein und der Lust am Leben. Außerdem sorgte der Alleinunterhalter Herr Heit für die musikalische Umrahmung.
Der Duft des Mittagessens ließ das Wasser im Mund zusammenlaufen. Den alten Traditionen folgend gab es eine reichhaltige Schlachtplatte sowie Wellfleisch, Bratwurst, Leberknödel, jeweils mit Kartoffelbrei und Sauerkraut und als Alternativessen Schnitzel mit Pommes oder Kartoffelsalat. Die Besucher lobten die gute Küche, was das Küchenteam natürlich sehr freute. Auch das reichhaltige Kuchenbuffet fand bald seinen Zuspruch. Leckere Sahnetorten, Obstkuchen der Saison und Klassiker wie Käsekuchen oder Linzertorte - teilweise aus der hauseigenen Produktion- erschwerten die Auswahl.
Hausführungen mit Hr. Hübl fanden um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr statt. Mit einer Sitztanzeinlage stellte Frau Griesbach um 15 Uhr den Bereich der Beschäftigung vor und lud alle Gäste und Angehörigen ein mitzumachen, diese ließen sich nicht lange bitten und machten gleich mal mit.
Pausen im offiziellen Programm nutzten viele Besucher, um sich die Ausstellung in der Kapelle anzusehen. Viele Dinge aus der "guten alten Zeit" (Geschirr, Utensilien aus dem Haushalt, alte Kameras usw.) waren zu bestaunen. Den Gästen wurde im eigenen Erleben bewusst, dass ein noch so kleiner Gegenstand Erinnerungen an längst vergessene Zeiten wachrufen kann. Damit konnten wir auch Verständnis und Interesse für die Arbeit der Beschäftigungstherapie und den Alltagsbegleitern im Hause wecken.
Das diesjährige Preisrätsel bezog sich auf die Vielzahl von alten Radiogeräten, einer freundlichen Leihgabe von Herrn Winfried Kappler aus Waldsee. Auch ihm ein großes Dankeschön!
Zum Abschluss wurde das Preisrätsel aufgelöst und die Gewinner gezogen. Es gab drei Gutscheine aus Hockenheimer Geschäften zu gewinnen.
Allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Musikanten danken wir sehr herzlich für ihren Beitrag zu diesem tollen Fest. Ohne dieses Engagement wäre es nicht möglich, in diesem Rahmen miteinander zu feiern. (sch)

  Küchenleiter Guido Richter bei der Essensausgabe mit Gästen   AGV-Belcanto   Sitztanz mit Bewohnern und Gästen

Tag der Begegnung, 16.09.2012

Altenheim St. Elisabeth: Tag der Begegnung bringt Bewohner und Gäste bei Musik, Sitztanz, Ausstellung und Speisen zusammen / Spätsommerwetter sorgt für Andrang
Röhrenradios sorgen für Gesprächsstoff
HOCKENHEIM Ein Wiedersehen mit Erinnerungsstücken aus der Vergangenheit ermöglichte das Altenheim St. Elisabeth beim Tag der Begegnung am Sonntag. In einem abgetrennten Teil der Kapelle bot das Haus eine kleine Ausstellung mit alten Röhrenradios, Kameras, Kaffeemühlen, Butterstampfern und Geschirr, aber auch Inflationsgeld. Die Gegenstände, die im Gebrauch waren, als viele der Heimbewohner noch Kinder oder Jugendliche waren, regten zu vielen Gesprächen an - wie auch sonst der Tag der Begegnung seinem Namen gerecht wurde.
Heimleiter Markus Hübl kennt die Wirkung, die solche technischen Zeitzeugen haben, schon: "Mit so einem Gegenstand wie einem Waschbrett kann man eine ganze Therapiestunde gestalten", beschreibt er die Erfahrung der Mitarbeiter aus der Arbeit mit Demenzerkrankten. Die "Biografiearbeit" erreiche diese Gruppe und rege ihr Langzeitgedächtnis an.
Haus-Führungen "ausgebucht" Auf reges Interesse stießen aber nicht nur Objekte aus der Vergangenheit, sondern auch Aktuelles. So waren die beiden Führungen, die Markus Hübl und seine Frau Susanne Qualitätsbeauftragte des Hauses, nachmittags anboten, ausgebucht.
Gut 45 Minuten dauerten die Rundgänge, die die wichtigsten Einrichtungen des Hauses vorstellten: Einzel- und Doppelzimmer, Pflegebad sowie die Räume zur Aktivierung und Betreuung. "Viele Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, für sich oder ihre Angehörigen einen Eindruck vom Haus zu bekommen und vereinbaren einen Gesprächstermin", berichtet Markus Hübl.
Alle 103 stationären Plätze belegt Freie Kapazitäten hat das Altenheim allerdings aktuell nicht: "Unsere 103 stationären Plätze sind voll belegt", erklärt der Heimleiter. Zusätzlich gibt es in St. Elisabeth zwölf Plätze für Tagespflege von Montag bis Freitag. Gut nachgefragt sei auch die Arbeit der Demenzbetreuungskräfte, die ausschließlich gezielte Angebote für diese Bewohner machten.
85 Teilnehmer zählten Hübl und sein Team beim Preisrätsel, 59 wussten die richtigen Antworten - unter anderem, dass der öffentliche Rundfunk 1923 begann und das erste Transistorradio 1953 auf den Markt kam. Doch es gab auch ausschließlich entspannende Angebote beim Tag der Begegnung: Der Kirchenchor "Cäcilia" und die Liedertafel sowie erstmals der AGV Belcanto unterhielten mit Gesang, die Bewohner zeigten Sitztänze, bei denen die Gäste mitmachen durften - aber nicht mussten. Frisches Wellfleisch und Schlachtplatte rangierten in der Gunst der Besucher über den alternativ angebotenen Schnitzeln, Kaffee und Kuchen waren bei spätsom-merlichem Sonnenschein sehr beliebt. Dass am Sonntag sehr viele Bewohner lange mitfeierten, freute Markus Hübl und seine Mitarbeiter besonders. (mm)


Hockenheimer Tageszeitung vom 18.09.2012

Projekttag der "Gaußianer" im Altenheim St. Elisabeth, 23.07.2012

Am Montag, 23. Juli erlebten die Gaußianer ein Stück Altenheim bei ihrem Besuch im Altenheim St. Elisabeth anlässlich des Projekttages.
Die Schülerinnen und Schüler hatten vielfältige Aufgaben. Unter Regie der Elternbeirätin Alexandra Rupp reinigte die Klasse 9a z.B. die Rollstühle andere Schülerinnen und Schüler gingen mit Bewohnern spazieren oder spielten gemeinsam Mensch-ärgere-Dich-nicht.
Der Höhepunkt des Aktionstages war natürlich der Auftritt der Bläserklasse der 5b, die unter Regie des Musiklehrers Bernhard Sommer u.a. bekannte Volkslieder spielten. Wie Musiklehrer Sommer berichtet spielen die Schüler erst seit 9 Monaten ein Instrument. Die begeisterten Bewohner des Altenheims konnten es fast nicht glauben, dass nach so kurzer Zeit so ein gelungenes Programm aufgestellt werden kann.
Die Dankbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ist den Schülern gewiss und der Auftritt wurde durch einen reichen Beifall belohnt; wie sagte Musiklehrer Sommer "der Dank eines Künstlers liegt im Applaus".
Die Bewohner freuen sich alle auch eine Wiederholung des Aktionstages, der auch den Schülern einen Einblick in das Leben in einem Alten- und Pflegeheim bietet. (mh)

Picknick-Stimmung mit Imbiss und Musik auch ohne Sonnenschein

St. Elisabeth: Heimbewohner trotzen dem Wetter und feiern kurzerhand im Foyer / Großes Buffet hält allerhand Gaumenfreuden für die Senioren parat
Im Altenheim St. Elisabeth ist man stets um abwechslungsreiche Tage für die Heimbewohner bemüht. So geben sich die Ehrenamtlichen um Erika Geiler jeden Dienstag Mühe, zu einem angenehmen Nachmittag beizutragen. Das große Team der Rollstuhlschieber ist bei den Heimbewohnern immer gern gesehen.
So wurde diesmal zum Picknick eingeladen. Wenn auch die Sonne nicht ihr schönstes Gesicht zeigte und das Fest kurzerhand ins Foyer verlegt werden musste, so gab es doch freundliche und erwartungsvolle Mienen bei den über 20 Gästen.
Alle Ehrenamtlichen hatten für ein abwechslungsreiches Buffet gesorgt, das eine Augenweide darstellte und wahren Genuss versprach. Von deftigen Happen wie Fleischspießen, Lachsbroten, Frühlingsröllchen, Tomaten-Käse-Spießen bis zu verschiedenen Gebäckarten zum Nachtisch, alles selbst zubereitet, samt Kaffee und Tee, reichte die Auswahl. Nach der Begrüßung der Gäste und einem gemeinsam gesungenen Lied durften sich die Heimbewohner ihre Leckerbissen aussuchen, die von der jeweiligen "Köchin" vorgestellt worden waren.
Stimmungsvolle Liedeinlagen
Aber auch das musikalische Programm kam nicht zu kurz. Zwei der Ehrenamtlichen hatten sich einigeszur Unterhaltung ausgedacht. Lustige Lieder, eifrig von allen mitgesungen und begleitet von Gitarre und Melodica, ertönten im Foyer. Zum Teil konnten die Heimbewohner noch mit mitgebrachten Rhythmusinstrumenten zu einem fetzigen Gesamtklang beitragen. Selbst beim "Kleinen grünen Kaktus" stimmten die Besucher ein. Auch muntere Gedichte und erheiternde Kurzgeschichten brachten die Gäste zum Schmunzeln. "Das ist aber ein Leben", meinte ein das Heim besuchender Arzt mit Blick auf die bunte Festtafel und die lustige Gesellschaft lachend.
Nachdem die Sonne doch mit warmen Strahlen ins Freie lockte, war noch ein kurzer Spaziergang in den Stiegwiesenpark mit der Rollstuhl-Karawane möglich. So hatte das Picknick allen wieder viel Freude gemacht und den Heimbewohnern verdeutlicht, dass für sie auf liebevolle Weise gesorgt wird. (fm)


Hockenheimer Tageszeitung vom 20.07.2012

Grillfest, 03.07.2012

Filmhits mit viel Kreativität umgesetzt
Pestalozzischule: Zirkus Plozzi gibt Vorstellung im Altenheim St. Elisabeth / Kinder verzaubern Senioren
Der Kinderzirkus Plozzi der Pestalozzi-Grundschule (Schüler der 3.und 4. Klassen) bereicherte das Sommerfest im Altenheim St. Elisabeth. Niklas Ruffler begrüßte die Zuschauer mit einem Tusch auf der Trompete und Theresa Pappenberger kündigte die Vorstellung an. Die Aufführung präsentierte Filmmusik von gestern bis heute.
Zunächst zeigte die Einrad-Gruppe ihr Können. Zur Musik von "E.T." fuhr Beate Schrepp auf dem Einrad mit Körbchen und E.T. darin durch die Manege. Es folgten Julia Seip, Vituntha Vijayakumar, Emma Grein, Vivien Weixler, Viktoria Fel und Melina Auer, die Sterne, Kasten und viele weitere Figuren zeigten.
Temporeiche Auftritte
James Bond war der Filmfavorit der Diabolo-Gruppe. Niklas Ruffler, David Brenzinger, Samuel Zizmann, Peer Rudloff und Milio Beinlich zeigten nach der typischen Bond-Pose Tricks und hohe Würfe.
Celina Huber und Lea Berger gestalteten eine Tellernummer zum Film "Ratatouille". Als Koch und Maus jagten sie durch das Publikum. Danach wurden die Teller auf Stöcken balanciert, in die Luft geworfen und gefangen.
Als Charlie Chaplin erschienen Jula Schiffmann und Peer Rudloff mit passendem Outfit auf der Bühne. Zu lustiger Musik jonglierten sie große Wasserbälle durch die Luft. Zu "Titanic" übernahmen Emilia Pflaumbaum, Amelie Thier, Jule Rosenberger, Tamara Lino-Bräumer, Laurine Müller und Meryem Duran als Matrosen das Kommando. Ihre rasante Akrobatik und die schwierigen Pyramiden waren beeindruckend. Die "Titanic"-Pose wurde als akrobatischer Höhepunkt eingebaut.
Die "Tanzsäcke"marschierten zur Musik von "Star Wars" durch die Reihen der Zuschauer. Theresa Pappenberger, Leila Mangonaux, Viruntha Vijayakumar und Celina Huber kämpften mit Leuchtschwertern und boten ungewöhnliche Figuren und Akrobatik.
"Fluch der Karibik" war der nächste Programmpunkt. Als Piraten verkleidet wirbelten Jule Rosenberger, Laurine Müller, Tamara Lino-Bräumer, Amelie Thier, Meryem Duran und Samuel Zizmann ihre Poi durch die Luft und boten dem Publikum einen bunten und temporeichen Auftritt.
Anschließend zog Vivien Weixler - vollständig im Morphsuit verhüllt - als Schlangenmensch zur Musik von "Herr der Ringe" das Publikum in ihren Bann. Emilia Pflaumbaum und Lina Kassi jonglierten zur Musik von "Die fabelhafte Welt der Amélie" mit bunten Tüchern. Farblich abgestimmt und variationsreich dargeboten, verzauberte diese Jonglage das Publikum.
Glamouröser Abschluss
Einen glamourösen Abschluss boten die Artisten auf den großen Laufkugeln. Wie Mary Poppins schwebten Theresa Pappenberger und Elisabeth Zavodny in langen Kleidern mit Schirm und Fächer durch das Publikum. Zu "Chim chim cheree" kamen Beate Schrepp, Annika Hoffmann, Julia Seip und Leila Mangonaux dazu und zeigten, dass auf der Kugel von Jonglieren bis Seilspringen fast alles möglich ist.
Die Idee, die Nummern nicht anzukündigen, sondern das Thema durch Filmplakate und passende Filmmusik vorzustellen, zeichnete diese Vorstellung aus und wurde von den Bewohnern und Gästen mit viel Beifall belohnt. Für die Organisation und Betreuung der Kinder waren Heike Fabry und Christiane Machurich verantwortlich sowie Stefan Weik für die Musik. (zg)


Hockenheimer Tageszeitung vom 14.07.2012

Schmutziger Donnerstag, 16.02.2012

Kapitänin Ulrike Daebel und ihre Crew von der Katholischen Frauengemeinschaft (Kfd) luden Bewohner und Gäste des Altenheims St. Elisabeth am "Schmutzigen Donnerstag" ein zu einer ausgelassenen Fahrt auf ihrem Narrenschiff. "Nimm mich mit Käpitän auf die Reise" hieß es gleich nach dem Einzug der Elferrätinnen. Bevor sie sich auf der Bühne niederließen, zeigten sie in ihren schmucken Matrosenanzügen gleich einen schwungvollen Showtanz, der den Saal mitriss. Nach den Begrüßungen durch Ulrike Daebel und durch Heimleiter Markus Hübl sollte es gleich schwungvoll weitergehen. Hilde Förster, die die Veranstaltung musikalisch am Klavier und mit dem Akkordeon begleitete, lud zur ersten Schunkelrunde ein, Sylvia Griesbach danach zur ersten Sitztanzrunde.
Nach so viel Aktion wareine Stärkung herzlich willkommen. Mit Unterstützung der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer waren bald alle im gut besetzten Saal mit Kaffee und Berlinern versorgt und ließen es sich schmecken.
Die elegant gekleidete Dame, die danach die Bütt betrat und von ihren Erlebnissen auf einem Kreuzfahrtschiff berichtete, entpuppte sich als Elferratsmitglied Claudia Rapp, die es jedes Jahr wieder versteht, auch das ältere Publikum mit ihren Wortbeiträgen mitzureißen.
Weiter ging es mit einer weiteren Schunkelrunde und weiteren Sitztänzen zu wohlbekannten Karnevalsliedern. Dem Kaffee folgte Bowle für alle und mit vielen "Ahoi"- Rufen setzte das Narrenschiff seine volle Fahrt fort.
Die erste Rakete des Nachmittags verdiente sich Lisa Maria Ramm von Feuerio Mannheim, die mit ihrem fulminanten Gardetanz manchem den Atem stocken ließ. Schon zum zwölften Mal tanzte sie in diesem Jahr für die Bewohner des Altenheims und alle waren begeistert von der Meisterschaft und Akrobatik ihrer Darbietung.
Was wäre ein Schmutziger Donnerstag im St. Elisabeth ohne den neuesten Tratsch aus dem Hause Hübl? Claudia Rapp hatte wohl das Jahr über wieder ihre Spione ausgesandt, um den Heimbewohnern einiges aus dem Privatleben ihres Heimleiters ausplaudern zu können. Im leuchtend roten Papageienkostüm berichtete sie über die Probleme des Heimchefs mit seiner Vogelvoliere und andere Vorkommnisse. Damit seine Heimwerkerbemühungen künftig unfallfrei vonstatten gehen, bekam Markus Hübl von ihr einen "Bob der Baumeister"- Helm überreicht und für den Hübel'schen Hund gab es vier Babyschuhe als Schutz vor dem Streusalz.
Lioba Scheurer und Karola Kühnle wussten als Bänkelduett wieder viel über Gott und die Welt und vor allen Dingen über das Geschehen im katholischen Pfarrhaus zu berichten. Dass dies ihr letzter Auftritt als Bänkelsänger gewesen sein soll, wollten alle Anwesenden noch nicht so recht glauben. Noch hofft man, dass die Schwestern im nächsten Jahr wenigstens ein paar Kurznachrichten für die Senioren des Altenheims zu Gehör bringen werden.
Als letzten Höhepunkt des närrischen Nachmittags präsentierten die Damen des Elferrates den "Strumpfhosentanz, bei dem sich sich die Beine zweier Tänzerinnen sich jeweils eine lange Herrenunterhose teilen mussten. Bei diesem Tanz wusste man nicht, was lustiger anzuschauen war- die erfolgreichen Bemühungen , nicht aus dem Takt zu kommen von vorne besehen oder die Rückansichten der tanzenden Damen.
Nach zwei Stunden Heiterkeit endete der Schmutzige Donnerstag im Altenheim mit der Auszugspolonaise des Elferrates, nachdem man sich versprochen hatte, auch im nächsten Jahr wieder zusammen so ausgelassen zu feiern. (ag)

           

St. Elisabeth: Ehrung langjähriger MitarbeiterInnen anlässlich der Jahresanfangsfeier

Jährlich findet im Altenheim St. Elisabeth eine Jahresanfangsfeier statt, bei der alle MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche gerne teilnehmen. So fanden sich auch dieses Jahr wieder ca. 115 Personen in den schön geschmückten Räumlichkeiten des Altenheimes ein, um einen gemeinsamen Abend unter dem Ländermotto Ungarn zu feiern.
Im Rahmen seiner Ansprache ehrte Heimleiter Markus Hübl diejenigen Mitarbeiter, die seit 25 Jahren im Altenheim arbeiten und somit seit Eröffnung des Hauses dort tätig sind. Des Weiteren wurden diejenigen geehrte, die seit 20 oder 10 Jahren im Altenheim arbeiten.
Unser Bild zeigt von links nach rechts:
Heimleiter Markus Hübl, Olga Dudewitsch (10 Jahre Wäscherei), Liane Stohner (25 Jahre Küche), Sylvia Griesbach (25 Jahre Beschäftigungstherapie), Kornelia Andel (25 Jahre Hauswirtschaft), Ludwig Hurst (25 Jahre Hausmeister), Martina Kaube (25 Jahre Verwaltung), Hannelore Biedermann (20 Jahre Verwaltung), Eden Klimesch (25 Jahre Pflege), Heike Florian-Schaaf (20 Jahre Pflege).
Ein anderes Jubiläum, das so nicht alltäglich ist, hatte Herr Robert Becker zu feiern, der seit Anbeginn des Altenheimvereins im Jahre 1986 engagiert dem Vorstand angehört. Heimleiter Hübl ehrte "seinen Vorstand" und überreichte ihm ein Weinpräsent verbunden mit der Hoffnung, dass Herr Becker noch viele weitere Jahre dem Vorstand angehört (siehe Bild).
Eine Verabschiedung in den Ruhestand wurde an diesem Abend von allen Anwesenden sehr bedauert, Frau Geiler, die langjährige Mitarbeiterin der Beschäftigungstherapie verlässt das Haus zum 31.01.2012. Hübl dankte Ihr für ihr stetes weit überdurchschnittliches Engagement und freut sich, dass Frau Geiler auch weiter dem Haus verbunden bleibt. Auf unserem Bild überreicht Heimleiter Hübl ihr ein Abschiedspräsent sowie einen Blumenstrauß.
Hübl dankte Allen für ihre nicht immer einfache Arbeit verbunden mit der Hoffnung auf viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit und alle Anwesenden ließen sich das hervorragende Essen schmecken, das Küchenleiter Guido Richter mit seinem Team gezaubert hatte. (zg)

Bewohner feierten zusammen Weihnacht, Dez. 2012

Ein Höhepunkt der Advents- und Weihnachtszeit ist im Altenheim St. Elisabeth jedes Jahr die große Weihnachtsfeier der Bewohner aller Stationen und der Tagespflegegäste. Auch dieses Jahr konnten sie sich an einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm erfreuen. Gerhard Gärtner sorgte am Klavier für die musikalische Umrahmung und die Begleitung beim gemeinsamen Singen. Zu ihm gesellten sich Ulla Walzberg mit der Gitarre und Felicitas Merz mit der Melodika. Theresia Hildinger sang, am Klavier begleitet von Dieter Klee, das "Ave verum" und "Maria durch den Dornwald ging" als Soli. Mit dem feierlichen Andachtsjodler beendete Familie Stohner (Kurt und Maria Stohner, Angela Haas, Christa Reisinger) die "Bergweihnacht", ihren Beitrag aus alpenländischen Liedern, Instrumentalstücken und Texten, mit dem sie nach dem Kaffeetrinken mit Plätzchen und Stollen den zweiten Teil der Feier gestalteten. Mit den gemeinsam gesungenen Liedern "Oh du fröhliche" und "Stille Nacht" endete die Veranstaltung. Mit den besten Wünsche für das kommende Weihnachtsfest und einem Präsent verabschiedete sich Heimleiter Markus Hübl persönlich von jedem Bewohner. (ag)

   

Dichtes Herbst- und Adventsprogramm mit vielen Höhepunkten im St. Elisabeth, Okt./Nov./Dez. 2011

Mit dem beliebten gemeinsamen Liedersingen mit den aktiven Senioren der Liedertafel endeten die diesjährigen Herbstveranstaltungen im Altenheim St. Elisabeth. Die Monate Oktober und November waren wieder angefüllt mit einem reichhaltigen Programm, zu dem sich viele Gäste im Heim einfanden, um die Veranstaltungen mit zu gestalten. So war zum Erntedankfest die Volkstanzgruppe Frauenweiler zu Gast (wir berichteten), Dieter Klee (Klavier) und Manfred Wöhr (Geige) bereiteten einen stimmungsvollen Nachmittag mit Wiener Melodien und Liedern zum Mitsingen und die DJK- Tanzgruppe mit Marianne Freitag sowie die Ökumenische Seniorengruppe mit Dora Askani bereicherten wieder das traditionelle Herbst- Tanzfest mit ihren Vorführungen. Die Kinder des kath. Kindergartens St. Josef veranstalteten zur Freude der Bewohner an St. Martin einen Laternenumzug durch alle Wohnbereiche des Heims und das Reilinger Ehepaar Bickle lud an einem Nachmittag zu einer anschaulichen Reise in die Vergangenheit ein, wobei es um das Thema Brot ging.
Dank der Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer konnte eine große Bewohnergruppe auch dieses Jahr wieder der Einladung von Oberbürgermeister Gummer zum Seniorennachmittag in der Stadthalle folgen.
Zum Gedenken an die Namenspatronin des Altenheims, der Hl. Elisabeth von Thüringen, begingen Bewohner, Tagespflegegäste, Vorstand und Mitarbeiter zusammen das Patronatsfest mit Gottesdienst in der Heimkapelle, Diavortrag, Blumenniederlegung und gemeinsamem Mittagessen.
Doch nicht nur zu den großen Veranstaltungen durfte man mitwirkende Gäste begrüßen. Hildegard Linke sorgte mit ihrem Klavierspiel wie immer für die musikalische Umrahmung der gemeinsamen Feier für die Geburtstagskinder eines Quartals, Dora Weimer besuchte mehrere Stationsgruppen morgens mit der Gitarre und die ökumenische Singgruppe gestaltete wieder jeden Monat einen Nachmittag mit den Bewohnern eines Wohnbereiches.
Die Veranstaltungen im Advent werden wieder ganz der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest gewidmet sein. Im familiären Rahmen der einzelnen Wohngruppen wird es jeweils eine Adventsfeier geben und selbstverständlich hat sich auch in diesem Jahr wieder der Nikolaus zu einem ausgiebigen Hausbesuch angemeldet. Einen eindrucksvollen Auftakt setzte der katholische Kirchenchor Cäcilia mit Liedern und Texten zum Advent, von der Verkündigung bis zur Herbergssuche. Gerhard Gärtner hatte das Programm inhaltlich vorbereitet und ein Liederheft gestaltet, sodass jeder Anwesende mitsingen konnte. Franz Schießel illustrierte mit Lichtbildern die einzelnen Abschnitte. Norma Gärtner begleitete die Lieder auf der Orgel.
Bevor das Adventsprogramm mit der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Senioren, Tagespflegegäste und Mitarbeiter seinen Höhepunkt erreichen wird, dürfen sich die Senioren noch auf mehrere Darbietungen freuen. So wollen die Kinder der evangelischen Gemeinschaft ein kleines Musical aufführen und der Ketscher Posaunenchor wird wieder beim Kurrendeblasen am 3. Advent im Altenheim Station machen.
"Zwischen den Jahren" hat sich als letzter Höhepunkt des diesjährigen Veranstaltungsprogramms die Jugend- Stadtkapelle zu einem vorgezogenen Neujahrskonzert angesagt.
Dank des Engagements so vieler ehrenamtlicher Mitwirkender ist das Altenheim St. Elisabeth, das genau vor 25 Jahren, am 1. Dezember 1986 die ersten Bewohner aufnahm, von seiner Eröffnung an bis heute ein Ort des lebendigen Austauschs der Generationen. (ag)

25jähriges Jubiläum, 18.09.2011

Tag der Begegnung zum 25-jährigen Bestehen des Altenheims im Herzen der Rennstadt / Ein Vierteljahrhundert gelebte Caritas
"Hier geht es um die Würde des Menschen"
Einen bunten Blumenstrauß überreichte der Kirchchor den Bewohnern und Besuchern von St. Elisabeth, als er rechtzeitig zur Mittagessenszeit ein "Zuvor so lasst uns grüßen" anstimmte. Ein Gruß, der den Menschen, die sich im Altenheim versammelt hatten, um gemeinsam den 25. Geburtstag des Hauses zu feiern, gefiel.
"Der Bau zeigt, wie wichtig uns unsere älteren Mitbürger waren und noch immer sind", betonte Bürgermeister Werner Zimmermann nach dem kleinen Sektempfang für alle Gäste, "denn immerhin haben wir in Hockenheim rund 900 Einwohner zwischen 80 und 90 Jahren, 151 bis 99 Jahren und fünf Hockenheimer und Hockenheimerinnen sind älter als 100 Jahre."
Sonne im Herzen der Bewohner
Das Leben in einem Heim sichere ihnen die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstständigkeit sowie -bestimmung. Besonders froh stimme es ihn daher, dass "in St. Elisabeth es viel Sonne und Farbe gibt - und damit meine ich nicht nur die hellen freundlichen Räume, sondern auch die Sonne im Herzen der Bewohner und Mitarbeiter." Wie sehr das Haus in das Leben der Stadt eingebunden sei, könne man auch am Engagement der Vereine bemessen, die in 25 Jahren unentwegt das Haus unterstützten, sei es durch Veranstaltungen oder Auftritte.
Ein herzliches Willkommen entbot auch Markus Hübl. Der Heimleiter ließ die Geschichte des Hauses Revue passieren, erinnerte an den Bau und jenen Tag im Dezember 1986, als die ersten Bewohner Einzug hielten. Seither gab es viele schöne Tage in diesem Haus und löbliche Auszeichnungen vom Caritasverbandder Erzdiözese Freiburg für die Leistungen der Mitarbeiter. Damit unterstrich er auch das Fundament der Arbeit in St. Elisabeth, wie sie auch Pfarrer Jürgen Grabetz bereits in seiner Predigt am Morgen beschrieben hatte. "Die gelebte Caritas", so seine Botschaft, "ist mit der Liturgie und der Verkündigung Stützpfeiler unserer Religion." Vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Gottesdienstes erinnerte er an 25 Jahre Caritas, die in St. Elisabeth mit Leben erfüllt wurden und werden: "Das ist mehr als das bloße Jubiläum eines Hauses." Dies sei wichtig in einer Zeit, die alte Menschen als Marktobjekt verstehe: "Wir müssen und wollen Zeichen setzen, dass es um die Würde des Menschen geht, um Respekt vor dessen individueller Lebensleistung." Grabetz bedankte sich bei den Mitarbeitern und Vorstandskollegen, kündigte auch gleich noch den Papst an, der kommende Woche in Neulußheim zu Gast sei. Wer "Papst gucke wolle", der sei beim "Public Viewing" in der Kirche Neulußheim bestens gerüstet.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen, das mit dem traditionellen Wellfleischessen, gefüllten Hähnchenfiletrouladen und Tafelspitz mit Beilagen ganz den kulinarischen Vorlieben der vielen Besucher gereichte, ließen dann viele Gäste des Hauses 25 Jahre Revue passieren und fanden sich in humorvollen und schönen Erinnerungen wieder.
Programm sorgt für Kurzweil
Zur Stärkung gab es auch viele leckere Kuchen. Heimleiter Markus Hübl schnitt zur Kaffeestunde die Geburtstagstorte an, die ein weiteres kulinarisches Highlight setzte. Vorher hat er eine Frau mit einem schönen Blumenstrauß geehrt, die sich besonders um das Jubiläum, insbesondere um die Festschrift, verdient gemacht hat: Anita Gelb. Diese gab den Dank gerne an die Kolleginnen und Kollegen aus der Beschäftigungstherapie weiter, aber auch an die Heimbewohner für deren Verständnis. Von der Ur-Besetzung des Hauses sind noch acht Mitarbeiter im Dienst. Diese werden laut Markus Hübl bei der Mitarbeiterfeier im Januar geehrt.
Neben dem katholischen Kirchenchor sorgten Alleinunterhalter Erich Heit, der MGV Liedertafel sowie der Seemanns-Chor der Marinekameradschaft für musikalische Abwechslung. Dazu wurden von den Heimbewohnern Sitztänze aufgeführt. Für Spannung sorgte ein Gewinnspiel, bei dem das Gewicht eines Schinkens (2461 Gramm) zu schätzen war. Als erster Preis lockte ein prächtiger Geschenkkorb mit kulinarischen Spezialitäten.
Angesichts des Wetters war Heimleiter Markus Hübl mit dem Besucher zufrieden. Zu den Gästen gehörten unter anderem auch Ehrenbürger Adolf Stier sowie die beiden Pfarrer Ernst Kneis, der trotz seiner 84 Jahre noch jeden Montag Gottesdienst in St. Elisabeth hält, und Grabetz-Vorgänger Rudi Müller. Sie erlebten wie die anderen Besucher ein dem Anlass angemessenes Fest, das nicht zuletzt durch eine von Ludwig Hurst zusammengestellte Fotoausstellung über die Entstehungsgeschichte des Hauses bereichert wurde. (Anke Koob)


Hockenheimer Tageszeitung vom 19.09.2011

       

Schmutziger Donnerstag, 03.03.2011

Nach der Frauenfastnacht am Dienstag und der Wiederholung als "Fastnacht für alle" am Mittwoch im St. Christophorus ließen es sich die Elferrätinnen und Aktiven der katholischen Frauengemeinschaft Hockenheim (kfd) auch in diesem Jahr nicht nehmen, am Schmutzigen Donnerstag mit Ausschnitten aus dem Programm ins Altenheim St. Elisabeth zu kommen. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner, deren Gesundheit es zuließ, hatten sich dazu im Erdgeschoss eingefunden, viele begleitet von ihren Angehörigen. Nach dem Einzug der Elferrätinnen begrüßte deren Vorsitzende Ulrike Daebel alle Anwesenden herzlich. Nach dem Showtanz der Elferrätinnen als zünftige Dirndl war die erste Rakete fällig. Heimleiter Markus Hübl begrüßte ebenfalls Gäste und Bewohner gut gelaunt und wünschte allen viel Vergnügen, bevor Klemens Eustachi mit dem Akkordeon zu ersten Schunkelrunde aufspielte. So gut aufgewärmt und in Schwung gekommen machte der ganze Saal lebhaft mit bei den anschließenden flotten Sitztänzen, die eine Gruppe von Bewohnern zusammen mit Erika Geiler vorführte. Besonders gefordert waren hier zur Gaudi des Publikums die Elferrätinnen. Für die Sitztanzgruppe gab es kfd- Orden, für den Elferrat ein Gläschen Sekt und für alle Kaffe und Fastnachtsküchle. Nach der Kaffeepause begeisterte Lisa-Maria Ramm mit einer fulminanten Darbietung. Das Tanzmariechen des Feurio Mannheim war nicht zum ersten Mal Gast im Altenheim und mancher Zuschauer bemerkte mit Staunen, dass das begabte Mädchen aus Plankstadt nicht nur an Körpergröße, sondern auch noch an Perfektion hinzugewonnen hat.
Danach stieg Claudia Rapp als "Dem Otto sei Fraa" in die Bütt und hatte mit ihren Berichten aus der Beziehungskiste die Lacher auf ihrer Seite. Man ließ sie nicht gehen, bevor sie nicht als Zugabe die neuesten Nachrichten aus dem Hause Hübl ausgeplaudert hatte. Sie verriet, dass sich dort ein neues weibliches Wesen einquartiert hat, welches die ganze Aufmerksamkeit des Heimleiters genießt. Damit er seiner geliebten Trixie auch weiterhin seine ganze Fürsorge angedeihen lassen kann, bekam er von ihr dann auch ein Kochbuch geschenkt- ein Kochbuch für Hunde.
Während sich die Anwesenden das eine oder andere Gläschen Bowle schmecken ließen, war eine weitere Schunkelrunde und anschließend wieder Sitztanz angesagt. Sylvia Griesbach hatte dazu Altbekanntes mit Neuem gemischt und beim "Fliegerlied" gingen alle Hände in die Höhe, als habe man diesen modernen Hit schon immer getanzt.
Natürlich durften die Bänkelsängerinnen Lioba Scheurer und Carola Kühnle mit ihren Berichten aus der Stadt und der Pfarrgemeinde nicht fehlen, genauso wenig wie das kfd- Ballett als mitreißende Country-Dancer.
Mit einer Polonaise des kfd- Elferrates und des Balletts durch den ganzen Saal ging der Schmutzige Donnerstag im Altenheim zu Ende. Gastgeber Markus Hübl dankte allen Mitwirkenden im Namen der Bewohner, welche die Gäste mit donnerndem Applaus und verabschiedeten.
"Bei euch ist es immer so schön, wir kommen jedes Jahr so gerne zu euch" versicherten die kfd-Damen beim anschließenden Imbiss, zu dem Heimleiter Hübl geladen hatte.
Noch am nächsten Tag schwärmten die Bewohner von dem wunderbaren Fastnachtsnachmittag. Beste Voraussetzungen, um hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder am Schmutzigen Donnerstag gemeinsam zu feiern. (ag)

     

Bratapfelfest, 01.02.2011

Genau zum richtigen Zeitpunkt hatte man im Altenheim St. Elisabeth zum Bratapfelfest eingeladen, denn das eisige Wetter machte Appetit auf die Köstlichkeiten aus dem Rohr.
Während die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer Bewohner und Gäste mit den lecker duftenden Bratäpfeln und Kaffee aus der Heimküche bewirteten, sorgten die Oldtimer des Hohner Akkordeonorchesters mit beschwingter Musik für gute Laune. Den Anwesenden machte das Zuhören genauso viel Freude wie das Mitsingen bekannter Stimmungslieder. Erika Geiler und Anita Gelb trugen mit Gedichten und Geschichten rund um den Apfel zum Programm bei. Zum Abschluss des Festes stellte Erika Geiler die Mitglieder der Oldtimer vor, bedankte sich herzlich im Namen der Bewohner für den wunderschönen Nachmittag und gab der Hoffnung Ausdruck, die Oldtimer mit ihrem Leiter Roland Söhner bald einmal wieder im Haus begrüßen zu dürfen. (ag)

   

Kinder kommen gerne ins Altenheim, Advent 2010

Gleich an zwei Tagen hintereinander konnten sich die Bewohner des Altenheims St.Elisabeth über junge Besucher freuen: Die Kinder des Parkkindergartens machten mit ihren Erzieherinnen einen langen Spaziergang in die Karlsruher Straße, um dort mit fröhlichen Herbstliedern zum Erntedankfest der Senioren beizutragen.
Beim der Vorleseaktion der Hubäckerschule kam die gesamte Klasse 2a ins Heim. Jeweils 9 Schüler waren auf einer anderen Station eingeladen, um dort an einer Beschäftigungstherapiegruppe teilzunehmen. Zum Thema "Großeltern" hatten sich Jung und Alt viel zu erzählen. So viel, dass die Zeit für die Therapeutinnen fast zu knapp wurde, um ein Kapitel aus dem Buch "Oma" von Peter Härtling vorzulesen. (ag)

   

Patrozinium im Altenheim St. Elisabeth, 15.11.2010

Anlässlich des Namenstags der Heiligen Elisabeth von Thüringen beging man im Altenheim St. Elisabeth wieder feierlich das Patronatsfest.
Zum Festgottesdienst fanden sich Heimbewohner, Tagespflegegäste, der Vorstand, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sowie Gemeindemitglieder ein. Kapelle und Foyer des Heims waren fast bis auf den letzten Platz besetzt. Pfarrer Jürgen Grabetz und Pfarrer i.R. Ernst Kneis zelebrierten die Eucharistiefeier. Am Ende des Gottesdienstes dankte Jürgen Grabetz allen Mitarbeitern des Hauses, die im Geiste der Heiligen Elisabeth ihren Mitmenschen dienen und bat, seinen Dank an das Pflegepersonal weiter zu vermitteln. Sein Dank galt auch Pfarrer Kneis, der jede Woche ins Altenheim kommt um mit den Bewohnern die Messe zu feiern sowie Messner Hoffmann und Organist Klee, welche die Gottesdienste mit gestalten. Ein herzlicher Applaus der Festgemeinde unterstützte seine Dankesworte.
Heimleiter Markus Hübl legte nach seiner Begrüßungsansprache an der Statue der Namenspatronin, welche neben dem Eingang zum Heim steht, ein Gebinde aus roten Rosen nieder, während Sylvia Griesbach die Legende vom Rosenwunder der Heiligen in Erinnerung rief. Anschließend nahm sie die Anwesenden mittels eines Bildvortrages mit auf die Spuren der hl. Elisabeth. Diese Bilder waren bei einer Reise durch Thüringen und Hessen entstanden und ließen eine Vorstellung entstehen vom mittelalterlichen Leben und von der Landschaft, in der die junge Frau wirkte:
Geboren in Ungarn und erzogen auf der Wartburg, heiratete sie 14-jährig den Landgrafen Ludwig von Thüringen, gebar ihm drei Kinder und wurde schon nach sechs Jahren Witwe. Schon während ihrer Ehe hatte sie sich dem Dienst an den Armen und Kranken gewidmet und unterhalb der Wartburg ein Hospital einrichten lassen. Nach dem Tod ihres Gatten wurde sie von dessen Bruder mit ihren Kindern aus der Wartburg verdrängt und lebte selbst in Armut. Sie widmete ihr ganzes Tun dem Dienst an den Kranken und Bedürftigen, um damit Jesus Christus zu dienen. Drei Jahre vor ihren Tod siedelte sie nach Marburg über, wo sie ein weiteres Hospital gründete. In diesem verstarb sie selbst am 17. November 1231 völlig entkräftet an eine Lungenkrankheit. Schon vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig gesprochen.
Mit Bildern, Gebeten und Liedern gedachte die Festgemeinschaft ihrer Schutzpatronin.
Nach der Feier, die mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" zu Ende ging, traf man sich auch dieses Jahr wieder an liebevoll gedeckten Tischen in den Räumen von Tagespflege, Cafeteria und Speisesaal um mit einem gemeinsamen Mittagessen daran zu erinnern, wie Elisabeth die Armen gespeist hat. (ag)

Buntes Tanzfest im Altenheim St. Elisabeth gefeiert, 03.11.2010

Wenn es draußen kälter wird, die bunten Blätter fallen und die Stimmung trübe wird, dann ist es wieder Zeit für das stets im November stattfindende Tanzfest im Altenheim St.Elisabeth. Da werden Tische und Stühle gestellt, bunt dekoriert und Festtagstorte gebacken. Nachdem sich alle Bewohner, die Besucher der Tagespflege, sowie die Gäste in freudiger Erwartung eingefunden hatten, begrüßte der Heimleiter Markus Hübl die Anwesenden. Nach einem gemeinsamen Lied wurde Kaffee getrunken und ein oder auch zwei Stücke Torte gegessen, die diesmal besonders gut schmeckte. Den Auftakt des Tanznachmittages machte die DRK-Tanzgruppe. Die Gruppe, seit ihrer Gründung 1998 von Annemarie Freitag geleitet, zeigte vier Kreistänze mit immer wieder verschiedenen Figuren. Beginnend mit "The anderer", folgte die "Kalmer Polka" und über einen langsamen Walzer näherte sich die Gruppe einer Bewegungsfolge, so dass für jeden Geschmack etwas geboten war. Nun übernahm die Sitztanzgruppe des Seniorenkreises, unter der Leitung von Dorle Askani das Programm. Es folgten drei Sitztänze, der Begrüßungstanz, die "Scheibenwischer" und die "Tupfer", die mit ihrem Schwung alle Zuschauer zum mitmachen bewegten Doch nun wollte die Sitztanzgruppe des Altenheimes unter der Leitung von Erika Geiler ebenfalls ihr Können beweisen. Hatten sie doch in drei verschiedenen Gymnastikgruppen für diesen Tag Tänze einstudiert. Den Anfang machte das Bewegungslied "Der kleine Muntermacher", das viele im Saal schon kannten. Danach folgte der "Kastanienbaum", und spätestens bei "In einer kleinen Konditorei", waren alle Bewohner und Gäste in Bewegung.
Beim stimmungsvollen Ausklang des Nachmittags bildeten die Bewohner und alle Mitwirkenden einen doppelreihigen Abschlusskreis, der die Bewohner schützend in die Mitte nahm. In dieser Aufstellung wurde das Lied "Ein Tag den Gott uns hat beschert" gesungen und mit meditativen Bewegungen dargestellt. Dieser Abschlusskreis strahlte eine solche Harmonie und Verbundenheit aus, dass es allen warm ums Herz wurde und so manche Träne der Rührung in die Augen stieg.
Mit dem Versprechen sich im Mai wieder zu sehen, verabschiedeten sich alle mit dem Abschiedslied "Segne und behüte". (sg)

   

"Tag der Begegnung" im Altenheim wieder sehr erfolgreich, 19.09.2010

Wer in den eigenen vier Wänden ein großes Fest feiern will, für den heißt es meist Möbel rücken, um für die vielen Gäste Platz zu schaffen. Auch im Altenheim St. Elisabeth war dieser Tage wieder das große Möbelrücken angesagt für den jährlich stattfindenden "Tag der Begegnung". Die Zwischenwände im Erdgeschoss wurden zusammengefaltet, um einen großen Festsaal zu schaffen. Dort, wo sich sonst der Speisesaal befindet, positionierten sich die Köche mit den Essenswagen voller deftiger Hausmannskost, die Damen aus der Verwaltung mit der Bonkasse sowie die Hauswirtschaftsleiterin mit dem Wurstverkauf. Die Kaffee- und Kuchentheke fand ihren Platz in der Cafeteria und für den Getränkeausschank hatte auch die Tagespflege ihre "gute Stube" ausgeräumt. Die Mitarbeiterinnen der Tagespflege fand man stattdessen am Eingang von der Karlsruher Straße an einem Basarstand, wo sie all die Artikel verkauften, die während der Sommermonate mit den Tagespflegegästen und den Heimbewohnern hergestellt worden waren: Leckere Marmelade aus verschiedenen Fruchtsorten, Rosmarinöl in ansprechenden Fläschchen, Glückwunschkarten, Baumwolltaschen mit Serviettentechnik und Windlichter in Tontöpfen. Gegenüber dem Verkaufsstand war auf drei Stelltafeln anschaulich die Betreuung in der Tagespflege dargestellt. Anhand von Fotografien konnten die Festbesucher den Tagesablauf verfolgen und bekam einen Einblick in das reichhaltige Aktivierungsangebot.
Vor dem Heim waren wieder unter weißen Zelten Tische und Bänke aufgestellt.
So war man gut gerüstet, als Heimleiter Markus Hübl um 11 Uhr das Fest eröffnete und die schon zahlreich eingetroffenen Gäste begrüßte. Es dauerte nicht lange, bis alle Tische im Haus besetzt waren und sich auch die Zelte füllten. Bei sonnigem Herbstwetter fanden viele Freunde des Altenheims, Angehörige und Interessierte den Weg in die Karlsruher Str. 14, um sich Schlachtspezialitäten und Sauerkraut schmecken zu lassen und sich zum Kaffee von dem köstlichen Kuchenangebot auszusuchen, zu dem zahlreiche Spender maßgeblich beigetragen hatten.
Doch nicht nur für Essen und Trinken war reichlich gesorgt, auch Unterhaltung und Information kamen nicht zu kurz. Siegfried Stroh am Keyboard sorgte von Beginn bis zum Ende der Veranstaltung für den musikalischen Rahmen. Heimleiter Hübl konnte auch in diesem Jahr wieder die drei Chöre begrüßen, die dem Altenheim seit langem treu verbunden sind: Der Männerchor der Liedertafel machte unter dem Dirigat von Werner Wiedemann den Anfang. Dem Sängergruß "Grüß Gott mit hellem Klang" folgten 5 weitere, größtenteils bekannte Stücke aus dem Repertoire des Gesangvereines und mancher Anwesende sang gerne mit.
Um die Mittagszeit erfreute der katholische Kirchenchor die Gäste. Joachim Budde dirigierte Sängerinnen und Sänger und Chorsprecherin Sieglinde Ruder umrahmte mit ihren Erläuterungen die Darbietung.
Am Nachmittag schließlich stellte sich der Seemannschor der Marinekameradschaft ein, um stimmgewaltig und stimmungsvoll Lieder von der Liebe, der Sehnsucht und dem Meer zu intonieren. Dirigiert wurde die Gruppe von Chorleiter Walter Vitus.
Drei Chöre, die das Publikum glänzend unterhielten und drei ganz unterschiedliche musikalische Facetten boten.
Heimleiter Markus Hübl und Qualitätsbeauftragte Susanne Hübl führten mehrere Gruppen interessierter Besucher durch das Heim, während die Mitarbeiterinnen der Tagespflege über ihr Betreuungskonzept informierten.
Musikalisches und Informatives verband zum Abschluss Ergotherapeutin Sylvia Griesbach, als sie zusammen mit Heimbewohnern dem Publikum vorführte, wie im Altenheim getanzt wird und alle Anwesenden aufforderte, mitzumachen. Zum Aufwärmen sang man zusammen das Kufsteinlied und dann wurde sitzgetanzt. Und tatsächlich kam noch einmal richtig Schwung in den ganzen Saal, denn viele Gäste bewegten sich fleißig mit zur Musik.
Als gegen Abend die letzten Besucher gingen, konnte man wieder auf einen rundum gelungenen Tag zurückblicken. Hierzu beigetragen haben fraglos das sonnige Herbstwetter genauso wie der ehrenamtliche Einsatz der vielen Chorsänger, Kuchenbäcker und nicht zuletzt das engagierte Team des Altenheims. (ag)

     

Schüler musizierten im Altenheim St. Elisabeth, 02.03.2010

Einen sehr schönen Nachmittag mit Frühlingsmusik bereiteten Schüler der Musikschule Hockenheim mit ihrem Klavierlehrer Patrick Mörtel den Bewohnern des Altenheims St. Elisabeth.
10 Kinder und Jugendliche zeigten, was sie in den letzten Monaten im Instrumentalunterricht gelernt haben. Dabei waren junge Musikanten mit ganz verschiedener Übungserfahrung: Die Schwestern Andrea und Stefanie Stipanovic lernen erst seit zwei Monaten Keyboard und waren schon so mutig, vor einem großen Publikum zu spielen und zu singen.
Kristian Köhler wiederum hat seit 8 Jahren Klavierunterricht und brachte mit dem Impromptu von Franz Schubert den abschließenden Höhepunkt des Konzerts zu Gehör. Ihr Können am Klavier zeigten außerdem Lennard Gelb, Moritz Puppa und Yannik Bayer. Keyboard spielten Vitalij Saks, Thomas Fritzler, Volkan Bozer und seine Schwester Asena Bozer, welche sogar eine selbst komponierte Fantasie vortrug. Lehrer Patrick Mörtel unterstützte seine Schützlinge und spielte teilweise mit ihnen, trat aber auch selbst als Solist auf mit dem 3. Satz aus der G-Dur Sonate von Johann Sebastian Bach.
Wie sehr die Zuhörer die musikalischen Darbietungen genossen merkte man an der aufmerksamen Stille im Publikum. Therapeutin Erika Geiler bedankte sich im Namen der Bewohner und Mitarbeiter bei Patrick Mörtel und seinen Schülern für ihre Vorträge. Alle Mitwirkenden w urden noch einmal auf die Bühne gebeten und jedes Kind erzählte, wie lange es schon sein Instrument spielt. Für jeden gab es als Dankeschön eine kleine Süßigkeit und einen kräftigen Applaus mit auf den Weg. Bei Kristian Köhler mischten sich in den Applaus "Zugabe"-Rufe, und tatsächlich ließ sich der junge Künstler von seinem Lehrer dazu ermutigen. Mit dem ersten Satz aus der Sonate Nr. 1 in C-Dur von Joseph Haydn gipfelte der Nachmittag somit unerwartet in einem weiteren Höhepunkt, bevor die Heimbewohner ihre Gäste mit großem Schlussapplaus verabschiedeten. (ag)

   

Einziger Auftritt der KFD in diesem Jahr
KFD feierte ausgelassen mit Heimbewohnern und Gästen im St. Elisabeth, 11.02.2010

Der "Schmutzige Donnerstag" ist ein unbestrittener Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm des Altenheims St. Elisabeth. Bewohner, Tagespflegegäste und Mitarbeiter freuen sich jedes Jahr auf den Tag, an dem die Katholische Frauengemeinschaft Hockenheim (KFD) ins Altenheim kommt. Fleißig werden für dieses Ereignis närrische Sitztänze eingeübt, Faschingsmützen und Dekorationen hergestellt.
Dieses Jahr war der Auftritt der KFD eine Besonderheit, denn durch die "nassen Füße" im Gemeindezentrum ist die KFD ausschließlich im Altenheim aufgetreten und musste aufgrund des fehlenden Proberaums auch mit Ihren Proben improvisieren.
Auch in diesem Jahr begann sich schon früh der Saal zu füllen und als die Kfd- Elferätinnen in verschiedenen Kostümen verkleidet um 15 Uhr einmarschierten, war er bis auf den letzten Platz besetzt. Zahlreiche Angehörige hatten sich noch dazugesellt, um mit ihren im Heim wohnenden Familienmitgliedern zusammen einen fröhlichen Nachmittag zu erleben. Diesen eröffneten die Damen sogleich mit der fetzigen Tanzeinlage "Halleluja".
Weder Heimleiter Markus Hübl noch Sitzungspräsidentin Ulrike Daebel ließen es sich nehmen, danach die Anwesenden zu begrüßen. Bevor man sich Kaffee und Fastnachtsküchle schmecken lassen konnte, galt es, sich bei der ersten Schunkelrunde zu bewegen. Herr Rawus hatte dafür jede Menge Stimmungsmusik mitgebracht.
Nicht zum ersten Mal zeigte Tanzmariechen Lisa-Maria Ramm ihr beachtliches Können im Altenheim. Sie tanzt inzwischen bei der Großen Feurio Mannheim. Mit einer lautstarken Rakete und dem Jahresorden der KFD wurde ihre Darbietung belohnt.
Auch die Seniorinnen, die mit Erika Geiler und Sylvia Griesbach zusammen Publikum und Elferrat zum Mitmachen bei den ersten drei schwungvollen und nicht gerade einfachen Sitztänzen animierten, verdienten sich den Jahresorden. Danach war eine Erfrischung notwendig und sofort wurde die Bowle verteilt.
Claudia Rapp stieg auch dieses Jahr wieder in die Bütt und man erfuhr wieder viel Neues, so z.B. über ihr "fliegendes Gebiss" und die Einsicht, dass Diäten nur dann satt machen, wenn man deren 3 gleichzeitig durchführt. Natürlich fand Frau Rapp auch wieder ein paar Worte für den Heimleiter Hübl, dem sie 5 Liter echt "Hockenheimer Überschwemmungswasser aus dem St. Christopherus" überreichte, die ähnlich der Stücke der ehemaligen Berliner Mauer einmal sehr wertvoll werden würden. Mit Erfahrungen über das Älter werden und einem bunten Lieder- Potpourri verabschiedete sich Frau Rapp hoffentlich bis zum nächsten Jahr.
Auch Lioba Scheurer und Carola Kühnle traten wieder auf, jedoch nicht als Bänkelduett, sondern als Hannes und Pauline. So erfuhren die Zuschauer, dass der Unterschied zwischen einem Pater und Penicillin darin liegt, dass Penicillin ein Heilserum ist, der Pater ein "Seil herum" trägt. Da Hannes und Pauline vergesslich werden erfuhr man, dass Pauline mit einem Würstchen in die Kirche gegangen ist, da Sie Ihr Liederbuch für die Suppe verwendet hatte. Auch die Kenntnis der Spitzenpolitiker stellten die beiden unter Beweis, da Pauline überzeugt sagen konnte "Lafontaine? Ich kenn doch nicht alle Flüchtlinge aus Hockenheim".
Das KFD Ballett trat dann passend zum winterlichen Wetter als Schneemänner verkleidet auf. 6 Schneemänner überzeugten ihre Rhythmik durch eine gelungene Tanzdarbietung und erfreuten alle Besucher mit ihrer Darbietung.
Die Sitztanzgruppe des Altenheims lud abschließend zu einer zweiten Tanzrunde ein, dieses Mal zu altbekannten Faschingsliedern, bei denen keiner ruhig auf dem Stuhl sitzen bleiben konnte.
Mit dem Auszug von Ballett und Elferrat endete ein langes, ausgelassenes Fastnachtsfest, das die Senioren, Gäste und Mitarbeiter wieder restlos begeisterte. (mh)

       

Advent/Weihnachten 2009

Viele Menschen beklagen, dass ihnen in der Hektik der Vorbereitungen und Einkäufe vor Weihnachten keine Zeit bliebe für die Besinnung auf den eigentlichen Sinn des Festes. Dass es nicht allen so ergeht, zeigte sich auch wieder in diesem Advent im Altenheim St. Elisabeth. Neben Verwandten und Freunden kamen viele, um ihre inzwischen im Heim lebenden ehemaligen Nachbarn, Vereinskameraden oder Kollegen zu besuchen. Viele Gruppen, aber auch Einzelpersonen meldeten sich, weil sie den Bewohnern insgesamt eine Adventsfreude bereiten wollten und halfen so mit, ein reichhaltiges Programm zu gestalten:
Die Kinder der Jugendrotkreuz- Gruppe überraschten die Bewohner der Station 1 bei ihrer Adventsfeier mit Liedern und selbst gebackenen Plätzchen, die Adventsfeier der Station 2 bereicherte die Klasse 6d des Gauss- Gymnasiums mit traditionellen und modernen Liedern und Ulla Walzberg (Gitarre) sowie Manfred Wöhr (Geige) gestalteten die Adventsfeiern auf den Stationen 3 und 4 mit. Der Rektor im "Unruhestand" besuchte darüber hinaus mit seiner Geige die Gäste der Tagespflege und bereitete den Bewohnern im Speisesaal zweimal ein musikalisches Kaffeestündchen, was großen Anklang fand. Beim zweiten Mal war auch T heresia Hildinger (Gesang) dabei. Der Chor der evangelischen Gemeinschaft sang auf 2 Etagen, Hermann Klebert begleitete die Tagespflegegäste auf seinem Keyboard beim gemeinsamen Singen und Lehrerin Manon Hruschka und die 2. Klasse der Pestalozzischule erfreuten Bewohner und Tagespflegegäste mit ihren Liedern. Schon zum 20. Mal spielte der evangelische Posaunenchor Ketsch am 4. Advent im Foyer des Altenheims und auch die Jugend-Stadtkapelle blieb ihrer Tradition treu und zog am 23. Dezember spielend durch das ganze Haus.
Der festliche Höhepunkt der Adventszeit war für Bewohner und Mitarbeiter die große gemeinsame Weihnachtfeier im Erdgeschoss des Altenheimes. Im festlich geschmückten Saal fanden sich wieder Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter zusammen. Gerhard Gärtner stimmte die Ankommenden mit Klavierspiel auf das beginnende Fest ein. "Weihnachten von den Bergen bis zum Meer", unter dieses Motto konnte man in diesem Jahr die Feier stellen, denn nach der herzlichen Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl eröffneten das Ehepaar Maria und Kurt Stohner, Angela Haas und Margit Schießel das Programm mit alpenländischen Liedern, Flöten- und Handharmonikaspiel und Gedichtvortrag. Nach diesem stimmungsvollen Beginn ließ man sich gemeinsam die selbst gebackenen köstlichen Weihnachtsplätzchen aus der Heimküche schmecken, selbstverständlich mit Kaffe und auch der Christstollen durfte nicht fehlen.Wolfgang Rahner und der Seemannschor der Marinekameradschaft entführten die Anwesenden anschließend an und auf das Meer, wobei Chorleiter Rahner zwischen den Liedern von Weihnachten auf hoher See oder Heiligabend im Hafen eindrucksvoll von der Einsamkeit der Seemänner an Weihnachten erzählte.
Mit den vielstimmig gemeinsam gesungenen Liedern "Oh du Fröhliche" und "Stille Nacht" klang das große Fest aus.
Markus Hübl dankte allen Mitwirkenden für die wunderbare Feier und wünschte anschließend jedem Bewohner persönlich eine frohe Weihnacht und überreichte ihm ein kleines Präsent.
Den Heiligen Abend werden die Heimbewohner wie immer im familiäreren Kreis mit den Pflegekräften ihrer Station oder in ihren Familien feiern. (ag)

     

Patronatsfest am 16.11.2009

Patronatsfeier im Zeichen der Rose
Wie unzählige andere karitative Einrichtungen auf der ganzen Welt hat sich auch das Altenheim in der Karlsruher Straße die Heilige Elisabeth von Thüringen als Namenspatronin gewählt. Diese Heilige gilt mit ihrer Glaubensstärke und Mildtätigkeit als Vorbild für alle Mitarbeiter des Altenheimes St. Elisabeth. An ihrem Namenstag im November gedenken Mitarbeiter und Bewohner des Heims jedes Jahr ihrer Schutzpatronin.
Auch in diesem Jahr begann das Patronatsfest mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Grabetz und Pfarrer Kneis. Nach der Eucharistiefeier erinnerte Heimleiter Markus Hübl daran, dass das Altenheim mit der Wahl seines Namens die Tradition des "St. Elisabeth" weiterführt, das etwa 100 Jahre lang in der Hirschstraße existierte und legte ein Gesteck an der Statue der Heiligen Elisabeth neben dem Eingang zum Heim nieder.
Sylvia Griesbach brachte den Anwesenden in Worten und Bildern das Leben und Wirken der ungarischen Königstochter nahe, die schon als Kind auf die Wartburg geholt wurde, dort aufwuchs, heiratete und als junge Mutter und Witwe schließlich von ihrem Schwager der Burg verwiesen wurde. Sie schloss sich dem 3. Orden des Hl. Franz von Assisi an und gründete in Marburg ein Hospiz, wo sie selbst, erst 24- jährig, verstarb.
Nach ihrem Vorbild wurden viele Mädchen auf den Namen Elisabeth getauft. Im Altenheim St. Elisabeth gibt es z. Zt. 5 Frauen mit diesen Vornamen. Jeder von ihnen wurde als kleinen Glückwunsch zum Namenstag eine Rose überreicht. Diese sollte an das Rosenwunder der Hl. Elisabeth erinnern.
Ganz im Zeichen der Rose war auch wieder die Festtafel eingedeckt, an der sich Bewohner, Gäste und Mitarbeiter zum Abschluss zu einem gemeinsamen Festessen trafen. (mh)

  Gottesdienst   Ansprache   Niederlegung des Gesteckes an der Elisabethen-Statue

Tanzfest am 04.11.2009

Eine Einladung zum Tanz hatte das Altenheim St. Elisabeth ausgesprochen und die Gymnastikgruppe des ökumenischen Seniorentreffs mit Dora Askani sowie die DRK- Tanz- und Gymnastikgruppe mit Marianne Freitag folgten dieser Einladung gerne, um mit den Bewohnern und Tagespflegegästen einen beschwingten Nachmittag zu verbringen.
Nach der Begrüßung durch Heimleiter Markus Hübl, einem Lied für das Geburtstagskind des Tages, Hilde Lehr und nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken eröffneten die DRK-Frauen das Tanzprogramm. In ihren schwarz-weißen Kostümen boten sie mit vier Formationstänzen einen Augenschmaus. Wer nun Lust bekommen hatte, sich selbst zu bewegen, konnte bei allen weiteren Tanzdarbietungen mitmachen: Bei den flott vorgetragenen Sitztänzen des ökumenischen Seniorentreffs genauso wie beim Überraschungsauftritt der Ehrenamtlichen mit dem Lied von den Waschfrauen sowie anschließend bei den neuen Sitztänzen der Altenheimbewohner, deren Choreografie Sylvia Griesbach erklärte.
Durch Geselligkeit, Bewegung und Gesang war für zwei Stunden der unfreundliche November draußen vergessen und beim gemeinsamen Abschlusskreis aller Teilnehmer versprach man sich ein Wiedersehen im nächsten Jahr. (ag)

  Sitztanzgruppe DRK   Sitztanzgruppe DRK   Sitztanzgruppe alle

Erntedankfest am 06.10.2009

Einen anregenden Nachmittag für Körper und Geist verbrachten die Bewohner und Tagespflegegäste des Altenheims St. Elisabeth beim gemeinsamen Erntedankfest.
Die Küche hatte köstlichen Zwiebelkuchen zubereitet, zu dem man sich neuen Wein schmecken ließ. Gerhard Gärtner sorgte am Klavier für musikalische Unterhaltung und Begleitung beim gemeinsamen Singen. Kräuterexpertin Friedel Vobis brachte nicht nur einen Korb voll Gartenkräuter mit und erklärte ihre gesundheitsfördernde Wirkung, sie animierte die Anwesenden auch zu Finger- und Handübungen mit und ohne Rosskastanien. Um den Kräutergeschmack selbst zu erleben, gab es für alle zum Abschluss noch kleine Canapés mit Kräuterquark zu kosten. (ag)

  Erntedanktisch   Kräutererklärungen mit Übungen   Kräuter erleben

Tag der Begegnung am 20.09.2009

Gut besuchter Tag der Begegnung im Altenheim St. Elisabeth in Hockenheim
Auch in diesem Jahr lud das Altenheim St. Elisabeth wieder am ersten Sonntag nach den Sommerferien zum "Tag der Begegnung" ein und bei herbstlich heiterem Wetter folgte die Bevölkerung dieser Einladung gerne.
In seiner Begrüßungsrede stellte Heimleiter Markus Hübl das Tagesprogramm vor und verwies auf die Text- und Fotoausstellung zum zusätzlichen Betreuungsprogramm für dementiell und psychisch Erkrankte, die am Eingang im Erdgeschoss aufgebaut war. Hier wurden die Aufgaben und Tätigkeiten der zwei zusätzlichen Vollzeitkräfte präsentiert, welche das Heim aufgrund dieses Programms seit April diesen Jahres beschäftigen kann. Dadurch verfügt die Einrichtung zwischenzeitlich über fünf Kolleginnen und Kollegen, die sich um die Betreuung der Bewohner kümmern.
Hübl erwähnte, dass heutzutage immer mehr Pflegeheime und Tagespflegen entstehen und in den Einrichtungen deshalb meist schnell ein Platz zu bekommen ist, auch im Altenheim St. Elisabeth. Wenn die Interessenten aber die Häuser vergleichen, stellten sie fest, dass man in der Region selten ein so breites Angebot findet wie hier im Haus. Er versprach, dass das Altenheim immer wieder neue Anstrengungen unternehmen wird, um den Bewohnern und Gästen der Tagespflege die bestmögliche Pflege zu bieten. Für sein Qualitätsmanagement ist das Altenheim auch dieses Jahr wieder durch den Caritasverband Freiburg ausgezeichnet worden.
Dirigiert von Werner Wiedemann eröffnete der Männerchor der Liedertafel schließlich das Fest mit stimmungsvollen Liedern und gab zum Schluss mit dem "Trinklied" den Impuls zum geselligen Beisammensein in froher Runde.
Inzwischen füllten sich das Erdgeschoss und die Zelte vor dem Heim mit Besuchern und an Bonkasse, Essensausgabe und Getränkestand bildeten sich schon Warteschlangen.
Während sich die Gäste mit Schlachtteller und Getränken versorgten, entbot der katholische Kirchenchor seinen Beitrag. Sieglinde Rieder begrüßte die Anwesenden und gab ihrer Freude Ausdruck, dass der Kirchenchor nach einjähriger Pause wieder im Altenheim singen konnte. Im letzten Jahr musste der Auftritt leider mangels eines Dirigenten ausfallen. Umso mehr freute sie sich, den neuen Dirigenten Joachim Budde vorstellen zu können, und übergab diesem die Regie für den Vortrag des Chores. Als besondere Überraschung hatten die Sänger drei Kanons umgedichtet: Aus "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder" wurde "...der Kirchenchor singt wieder", aus "Himmel und Erde müssen vergeh‘n" wurde "Blutwurst und Leberwurst...". Und aus "Heut kommt der Hans zu mir..." der Text "Tag der Begegnung ist...". Diese fügten sie dann zu einem Quodlibet zusammen, bei dem die 3 Kanons zur gleichen Zeit gesungen wurden. Mit diesem hitverdächtigen Beitrag lösten die Cäciliensänger natürlich große Begeisterung aus. Es steht zu vermuten, dass dieses Lied auch im nächsten Jahr nicht fehlen darf, wenn der Kirchenchor hoffentlich wieder beim Tag der Begegnung dabei sein wird.
Während die einen Gäste noch ihr Mittagessen verzehrten und andere schon zu Kaffee und Kuchen übergingen, trafen sich in der Hauskapelle interessierte Zuhörer, um dem Vortrag von Pflegedienstleiterin Sonja Nirmaier "Demenz: Der Weg in eine unbekannte Welt" zu folgen.
Wer an einer Hausführung interessiert war, konnte sich später vor dem Fahrstuhl einfinden, um vom Heimleiter persönlich geführt zu werden.
Aber auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz: Siegfried Stroh sorgte während des ganzen Festes des für musikalische Untermalung am Keyboard.<´br> Zum ersten Mal mit dabei war der Chor der Marinekameradschaft. Mit ihren beschwingten Seemannsliedern, die zum Mitsingen einluden sorgten sie am Nachmittag für beste Stimmung. Walter Vitkus dirigierte die blauen Jungs, deren Gesang von zwei Akkordeons und einer Gitarre begleitet wurde.
Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms luden die Beschäftigungstherapeutinnen alle anwesenden Gäste und Bewohner zum gemeinsamen Singen und zu Sitztänzen ein.
Als sich der Tag der Begegnung seinem Ende zuneigte, konnte man bei den Organisatoren vielleicht müde, aber frohe und zufriedene Gesichter sehen. Noch selten konnte das Altenheim St. Elisabeth seinen Besuchern ein so reichhaltiges Programm bieten: Drei Hockenheimer Chöre waren aufgetreten, jeder mit ganz eigenem Charakter, aber alle drei von hervorragender Qualität. Das Wetter war wie geschaffen für den Tag und das Fest war gut besucht. Das Essen war den Köchen des Hauses wie immer gelungen und auch die Kuchen, zum großen Teil von Freunden und Mitarbeitern des Hauses selbst gebacken, fanden reißenden Absatz. Am schönsten waren die Begegnungen zwischen Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern.
Da nahm man es doch gerne in Kauf, das ein Platzregen am Ende den Abbau der Zelte verhinderte und diese bis zum nächsten Tag stehen bleiben mussten. (ag)

  Liedertafel   Kirchenchor   Kuchenverkauf   Marinekameradschaft